Mai 2011

Pinguin gefunden

Der Verlust eines Freundes kann bereits eine prägende Erfahrung für Kinder darstellen. In diesem Fall ist es wichtig, sich in das Kind einzufühlen und Verständnis zu zeigen, es ernst zu nehmen und darauf einzugehen. Dies kann passieren, wenn die beste Freundin oder der beste Freund wegzieht oder sich in ihrer Entwicklung verändert, so dass neue Freunde gesucht werden müssen, deren Interessen wieder zusammenpassen. Daher ist ein Auffangen der Gefühle von erwachsenen Bezugspersonen umso wichtiger. In unserem aktuellen Buchtipp geht es genau um dieses Thema.

Eine Geschichte von Verlust und Freundschaft
Es war einmal ein Junge, der ein ganz normales Leben führte – bis eines Tages ein kleiner Pinguin vor seiner Tür steht. Niemand scheint den kleinen Mann im Frack zu vermissen, und so beschließt der Junge, ihn in seine Heimat zurückzubringen. Gemeinsam rudern sie über den stürmischen Ozean und müssen sich den zahlreichen Gefahren der Weltmeere stellen. Als sie am Südpol ankommen, finden sie heraus, dass sie unzertrennliche Freunde geworden sind.

… »Eine ergreifende Geschichte über Freundschaft. Oliver Jeffers’ Zeichnungen fangen Gefühle des Verlustes und der Einsamkeit durch die allerfeinsten Nuancen von Gesichtsausdruck und Körpersprache ein.« The Guardian
 
Pinguin gefunden 
Autor: Oliver Jeffers
Illustratoren: Oliver Jeffers
Halbleinen, 32 Seiten
Aufbau Verlag
978-3-351-04126-7 

Insekten - Teil 3: Bienen

Im dritten Teil unsere ZEITgeschichte rund um die kleinen Krabbeltiere geht es heute um die Biene. Diese fleißigen Helfer liefern uns Honig und sorgen dafür, dass wir reichlich Früchte ernten können, weil sie die Blüten der Pflanzen bestäuben. Honigbienen stammen ursprünglich aus Südostasien. Seit sie vom Menschen als Nutztiere gehalten werden, haben sie sich über die ganze Welt verbreitet. Heute leben weltweit in ca. 52 Millionen Bienenstöcken rund drei Billionen Bienen - und so sind sie aufgebaut.


Biene ganz groß - wie hört, reicht ,fühlt und schmeckt ein Insekt?

 

Die Augen von Insekten bestehen aus lauter winzigen „Sehstiften“. Tausende von diesen Stiften bilden gemeinsam ein großes, rundes Auge. Damit sieht die Biene ihre Umwelt wie ein Mosaik aus vielen winzigen Steinchen. Sie erkennt Formen und Farben. Aber die Farben, die ein Insekt wahrnimmt, sind anders als die Farben, die wir Menschen sehen. Spinnentiere haben keine Komplexaugen.)

Die Antennen eines Insekts sind „Nase“ und „Zunge“ in einem. Mit ihnen riecht, schmeckt und fühlt die Biene. Viele Insekten können Gerüche über sehr weite Strecken ausmachen. Antennen sehen ganz unterschiedlich aus.

Mit den feinen Härchen auf ihrem Körper fühlt die Biene so wie Du mit Deiner Haut. Tasthaare helfen den Insekten auch beim Fliegen. Außerdem fühlen sie damit Schallwellen (Töne).

Bienen haben zwei kräftige Unterkiefer (Madibeln). Mit ihnen packen und zerkleinern sie Blütenpollen oder bearbeiten Bienenwachs. Zudem besitzen sie eine Oberlippe und Taster zum Schmecken. Andere Insekten haben große Zangen zum Kämpfen, wieder andere nur noch einen Saugrüssel anstelle von Kiefern. 

Wie die meisten Insekten können Bienen nicht hören. Sie fühlen Töne wie Wellen in der Luft. Heuschrecken und Grillen haben jedoch Ohren. Allerdings befinden sie sich bei ihnen nicht am Kopf, sondern an den Vorderbeinen. Andere Insekten tragen Ohren am Hinterleib. Die Töne, die Insekten wahrnehmen, sind oft so hoch, dass wir Menschen sie nicht mehr hören können.

Im Kopf der Biene befindet sich ein kleines Gehirn. Über Nervenbahnen ist es mit den Komplexaugen, den Fühlern, den Mundwerkzeugen und den Tasthaaren verbunden.

Im Brustabschnitt schlägt ein kleines, längliches Herz. Bei Spinnen sind der Kopf und die Brust zu einem Abschnitt verschmolzen (Prosoma). 

Bienen haben vier Flügel.

Im großen Hinterleib der Insekten befinden sich die Verdauungsorgane. Die Biene hat einen besonderen Honigmagen, in dem sie den Honig zum Bau bringt und dort wieder ausspuckt. 

Mit den Tracheen atmen Insekten. Da sie keine Nase haben, atmen sie mit kleinen Röhren am Hinterleib. Im Abdomen befinden sich außerdem zwei große Luftsäcke, die die Muskeln der Flügel versorgen.

Der Stachel der Biene ist mit einer Giftblase im Hinterleib verbunden.

 Quelle: Hopsa 04/2008

Kennenlernspiel – Sich kennenlernen

Spiele zum Kennenlernen eignen sich besonders gut für neu gegründete Kindergruppen und sie ermöglichen Kindern, die später dazukommen, einen leichteren Einstieg in eine bereits vorhandene Gemeinschaft. Auf diese Weise erfahren sie neue Namen und Eigenschaften der anderen Kinder. Um den Gruppenzusammenhalt zu fördern, sollte man auf Spiele, bei denen man ausscheidet oder vor allen anderen ein schweres Rätsel lösen muss, besser verzichten. Auch zuviel Körperkontakt wirkt auf manche Kinder eher abschreckend.

Sich kennenlernen - Spielablauf

Die Kinder sitzen im Stuhlkreis. Es ist ein Stuhl weniger vorhanden als Mitspieler. In der Kreismitte steht ein Kind und hält einen mit kleinen Steinen gefüllten Beutel in der Hand. Dieses Kind geht nun auf ein anderes Kind zu und stellt sich vor: "Hallo, ich heiße Ben. Und wie heißt Du?" Das angesprochene Kind sagt seinen Namen, steht auf und stellt dann sich hinter den Mitspieler mit dem Beutel. Beide gehen zu einem weiteren Kind und der Beutelträger stellt wieder die gleiche Frage. Auch dieses neu gefragte Kind schleißt sich nun an. Das geht solange so weiter, bis das erste Kind seinen Beutel fallen läßt. Jetzt müssen alle Kinder in der kleinen Schlange versuchen einen Platz zu bekommen. Wer übrig bleibt, bekommt den Beutel mit den Steinen und ein neues Spiel beginnt.

Ananas-Würstchen-Suppe

„Meine Suppe ess ich nicht“. Wenn Linsen-, Erbsen- oder Bohnensuppe auf dem Speiseplan steht, dann mag dieser Spruch aus der Geschichte vom Suppenkasper bestimmt bei dem einen oder anderen Kind noch zutreffen. Aber es gibt auch eine ganze Reihe von Rezepten, die den Kleinen lecker schmecken. Besonders gut kommen cremige und füllige Varianten bei diesen Feinschmeckern an. Sehr beliebt sind Zutaten, wie Würstchen, Hackbällchen oder Käsewürfel – denn diese können die Kinder oft schon selber klein schneiden.

Zutaten für 10 Kinder

1250 Gramm Wiener Würstchen
875 Gramm Zwiebeln
1000 Gramm Ananans (frische)
5 EL Öl
500 Milliliter Apfelsaft
1 ¼ Liter Gemüsebrühe
10 EL Tomatenmark (oder Ketchup)
5 EL Currypulver
5 EL Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf)
2 ½ EL Sojasauce
Zucker
Salz
 frisch gemahlener Pfeffer 
300 Gramm Woknudeln (oder andere dünne Nudeln)
2 ½ EL Speisestärke
2 ½ Bund Koriander


Zubereitung(ca. 25 Minuten)
Die Würstchen in Scheiben schneiden, die Zwiebeln abziehen und würfeln. Die Ananas schälen, den harten Strunk in der Mitte herausschneiden und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Würstchen und Zwiebeln im Öl anbraten. Ananasstücke, Apfelsaft und Brühe dazugeben und aufkochen. Tomatenmark, Currypulver und Paprikapulver dazugeben und alles mit Sojasoße, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln dazugeben und alles noch etwa 4 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Wer es etwas dickflüssiger mag: Die Speisestärke mit 50 ml Wasser anrühren und in den Würstchentopf gießen, gut verrühren und noch weitere 2 Minuten kochen lassen. Den Koriander abspülen, trocken schütteln und grob hacken, über den Eintopf streuen und servieren.

Insektenstiche – vorbeugen und behandeln

Bienen, Hummeln, Wespen, sogar Hornissen fliegen nicht im hohen Bogen um Kindertageseinrichtungen herum. Gerade im Frühsommer sollten die Erzieher/innen ein wachsames Auge darauf haben, wenn sie mit den Kindern raus gehen. Denn die Stiche dieser Insekten sind nicht nur sehr schmerzhaft, sie können in speziellen Fällen auch lebensgefährliche Auswirkungen haben. Verhaltensregeln im Überblick.

Vorbeugungsmaßnahmen   Nicht nur Kinder fühlen sich von Süßigkeiten magisch angezogen. Das Gleiche gilt insbesondere auch für Bienen und Wespen. Wenn sie mit den Kindern ins Freie gehen, dann verzichten sie auf süße Säfte und Tees. Benutzen sie verschließbare Becher mit Strohhalmen. Außerdem sollten die Kinder auch kein Essen mit nach draußen nehmen und nach dem Verzehr den Mund gut abwischen. So können sie die Gefahr von Stichen im Mundbereich, die besonders gefährlich sind, vermeiden. Bei einem Insektenstich niemals kratzen. Das würde nur den Juckreiz erhöhen. Die Umgebung der Einstichstelle entzündet sich beim Kratzen. Außerdem würde das Kratzen beim Insektenstich starke Schwellung oder Entzündung verursachen. Ist der Insektenstich geschwollen und entzündet, so könnten Sie ihn mit Insektenstich Gel behandeln. Niemals nach Bienen und Wespen schlagen oder treten. Wenn möglich, dann sollten auch ruckartige Bewegungen ihre Nähe vermieden werden. Diese Verhaltensweisen werden von diesen Insekten nämlich als Angriff empfunden und sie könnten sich mit einem Stich wehren.   Allergisch gegen Insektenstiche   Insektenstiche können durch ihre Gifte Allergien auslösen. Ist die Einstichstelle des Insektenstich angeschwollen und die Schwellung größer als 10 cm, dann kann man von einer Allergie sprechen. Erkundigen sie sich bei den Eltern, ob eins der Kinder allergisch auf Insektenstiche reagiert. Informieren sie das gesamte Personal, um welches Kind es sich handelt. Ein Vermerk in der dazugehörigen Akte solle eingetragen werden. Sollte dieses Kind gestochen werden, dann verständigen sie sofort den Notarzt und benachrichtigen die Eltern. Bis zum Eintreffen des Notarztes Eiswürfel lutschen, außerdem Eiswürfel mit Stoff umwickeln und von außen auf den Hals legen.   Erste-Hilfe-Maßnahmen   Sollte ein Kind gestochen worden sein, dann erstmal Ruhe bewahren und das Kind beruhigen. Die Stacheln von Bienen, Wespen und Hummeln enthalten Gift. Bei einem Stich wird dieses Gift in den Körper gepumpt. Die Stelle wird rot und schwillt an. Bienenstachel haben Widerhaken und bleiben in der Haut stecken. Nach ausdrücklicher Zustimmung der Eltern (im Beisein von Zeugen), können sie den Bienenstachel am besten mit dem Fingernagel entfernen ohne dabei die daran hängende Giftblase zu berühren (eine Pinzette könnte die Giftblase weiter beschädigen). Auch Hummeln würden im Bedrohungsfall zustechen. Genau wie die Bienen sterben sie nach einem einzigen Stich. Wespen behalten dagegen ihre Stacheln und können diese mehrfach einsetzen. Bei einem Wespenstich ist also eine rundlich rote Verletzung ohne Stachel zu sehen. Die Stichwunden der Insekten mit einem in ein Tuch eingeschlagenes Kühlkissen oder mit kalten Lappen kühlen. Sobald Anzeichen einer allergischen Reaktion auftauchen, dann rufen sie den Notarzt.


 

 


 

 


 

Flohhüpfen - Kreisspiel

Kreisspiele sind bei Kindern sehr beliebt. Ein großer Vorteil dieser Spielart ist, dass immer mehrere Kinder daran beteiligt sind und sich kein Kind ausgeschlossen fühlen muss. Ein weiterer Nebeneffekt ist die Tatsache, dass alle Kinder beschäftigt sind und so kein heilloses Chaos ausbricht. Kreisspiele lassen sich meistens mit wenig Material und ohne große Vorbereitung spielen.

Flohhüpfen - Kreisspiel

Spielablauf

Anzahl der Mitspieler: mindestens 5
Altersempfehlung: ab 4 
Material: ein Ball

Dieses Spiel eigenet sich hervorragend für den Kindergarten. Die Kinder bilden einen Kreis und setzen sich hin. Dann bestimmen sie einen Floh. Dieses Kind stellt sich in die Mitte des Kreises. Dann beginnen die anderen Kinder sich den Ball zuzurollen. Dabei müssen versuchen, den Floh zu treffen. Der Floh versucht durch Hüpfen dem Ball auszuweichen. Wird der Floh getroffen, dann kann er sich auch in den Kreis setzen. Das Kind, das mit dem Ball den Floh berührt hat, geht dann als neuer Floh in die Mitte. 

Gebackenes Seelachsfilet mit Salat

Fisch ist gesund und einmal in der Woche sollte er auf dem Speiseplan der Kinder stehen. Fischgerichte sind eine besonders wertvolle natürliche Nährstoffquelle. Fisch enthält eine große Portion leicht verdauliches Eiweiß, liefert die täglich notwendige Portion Jod und außerdem noch hochwertige Fettsäuren, die Vitamine A und D, Selen und Fluor.

Gebackenes Seelachsfilet mit Kartoffeln und Paprika-Mais-Salat

Zutaten für 10 Kinder (4 bis 6 Jahre)
Gebackenes Seelachsfilet
0,5 kg Seelachsfilet, frisch oder TK
15 ml Zitronensaft
60 g Weizenmehl, Typ 405
2 Eier
60 g Paniermehl
40 ml Rapsöl
Jodsalz, Pfeffer

Paprika-Mais-Salat
60 g Zwiebeln, geschält
0,45 kg Paprikaschoten, geputzt
0,15 kg Zuckermais Konserve, abgetropft
20 ml Rapsöl
15 ml Kräuteressig
30 g Kresse
Jodsalz, Pfeffer

Kartoffeln
1,2 kg Kartoffeln, festkochend, geschält 

Zubereitung
Den Seelachs mit Zitronensaft beträufeln. Nacheinander in Mehl, Ei und Paniermehl wenden und in Rapsöl braten. Mit Jodsalz und Pfeffer würzen.
Die Kartoffeln in Stücke schneiden und garen.
Für den Salat die Zwiebel und Paprika würfeln, mit dem Mais vermischen. Aus Rapsöl, Kräuteressig, Jodsalz und Pfeffer eine Salatsoße herstellen und mit dem Gemüse vermengen. Einige Zeit durchziehen lassen. Auf einem flachen Teller anrichten und mit Kresse bestreuen.

Nährwerte (pro Portion):
Energie: 251 kcal
Protein: 13,5 g
Fett: 8,2 g
Kohlenhydrate: 29,7 g
Quelle

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)
 

Fortbildung - Energie und Umwelt

Leuchtpol ist eines der größten deutschen Projekte im Kindergarten und möchte junge Menschen stärken, Gegenwart und Zukunft lebenswert und gerecht zu gestalten. Im Fokus stehen die Themen Energie und Umwelt. Energie mit allen Sinnen erforschen und erfahren – das ist der Grundsatz der kostenlosen, berufsbegleitenden Leuchtpol–Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher aus dem Elementarbereich.

Leuchtpol bietet bundesweit kostenlose und berufsbegleitende Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich an. Im Zentrum steht das Thema Energie und Umwelt.

Während der 5-tägigen Fortbildung erforschen die Erzieherinnen selbst die Wirkungsweisen von Energie, experimentieren und diskutieren gemeinsam. Sie entwickeln Kompetenzen, mit denen sie Kinder für einen besonnen Umgang mit Energie sensibilisieren. Alles unter dem Motto: Energie und Umwelt neu erleben!

Alle TeilnehmerInnen erhalten zum Abschluss der Fortbildung ein persönliches Zertifikat. Ihre Einrichtungen bekommen Materialkisten mit Spielen, Büchern und vielen anderen Dingen rund um das Thema Energie und Umwelt. Dazu gehört auch Merkefix, ein von Leuchtpol entwickeltes Energie-Spiel.

Und weil Leuchtpol möchte, dass Kinder auch außerhalb ihres gewohnten Kindergartenumfelds forschen und entdecken können, gibt es die Mitmach-Aktionsscheine, von denen jede Einrichtung nach der Fortbildung zwei Exemplare bekommt – und die zum Beispiel den Besuch eines Wassererlebnishauses oder eines Naturschutzzentrums ermöglichen.

Acht Standorte bundesweit

Eine Leuchtpol-Fortbildung umfasst insgesamt fünf Tage und besteht aus einem Einführungs-, einem Vertiefungs- und einem Abschlussmodul. Alle TeilnehmerInnen gestalten während der Fortbildung eine Praxisaufgabe in der eigenen Einrichtung und präsentieren ihr Projekt während des Abschlussmoduls.

Organisiert werden die Fortbildungen von acht Regionalbüros, in denen Leuchtpol mit ExpertInnen aus der Umweltbildungsszene zusammenarbeitet: Sie bringen vielfältige praktische Erfahrungen in frühkindlicher Umweltbildung und in der Fortbildung von MultiplikatorInnen mit. Die Regionalbüros stehen den ErzieherInnen beratend zur Seite und helfen bei der praktischen Umsetzung in der Kindertageseinrichtung.

Alle Info unter www.leuchtpol.de

 

Insekten - Teil 2: Feuerwanzen

Die beliebtesten Tiere im Kindergarten sind kleine Insekten, wie Ameisen, Feuerwanzen oder Spinnen. Nicht selten landen sie in den Eimerchen der Kinder. Manche haben Glück und können entkommen, andere werden in die Hand genommen oder sprichwörtlich unter Sand begraben. Sie sind zwar klein, aber trotzdem erfüllen sie in der Natur wichtige Aufgaben. Hier gibt es wissenswerte Informationen rund um diese Krabbeltiere. So können sie den Kindern vermitteln, warum sie sorgsam mit diesen kleinen Lebewesen umgehen sollten.

Die Feuerwanzen zählen zu den beliebtesten Tieren im Kindergarten. Dort sind sie meistens zahlreich vorhanden, denn ihre Geselligkeit ist eines ihrer auffallendsten Merkmale, neben der rot leuchtenden Färbung, die von den charakteristischen schwarzen Zeichnungen gebrochen wird. Von den Kindern werden die Feuerwanzen oft fälschlicherweise als Feuerkäfer bezeichnet. 

Doch trotz ihres fast Invasionsartigen Auftretens muss man keine schädlichen Auswirkungen für Mensch und Pflanze befürchten. Denn obwohl die Wanzen Pflanzensauger sind, ernähren sie sich vorwiegend von heruntergefallenen Samen, die sie mit ihren Rüsseln aussaugen. Außerdem stehen Insekten auf ihrem Speiseplan, weshalb von öffentlicher Stelle davon abgeraten wird, die putzigen Gesellen zu bekämpfen. Denn obwohl sie auch mal tatsächlich an den Pflanzen saugen, war bisher noch keinerlei Gefährdung für diese Festzustellen.

Gerade Kinder spielen gerne mit den Feuerwanzen, lassen sie sich beispielsweise als Mutprobe gleich scharenweise über die Hände laufen – übrigens ist bisher noch kein Fall bekannt geworden, bei dem die Feuerwanze sich aggressiv gegenüber Menschen gezeigt hätte, daher ist auch der Nahe Kontakt mit diesen Tieren völlig ungefährlich. Sollen sie übrigens einmal ein Feuerwanzenpärchen dabei beobachten, wie sie Hinterteil an Hinterteil fest verbunden hin und her laufen: Sie beobachten gerade die Feuerwanze beim Liebesspiel – dass gut und gerne mal bis zu 20 Stunden dauern kann!

 Die Tatsache, dass die Feuerwanze über Stinkdrüsen verfügt, bringt sie in die außergewöhnliche Position, keine Freßfeinde zu haben – da sie wohl allen potentiellen Jägern schlicht zu widerlich schmeckt. Doch haben die Feuerwanzen sich bereits in der Vergangenheit schon um die Menschheit verdient gemacht. So wurde an ihnen erstmals das X Chromosom entdeckt, im Jahre 1891 von H. v. Henking, was einen bedeutenden Schritt darstellte, um die Frage zu klären, wie sich Mann und Frau genetisch unterscheiden. 

 Quelle: www.tippser.de 

Sonnenbrand - Alarm

Dieses Buch erklärt auf spielerische Weise Kindern, wie wichtig gutes Eincremen ist und gibt hilfreiche Tipps zum richtigen Sonnenschutz. Im Sommer will jedes Kind am liebsten den ganzen Tag draußen sein - umso wichtiger ist der richtige Sonnenschutz!

Ella liebt das Meer und den Strand und - Sonnenschein. Wenn da nur nicht Mama wäre. »Erst einschmieren«, ruft sie und wedelt mit der Sonnencreme. Zunächst ist Ella gar nicht begeistert. Doch als Mama weiße Tupfen in ihr Gesicht malt und ihren Bauch mit einer lustigen Kriegsbemalung verziert, wird das Eincremen richtig lustig. Und das Wichtigste: Ellas Haut bleibt gesund.

Ab 4 Jahren / 32 S.
21,5 cm x 19,8 cm
ISBN 978-3-7607-2875-9 
www.arsedition.de