Mai 2012

Studiengang Frühkindliche inklusive Bildung

Inklusion ist ein pädagogisches Modell, das die Aufnahme aller Kinder in eine gemeinsame Schule oder Betreuungseinrichtung vorsieht, egal, welche Religion, welche Lernbedürfnisse oder sozioökonomischen Hintergründe sie haben. Die Hochschule Fulda hat einen Studiengang zu diesem Thema eingerichtet.

In Orientierung an der internationalen Leitidee der Inklusion, wie sie u. a. auf der Salamanca-Konferenz und in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert wurde, zielt inklusive Bildung auf Bildungsprozesse ohne Aussonderung im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt: Unterschiede und Differenzen - in der gemeinsamen Erziehung von Kindern verschiedener Begabungen oder Behinderungen, verschiedenen Geschlechts sowie verschiedener Religionen, Nationalitäten und sozialer Herkunft - werden ausdrücklich Wert geschätzt und „von Anfang an" als gegenseitige Ergänzung erlebt.

Mit dem Erfahren von Gemeinsamkeit in Verschiedenheit im frühen Kindesalter wird der Grund gelegt für den respektvollen Umgang mit Heterogenität. Ausgehend von diesem Grundgedanken, verortet sich der B. A. Frühkindliche inklusive Bildung im aktuellen Diskurs der Integrations-/Inklusionspädagogik mit dem Ziel, Bildungsprozesse so zu gestalten, dass jedes Kind seine individuellen Kompetenzen entfalten kann. Bildungseinrichtungen sind dementsprechend gefordert, Chancengleichheit im Bildungssystem zu schaffen und Bildungsbenachteiligung, von der besonders Kinder mit Armutserfahrung, mit Migrationshintergrund und mit Behinderung betroffen sind, entgegen zu wirken.

Um Bildungsgerechtigkeit zu gewährleisten, Teilhabe zu ermöglichen und partizipative Methoden in der Gestaltung von Bildungsprozessen umzusetzen, erwerben die Studierenden im Studiengang B. A. Frühkindliche inklusive Bildung differenziertes Fachwissen über den Umgang mit Verschiedenheit.

Wichtig:
Im Studiengang „Frühkindliche inklusive Bildung" kann derzeit - wie bundesweit in fast allen Studiengängen im Bereich der frühkindlichen Bildung - noch keine staatliche Anerkennung an die Absolvent/innen verliehen werden.

Auf der Bundesebene existiert ein Beschluss zur Einführung der Staatlichen Anerkennung als Kindheitspädagogin/Kindheitspädagoge. Zwei Bundesländer haben diesen Beschluss bereits auf Länderebene umgesetzt (Berlin und Hamburg). Wir rechnen damit, dass die Hessischen Ministerien den Entscheidungsprozess noch im Jahr 2012 abschließen. Eine positive Entscheidung der zuständigen Hessischen Ministerien zur Einführung der Staatlichen Anerkennung ist wahrscheinlich. Die Prüfungsordnung unseres Studiengangs wird nach der Landesentscheidung entsprechend geändert.

Ein frühpädagogischer B. A. Abschluss berechtigt die Absolventinnen jedoch in Hessen auch ohne die Staatliche Anerkennung dazu, eine Kindertageseinrichtung zu leiten oder in dieser zu arbeiten. Dies trifft auch auf die meisten anderen Bundesländer zu.

Zielgruppe
Erzieherinnen und Erzieher (Fachschule)
(Fach-)Abiturientinnen und (Fach-)Abiturienten
30 Studienplätze pro Jahr

Studium
8 Semester Regelstudienzeit
8 Präsenzwochenenden (2- bis 3-tägig) pro Studienjahr
5 bis 6 Online-Module pro Studienjahr (-> Studienstruktur)


Quelle: www.fruehkindliche-inklusive-bildung.de

Kochen & Kinder

Grillen und Picknicken gehören zu den schönsten Seiten des Sommers. Hier kann man die Sonne, Wärme, und satte grüne Wiesen am besten genießen. Mit dem verschwenderischen Angebot an saisonalem frischem Gemüse können diese ausgiebig kulinarisch ausgekostet werden. Viele Rezepte aus diesem Büchlein für Kekse, Salate und Snacks eignen sich hervorragend, um auf Grillfesten und Ausflügen für das leibliche Wohl zu sorgen. Hier zwei leckere Rezepte.

Im Sommer wird in vielen Ländern der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres – die Sommersonnenwende – ausgelassen gefeiert. Für Kinder ist das damit traditionell verbundene „Johannifeuer“ ein Riesenspaß. Einfach nur dazusitzen und ins Feuer zu sehen, Gesichter, Figuren und Schatten zu erkennen und zu deuten ist für sie ein aufregendes und faszinierendes Erlebnis. Ist das Feuer schon heruntergebrannt, kann man an dünnen Stöcken noch Kartoffeln, Brot oder Würstchen grillen.

Sommerrezepte

Vanilleeis
Grundausstattung
Mixer, eine große hohe Schüssel, große Tiefkühldose, Gabel, Löffel, Meßbecher, Küchenwaage, Küchenuhr

Zutaten für 4 Personen
200 ml Schlagsahne
100g Vollrohrzucker
1/4 l Vollmilch
1 Tütchen Vanillezucker

Zubereitung
1. Die Sahne in der Schüssel mit dem Mixer steif schlagen. Vorsichtig den Zucker und Vanillezucker unterheben.
2. Langsam die Milch unterrühren, bis sie gleichmäßig verteilt ist. Nicht zu lange rühren, sonst fällt die Sahne zusammen.
3. Die Mischung in die Tiefkühldose gießen und diese für 1 Stunde in das Tiefkühlfach stellen. Nach einer Stunde die Dose herausholen und mit der Gabel die Creme kräftig umrühren. Zurück in den Gefrierschrank stellen und nach einer weiteren Stunde noch einmal durchrühren. Jetzt braucht das Eis nur noch ein paar Stunden, bis es zu Ende gefroren ist.

Bunter Reissalat
Dieser Salat eignet sich prima für Picknicks an heißen Sommertagen. Er ist leicht und schnell zubereitet, bleibt lange frisch und knackig – auch nach langen Märschen und anderen Transporten. 

Grundausstattung
Kochtopf, Kochlöffel, Pfanne, Küchenwaage, Messer, Schneidebrett, Teelöffel, Eßlöffel, Kaffeetasse, Zitruspresse, Schüssel, Rührbecher

Zutaten für 4 Personen
250g Naturreis
je 1 rote und gelbe Paprika
je 2 Frühlingszwiebeln und Tomaten
1 Salatgurke
1 Bund Schnittlauch, 1/2 kleine Zwiebel
Saft einer 1/2 Zitrone
1 TL Curry
1 Tasse Tomatensaft
300g Schmand
Meersalz & schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zubereitung
1. In dem Kochtopf den Reis mit der doppelten Menge Wasser weich kochen. Anschließend abkühlen lassen.
2. Die halbe Zwiebel abziehen und in kleine Würfel schneiden. In der Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebel etwa 5 Minuten unter Rühren andünsten. Curry darüberstreuen und noch eine weitere Minute köcheln lassen.
3. Tomatensaft in die Pfanne zu der Zwiebel gießen, Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer dazugeben. Bei niedriger Temperatur 8 Minuten in der offenen Pfanne köcheln.
4. Tomatensauce abkühlen lassen, in den Rührbecher gießen und den Schmand unterrühren. Die Sauce probieren und eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
5. Restliches Gemüse waschen, putzen und kleinschneiden. In die Schüssel geben. Gekochten Reis dazugeben und zum Schluß die Tomatensauce unterrühren.

Noch mehr leckere Kinder Rezepte finden Sie unter www.naturkost.de
Dort können Sie auch das Buch bestellen.

Christine Guist | Harry Assenmacher
Kochen & Kinder
Dieses Buch haben wir für Sie und Ihre Kinder geschrieben – eine kleine Anregung für vergnügliche, und lehrreiche Stunden in der Küche.

Inhalt
Vorwort
Kochen mit Kindern
Gesunde Ernährung für Kinder
Kleine Kochschule
Zu den Rezepten
Gesundes Frühstück
Getreide
Vorspeisen: Salate & Suppen
Gesundheitstips zu Obst & Gemüse
Spaghetti, Pizza, Burger & Co.
Kinder und Vegetarismus
Desserts
Getränke
Die Milch macht’s
Gesunde Snacks
Partys vorbereiten mit Kindern
Jahreszeiten mit Kindern genießen
Erst Hilfe für Notfälle
Adressen
Lesetips
Die Rezepte aus dem Buch




Rechtssicheres Arbeiten in der Kita

Erste Hilfe nach Unfällen in Ihrer Kita – So handeln Sie rechtssicher Immer mal wieder passieren sicher auch bei Ihnen in der Einrichtung Unfälle, bei denen erwartet wird, dass Sie richtig handeln. Aber dies ist nicht immer so einfach. Hier ein paar Beispiele aus der Praxis.

1. Fall: Keine Strafe, wenn die Schwere der Verletzung nicht ersichtlich ist

Ein 5-jähriger Junge klagt über leichte Kopfschmerzen. Er ist während des Freispiels am Klettergerüst ausgerutscht und ca. 1 Meter gefallen, wobei er sich den Kopf angestoßen hat. Die Erzieherin fragt den Jungen, ob sie die Eltern verständigen soll.

Der Junge sagt, dass er in der Einrichtung bleiben will, da die Eltern verreist seien und er später zur Oma gehen werde. Die Erzieherin bringt ihn in den Erste-Hilfe-Raum, damit er sich auf der Liege ausruhen kann. Nach dem Kindergarten wird er von seiner Oma abgeholt.

In der Nacht befällt den Jungen eine plötzliche Übelkeit. Er muss sich mehrmals erbrechen und klagt über starke Kopfschmerzen. Der Notarzt lässt ihn sofort ins Krankenhaus bringen. Dort wird ein Schädelbasisbruch festgestellt.

Die Eltern des Jungen werfen der Einrichtung vor, nicht für eine ausreichende ärztliche Versorgung gesorgt zu haben. Sie drohen mit einer Strafanzeige gegen die Erzieherin wegen fahrlässiger Körperverletzung (§ 229 Strafgesetzbuch [StGB]) und unterlassener Hilfeleistung (§ 323c StGB).

Rechtslage:
Eine Strafanzeige gegen die Erzieherin hat keine Aussicht auf Erfolg. Weder kann ihr der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung nach § 229 StGB noch der unterlassenen Hilfeleistung nach § 323c StGB gemacht werden.

Begründung:
Für die Erzieherin war die Schwere der Verletzung nicht erkennbar, ebenso wenig war eine Abstimmung mit den Eltern möglich. In der gegebenen Situation hat sie das aus ihrer Sicht Erforderliche getan. Dass dies, wie sich im Nachhinein herausstellte, unzureichend war, kann ihr nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Die Einrichtung ist im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den ihr anvertrauten Kindern verpflichtet, Schaden von Leib und Leben und an der Gesundheit abzuwenden. Daraus ergibt sich die Verpflichtung der Einrichtung, bei Unfällen die erforderlichen ärztlichen Hilfsmaßnahmen zu veranlassen.

Unterlässt sie dies und erleidet das Kind dadurch einen Körperschaden, so kann die verantwortliche Erzieherin sich einer unterlassenen Hilfeleistung nach § 323c StGB und einer fahrlässigen Körperverletzung nach § 229 StGB schuldig machen. Nach § 323c StGB sind bei Unglücksfällen das Erforderliche und Zumutbare zu veranlassen.

2. Fall: Wunddesinfektion gehört zu Erste-Hilfe-Maßnahmen
Die 4-jährige Anna zieht sich beim Turnen eine Schürfwunde an der Wade zu. Die Erzieherin versorgt die leicht blutende Wunde mit einem Pflaster. Am nächsten Tag meldet sich der Vater von Anna bei der Erzieherin und moniert, dass die Wunde nicht mit einem Desinfektionsspray desinfiziert worden war. So sei einer Entzündung nicht vorgebeugt worden und der Heilungsprozess würde sich verzögern.

Die Erzieherin stimmt dem Vater zu, erklärt aber, dass sie kein Desinfektionsspray einsetzen dürfe, wenn sie nicht das ausdrückliche Einverständnis der Eltern vorliegen habe.

Rechtslage:
Die Erzieherin kann und soll bei Sportunfällen eine Wunde desinfizieren.

Begründung:
Auf Grund der Fürsorgepflicht ist Ihre Erzieherin verpflichtet, auch bei Sportunfällen die erforderliche Erste Hilfe zu leisten. Hierzu gehört die Desinfektion einer Wunde mit allgemein medizinisch anerkannten Mitteln.

Eine ausdrückliche Einwilligung der Eltern ist hier nicht erforderlich, da es sich bei dieser Maßnahme um die notwendige Erstversorgung handelt. Die Zustimmung der Eltern zu dieser medizinisch selbstverständlichen Maßnahme wird vorausgesetzt. 

Wichtiger Hinweis:
Wenden Sie Desinfektionsmittel ordnungsgemäß an, sodass kein Körperschaden entstehen kann. Zu dieser ordnungsgemäßen Anwendung gehört auch, dass Sie in der Akte des Kindes nachschauen, ob es an Allergien leidet.

Tipps zum sicheren Umgang mit Erste-Hilfe-Maßnahmen
Informieren Sie beim 1. Elternabend die Eltern über die ärztliche Notversorgung, die Sie in der Einrichtung vornehmen können.

Weisen Sie darauf hin, wie wichtig die telefonische Erreichbarkeit der Eltern ist, und bitten Sie um Mitteilung bei Veränderungen.

Aktualisieren Sie diese Daten 2-mal im Jahr mit Hilfe eines Formblattes.
Wägen Sie sorgfältig ab, was notwendig ist:
a) Das Kind in Begleitung nach Hause zu bringen
b) Das Kind in Begleitung zum Hausarzt oder ins Krankenhaus zu bringen
c) Abwägen, ob akuter Handlungsbedarf durch ärztliche Notversorgung besteht
Überlassen Sie im Zweifel immer dem Arzt und den medizinischen Fachleuten die Entscheidung.

Es ist nicht immer leicht, bei Unfällen einen kühlen Kopf zu behalten. Anhand oben beschriebener Fälle und Tipps werden Sie aber zukünftig besser gerüstet sein.

Rechtssicheres Arbeiten II
Sommerfest in der Kita – Wann haben Eltern eine Aufsichtspflicht?

Das Thema Aufsichtspflicht gehört zu den großen Fallen von Kita-Leiterinnen und Erzieherinnen. Eine Verletzung hat für Sie schwerwiegende Folgen. Trotzdem sind Informationen in diesem Bereich fast immer zu kompliziert oder zu allgemein gehalten. Gerade in nicht alltäglichen Situationen – insbesondere bei Festen in Ihrer Einrichtung – benötigen Sie aber fundiertes Wissen.
So wird die Aufsichtspflicht an Sie delegiert

Die Eltern haben die elterliche Sorge und besitzen die Aufsichtspflicht (gesetzliche Grundlage für die Aufsichtspflicht ist § 1626 BGB). Mit der Schließung des Betreuungsvertrages delegieren die Eltern ihre Aufsichtspflicht an den Träger. Der Träger überträgt diese auf die Kita-Leitung und über die Kita-Leitung auf die Mitarbeiter. Der Inhalt des Betreuungsvertrages legt im Groben Dauer und Inhalt der Aufsichtspflicht fest.

Inhalt der Aufsichtspflicht in der Kita
Die Aufsichtspflicht beinhaltet 2 Aspekte:

Schutz des Kindes

Schutz vor Schaden durch das Kind gegenüber Dritten
Unklar ist oft, wer die Aufsichtspflicht in der Kita hat

Wo der Verantwortungsbereich Ihrer Einrichtung anfängt, ist meist nicht konkret geregelt. Bei der Delegation der Aufsichtspflicht gibt es oft

Zuständigkeitskonflikte,

Verantwortungslücken,

Mehrfachzuständigkeiten.

Spätestens nach einem Schaden wird jedoch geregelt, wer nun tatsächlich die Aufsichtspflicht hatte.

Die Klärung von Zuständigkeitsbereichen ist also das A und O, um vorbeugend Zuständigkeitslücken zu schließen. Oft verlassen sich Erzieherin und Eltern gleichermaßen darauf, dass der andere aufpasst!

Am Beispiel eines Sommerfestes in Ihrer Kita zeigt Ihnen der Informationsdienst „Die Kita-Leiterin“ im Folgenden, wann die Eltern bei einer solchen Veranstaltung die Aufsichtspflicht tragen und wann Sie als Kita-Leitung bzw. Ihre Mitarbeiterinnen.
Wann haben Sie die Aufsichtspflicht?
Praxisbeispiel 1:

Bevor die Sommerfestaufführung anfängt, sammeln Sie alle Kinder im Gruppenraum, um sie mit Hilfe Ihrer Kollegin umzuziehen. Die Eltern warten währenddessen im Garten.

In diesem Fall haben Sie die Aufsichtspflicht übernommen, obwohl die Eltern in der Einrichtung sind. Der Grund: Die Kinder wurden der elterlichen Aufsicht entzogen. Sie haben die Kinder von den Eltern weggeholt.

Wann haben die Eltern die Aufsichtspflicht?
Praxisbeispiel 2:

Am Ende der Aufführung sorgen Sie für die Aufmerksamkeit der Eltern und weisen die Kinder auf der Bühne laut und deutlich an, zu den Eltern zu gehen. Danach laden Sie die Eltern mit ihren Kindern zum gemütlichen Beisammensein im Garten ein.

Jetzt haben die Eltern die Aufsichtspflicht. Denn Sie haben den Eltern das Kind wieder übergeben und ihnen auch die damit verbundenen Pflichten und Rechte rückübertragen. Wichtig sind immer Klarheit und Eindeutigkeit bei der Übergabe von einem in den anderen Aufsichtsbereich.

Ihre Organisationspflichten
Der Träger hat Organisationspflichten zu erfüllen. Das heißt, er hat dafür zu sorgen, dass eine Aufsichtspflichtverletzung weitgehend ausgeschlossen ist z. B. durch angemessenes Personal. Als Leitung haben Sie dabei eine besondere Verantwortung inne. Sie müssen das Personal aufklären, beraten, einsetzen und unterstützen und den Träger über Organisationsprobleme entsprechend informieren.

Ihre Verkehrssicherungspflicht
Sie sind auch verpflichtet, alle Vorkehrungen zu treffen, damit die Einrichtung gefahrlos benutzt werden kann. Es geht gewissermaßen um die Aufsicht über Gegenstände und Gebäude. Die Verkehrssicherungspflicht bezieht sich sowohl auf Kinder Ihrer Einrichtung als auch auf die Besucher. Gefahrenquellen müssen Sie daher ausschalten oder vorläufig absichern und den Einrichtungsträger informieren.

Rechtssicheres Arbeiten III
Wegeunfall – Was Sie beachten müssen, damit der gesetzliche Versicherungsschutz auch wirklich greift

Täglich machen Sie und Ihre Kolleginnen sich auf den Weg von Ihrer Wohnung zur Kindertagesstätte oder nach der Arbeit auf den Heimweg. Oft erledigen Sie auf dem Heimweg noch rasch private Einkäufe für das Abendessen oder Sie tanken Ihren Pkw, um auch am nächsten Tag wieder pünktlich in der Kindertageseinrichtung zu erscheinen.

Sie sollten die Rechtslage bei Wegeunfällen kennen und auch Ihre Kolleginnen darüber informieren, für den Fall, dass auf dem Weg von oder zur Arbeit ein Unfall passiert.

Das Bundessozialgericht (BSG) legte in seinem Urteil vom 05.05.1998, Az.: B 2 U 40/97 3, relevante versicherungsrechtliche Voraussetzungen zu Grunde, die im Falle eines Wegeunfalls sowohl für Sie als Kita-Leiterin und Ihren Träger als Arbeitgeber als auch für Ihr Personal als Arbeitnehmer von großer Bedeutung sind:

Das sollten Sie im Falle eines Wegeunfalls wissen
Verunglückt eine Erzieherin Ihrer Kindertageseinrichtung auf dem Weg zur Arbeit oder auf ihrem Nachhauseweg, ist sie durch die Berufsgenossenschaft abgesichert.

Resultieren Beeinträchtigungen aus dem Unfall der Erzieherin, hat sie Anspruch auf eine Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Wenn Ihr Personal Ihnen einen Wegeunfall meldet, sollten Sie sich über die rechtliche Sachlage informieren.

Stellen Sie anhand der folgenden Kriterien zunächst fest, ob es sich tatsächlich um einen solchen Unfall handelt.

Nur auf dem direkten Hin- und Rückweg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz – also der Kita oder dem Kindergarten – ist Ihr Personal bei einem Unfall versichert. Unerheblich ist dabei, wie der Unfall geschieht – ob Ihre Mitarbeiterin mit dem Pkw, dem Fahrrad oder als Fußgängerin verunglückt, ist rechtlich unerheblich.

Umwege sind grundsätzlich nicht mitversichert. Wenn Ihre Mitarbeiterin auf dem Heimweg einen Umweg macht, um einer Freundin einen Besuch abzustatten, ist sie bei einem Unfall nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert.

Bei Unterbrechungen des direkten Weges, die privaten Zwecken dienen, besteht kein gesetzlicher Versicherungsschutz. Zu Wegunterbrechungen zählen nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts beispielsweise private Einkäufe oder routinemäßige Arztbesuche.

Bei Wegeunfällen gilt die 2-Stunden-Regelung. Diese bedeutet: Wenn eine Erzieherin ihren Arbeitsweg länger als 2 Stunden unterbricht, beispielsweise um nach ihrem Dienst einen Arzt wegen einer akuten Erkältung zu konsultieren, damit sie am nächsten Tag wieder arbeitsfähig ist, zählt ein Wegeunfall nur von der Kindertagesstätte bis zum Arzt. Ein eventueller Unfall danach gilt nicht als „Wegeunfall“.

Praxisbeispiel 1
Eine Erzieherin erklärt sich auf die Bitte der Leiterin hin bereit, nach Dienstschluss auf dem Nachhauseweg einen kleinen Umweg zu fahren und für die Einrichtung Servietten und Tischdekoration für das bevorstehende Elternfest zu kaufen. Auf dem Parkplatz des Dekorationsgeschäftes wird die Erzieherin von einem Auto erfasst und erheblich verletzt.

Versicherungsrechtliche Sicht: Die Erzieherin handelte im Auftrag der Leiterin, deshalb ist der Einkauf keine private Unterbrechung des Arbeitsweges. In diesem Fall greift die gesetzliche Unfallversicherung.
Praxisbeispiel 2

Die teilzeitbeschäftigte Erzieherin, deren Arbeit erst um 11:30 Uhr beginnt, nimmt vor der Arbeit einen Friseurtermin wahr. Sie stürzt auf der Treppe des Friseurgeschäftes und verletzt sich schwer.

Versicherungsrechtliche Sicht: Der Friseurtermin stellt eine private Unterbrechung des Arbeitsweges dar. Es handelt sich nicht um einen Wegeunfall, deshalb steht diese Erzieherin nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Informieren Sie sich bei einem Wegeunfall Ihrer Mitarbeiterinnen über die näheren Umstände. Setzen Sie Ihr Personal über die Kriterien in Kenntnis, unter denen die gesetzliche Unfallversicherung bei einem Wegeunfall greift. Damit vermeiden Sie bei Ihrem Personal Enttäuschungen und Missmut für den Fall, dass der gesetzliche Versicherungsschutz nicht eintritt.

Mehr Informationen auch zu anderen Themen unter www.kita-leiterin.de
Dort können Sie die Broschüre auch für 30 Tage kostenlos kennenlernen.

Arbeitsplatz Ganztagsschule – pädagogisch wertvoll!

Handreichung für die sozialpädagogische Arbeit an Ganztagsschulen. In dieser Broschüre sind fünf Beiträge zur Ganztagsschulentwicklung gesammelt. Themen sind u.a. das "Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung der Bundesregierung", Fakten zum Ausbaustand, Kooperationsmöglichkeiten und mögliche Probleme am Arbeitsplatz. Gleichzeitig werden die Ergebnisse einer GEW-Befragung unter Sozialpädagogen/innen an Ganztagsschulen vorgestellt.

Im ersten Beitrag lassen Bernhard Eibeck und Alexandra Schwarz die Entstehung des „Investitionsprogramms Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) Revue passieren und bereiten statistisches Material zum aktuellen Ausbaustand auf. Sie zeigen, wie aus einer sehr grundsätzlichen, pädagogischen Reformidee in deutscher Bildungs-Kleinstaaterei ein Flickenteppich geworden ist.
Auch wenn es heute deutlich mehr Schulen gibt, die unter dem Label Ganztagsschule firmieren – für die Entwicklung eines breiten Angebots an pädagogisch und organisatorisch integrierten Ganztagsschulen sind die Effekte eher dürftig. In aller Regel besteht die Schule nach wie vor aus Unterricht und – davon getrennt – sozialpädagogischer Förderung, musischer und kreativer Freizeitgestaltung. Für die Darstellung der Ziele und Rahmenbedingungen der Länder haben wir auf eine Zusammenstellung von Angaben aus den Kultusministerien zurückgegriffen, die vom Sozialpädagogischen Institut NRW an der Fachhochschule Köln im August 2007 veröffentlicht wurde.

Für den zweiten Beitrag hat Alexandra Schwarz eine Checkliste erarbeitet, mit deren Hilfe man bestehende Kooperationsverträge überprüfen und weiterentwickeln kann. An zwei Beispielen zeigt sie, zu welchen Ergebnisse eine solche Überprüfung kommt.

Eines der am häufigsten genannten Probleme am Arbeitsplatz sozialpädagogischer Fachkräfte an Ganztagsschulen ist die Arbeitszeit. Klaus Schroeder und Bernhard Eibeck benennen in ihrem Artikel die wichtigsten Fragen und formulieren Ansprüche an Arbeitszeitregelungen aus gewerkschaftlicher Sicht.

Aus seiner langjährigen, persönlichen Erfahrung als Schulsozialarbeiter an einer Ganztagsgesamtschule und der Beobachtung zahlreicher Modellschulen hat Peter Balnis 15 Arbeitsfelder sozialpädagogischer Tätigkeit an Schulen beschrieben. Er untersucht diese Arbeitsfelder unter sechs Gesichtspunkten: Worum geht es bei diesem Arbeitsfeld? An welche Zielgruppe richten sich die Angebote? Welche Ziele sollen erreicht werden? Welche Angebote haben sich bewährt? Welche Rahmenbedingungen und Standards sollten gesichert sein? Woran kann man erkennen, ob die Angebote erfolgreich sind?

Im Juni 2007 wurde in einer von der Max-Traeger-Stiftung der GEW finanzierten Umfrage unter 2.000 GEW-Mitgliedern, die an Ganztagsschulen als Sozialpädagog/innen arbeiten, und ebensovielen Schulen der Frage nachgegangen, wie sich die Arbeitsbedingungen entwickelt haben und welche Faktoren besonders belastend sind. Der Artikel von Kirsten Fuchs-Rechlin gibt die wichtigsten Ergebnisse der Studie wieder.

Der Frage, ob die Ergebnisse der MTS-Studie Hinweise darauf geben, ob eine der zentralen Forderungen der GEW, die Kooperation von Lehrkräften und sozialpädagogischen Fachkräften „auf Augenhöhe“, erfüllt ist, geht Marianne Demmer in einer speziellen Aufbereitung der Daten zu diesem Aspekt nach. Man kann sehen, dass sich in den letzten Jahren einiges aufeinander zu bewegt hat, aber zentrale Fragen der pädagogischen Zusammenarbeit – wie z.B. der gemeinsamen inhaltlichen Gestaltung des Nachmittags - weiter ungeklärt sind. Vier Erzieherinnen und Sozialpädagogen an Berliner Ganztagsschulen hat die Journalistin Anja Dilk einen Tag lang begleitet und berichtet sie über deren Arbeitsalltag. Die kleinen Geschichten veranschaulichen hervorragend unsere Untersuchungen und Konzepte und es ist zu hoffen, dass die Politik endlich auch bereit ist, die äußerst schwierige Arbeit mehr zu honorieren und besser zu dotieren.

Die Broschüre kann direkt im GEW-Shop bestellt werden. Mindestabhnahme 5 Stück zu je 2,00€ zuzüglich Porto und Verpackung.
Einzelbestellungen sind unter oder per Fax :069/7897370161 zum Preis von 5,00€ inklusive Porto möglich.

Quelle: www.gew.de

Der offene Ganztag als Arbeitsplatz für Erzieher/innen

Ganztagsschulen bekommen in der Bildungsdiskussion derzeit gute Noten. Das ist auch das Verdienst der Erzieherinnen und Erziehern, die viel zur Verbesserung der Bildungschancen unserer Kinder beitragen.

Die Politik hat sich auf die Fahnen geschrieben, Ganztagsschulen im gesamten Bundesgebiet zu fördern. Die Schulform gilt als innovativ und erfolgreich, weil sie Kinder und Jugendliche individuell unterstützt. Doch ohne den Einsatz von qualifizierten Erzieherinnen und Erziehern bleibt das ganzheitliche Konzept auf der Strecke.

Schule und Jugendhilfe vertreten verschiedene Ansätze und Traditionen, doch sie verfolgen im Grunde dasselbe Ziel: Sie wollen die Persönlichkeit junger Menschen stärken, sie zu eigenverantwortlichem Handeln befähigen und ihre soziale Kompetenz fördern, um sie möglichst optimal auf die Berufs- und Lebenswelt der Erwachsenen vorzubereiten. Das gelingt am besten, wenn Schule und Jugendhilfe gleichberechtigt und partnerschaftlich zusammenarbeiten. Denn darin liegt das Erfolgsrezept der Ganztagsschulen.

Mehr als Lernen nach Lehrplan
Erzieher/-innen ergänzen den schulischen Lehrplan - zum Beispiel durch kreative Angebote wie Töpfern, Holzarbeiten, sportliche Aktivitäten oder gemeinsame Ausflüge. Sie greifen aber auch Themen aus dem Unterricht auf und bearbeiten sie in Form von Projektarbeit. Bei all diesen Angeboten geht es vor allem um Selbstständigkeit und verantwortliches Handeln. Das pädagogische Konzept orientiert sich an den individuellen Fähigkeiten, Erfahrungen und Bedürfnissen der Kinder. Und es setzt auf eine stärkere Zusammenarbeit mit den Eltern.

Die Erzieherinnen und Erzieher in den Ganztagsschulen erweitern also den Bildungsauftrag der Schulen, indem sie Unterricht und Freizeit erzieherisch begleiten. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen – das sollte uns mehr Anerkennung wert sein.

www.chancen-foerdern.de

Europa Teil 4: Leitfaden für die Entstehung eines bilingualen Kindergartens

Im Zeitalter der Globalisierung, Europapolitik und multikultureller Gesellschaft steht die Verständigung mit anderen Menschen im Vordergrund. Das Werkzeug hierzu ist die Kommunikation, also ist es erforderlich, mehrere Sprachen zu beherrschen. Die für Europa „normale“ Einsprachigkeit wird den Anforderungen nicht mehr gerecht. Europäische Bürger sollen drei Gemeinschaftssprachen sprechen können. Eine zweite Sprache ist ein Geschenk; gute Sprachkenntnisse eröffnen den Menschen Chancen in der persönlichen Entwicklung, in Schule und Beruf.

Kindertageseinrichtungen verfügen über geradezu ideale Voraussetzungen, um Kindern die Chance einer zusätzlichen Sprache spielerisch und mit viel Spaß zu eröffnen.

Was wir wissen
Über bilinguale Kindertagesstätten ist vor allem im Ausland umfangreich geforscht worden. In anderen Ländern werden seit vielen Jahren gute Erfolge erzielt.
Jedes Kind verfügt in hinreichendem Maß über die erforderlichen Lernfähigkeiten. Die menschliche Sprachfähigkeit und Sprachlernfähigkeit ist auf Mehrsprachigkeit ausgelegt, nicht auf Einsprachigkeit.
Mehrsprachige Kinder gelten langfristig sprachlich wendiger, im Denken leistungsfähiger und fremden Kulturen gegenüber toleranter.

Erfahrungen der bilingualen Kita in Altenholz bei Kiel
In Schleswig-Holstein gibt es eine deutsch-französische Kita und bereits seit 1996 eine deutsch-englische Kindertagesstätte in Altenholz bei Kiel. Sie wird seitdem wissenschaftlich betreut.
Das Konzept in Altenholz sieht vor, dass die überwiegend einsprachigen (monolinguistisch deutsch) Kinder unter natürlichen Bedingungen die zweite Sprache erwerben. Dies geschieht ab dem Kindergartenalter von drei Jahren in täglichen Kommunikationssituationen. In diesem Alter ist die Muttersprache in ihren Grundzügen ausgebildet. Der Gegensatz zu diesem Verfahren steht der
herkömmliche, formale Fremdsprachenunterricht in Schulen.
Eine Fachkraft spricht NUR deutsch, eine andere NUR englisch. Dabei ist es unerheblich, ob die fremdsprachliche Kraft die 1. oder 2. Kraft der Gruppe ist.

Die Methode in der alltäglichen Umsetzung
Die Methode heißt „Immersion“, was soviel bedeutet wie Sprachbad. Immersion ist eine moderne und die erfolgreichste Methode der Sprachvermittlung. Zentraler Punkt ist die Vermittlung im Zusammenhang, die sogenannte „Kontextualisierung“. Die Sprache muß in die Handlung eingebunden sein. Das Gesagte wird unterstützt durch Handlungen, Gesten, Zeigen. So sagt man zum Beispiel, wenn man sich nach einem Ball bückt: „Ich hebe den Ball auf“. Die Kinder lernen die Sprache über die jeweilige Situation.

Das pädagogische Konzept
• Eine Person eine Sprache.
• Den Kindern werden keine Fähigkeiten abverlangt, über die sie nicht sowieso verfügen. Sie verstehen die Situation durch die Aktivität. Die Erklärungen in der zweiten Sprache kommen nur dazu. In diesem Alter ist es die Haupttätigkeit von Kindern, neue Wörter, Sätze, Wendungen zu entschlüsseln – auch in der Muttersprache.
• Eltern und Erziehungskräfte dürfen den Kindern keine zusätzlichen Leistungen abverlangen, also keine Arbeitspläne oder Zielvorgaben.

Was nehmen die Kinder mit?
In der Kindertagesstätte Altenholz wurden Fragestellungen untersucht wie:
- Wie viel Zeit muß auf die zweite Sprache verwendet werden?
- Welche Erfolge sind bis zum Eintritt in die Grundschule zu erzielen?
- Wie groß ist der englische Wortschatz und welche lexikalischen Bereiche sind entwickelt?
- Wie hoch sind die Zuwachsraten beim Lernen neuer Wörter?
- Welche Strategien unterstützen die Kinder beim Erwerb einer zweiten Sprache?

Kinder können jede Sprache lernen, die erste genauso gut wie die zweite oderdritte. Im Kindergarten handelt es sich um den natürlichen Zweitspracherwerb. Er ist an den gleichen Prinzipien orientiert wie der Erwerb der Muttersprache. Verschiedene Intelligenzgrade, verschiedene Lebensbedingungen berühren hier den Weg des Erwerbs einer zweiten Sprache nicht. Die Kinder nutzen unbewußt ihre vorhandenen Erfahrungen aus dem Erwerb der Muttersprache.

Je länger, je intensiver und je vielfältiger die Immersionssituationen sind, desto besser die Kompetenzen. Je länger ein Kind in der Einrichtung ist, desto besser ist die zweite Sprache ausgebildet. Untereinander sprechen die Kinder eher Deutsch, weil Sprache für sie ein Mittel der Verständigung ist und sie wissen, dass die anderen Kinder deutsch sprechen.

Die Kinder, die drei Jahre täglich möglichst bis in den Nachmittag hinein die Kita besuchen, können englische Sätze sprechen und altersgemäße Dialoge führen. Einige ausländische Kinder (albanisch, jugoslawisch, russisch, türkisch, französisch) haben Schwierigkeiten, richtig deutsch zu sprechen. Hingegen ist das Englische für sie ein Spaß, es wird gerne aufgenommen und gesprochen. Jedes Kind verfügt in hinreichendem Maß über die erforderlichen Lernfähigkeiten. Durch das Erlernen von weiteren Sprachen vor Grundschuleintritt entstehen keine Defizite in anderen Bereichen. Die Immersion eignet sich für alle Kinder, ob lernschwach oder lernstark. Nur wird aus einem lernschwachen Kind kein lernstarkes.

Schlüssel zum Erfolg
o Sachgemäße Einschätzung der sprachlichen Ausgangssituation
o Vorsorge, dass die Entwicklung der Muttersprache nicht beeinträchtigt oder unterbrochen wird
o Abstimmung des bilingualen Kindergartens mit der nachfolgenden Schule, dadurch die Weiterentwicklung der Sprache und den Zugang zur Schriftlichkeit sicherstellen
o positive Einstimmung, Unterstützung durch die Haltung der Eltern – häusliches Üben ist nicht nötig - und die Erziehungskräfte

Stellenwert der zweiten Sprache in der Kita
Eine zweite Sprache ist ein zusätzliches Angebot wie jede andere Fähigkeit des Personals wie zum Beispiel Sport, kreative Aktivität, musikalische Angebote, Naturerlebnisse... Es führt aber im Alltag dazu, dass die Kommunikation einen höheren Stellenwert bekommt.

Der gesetzliches Auftrag: KitaG § 4 (2): „.. In Kitas sind insbesondere diejenigen Fähigkeiten entsprechend dem jeweiligen Alter und Entwicklungsstand zu unterstützen und weiterzuentwickeln...“. Hierzu zählen auch sprachliche Fähigkeiten.
Zweisprachiges Arbeiten mit Kindern in einer Kita ist abhängig von den Menschen, die diese Arbeit tun. Hierbei ist wichtig, dass auch die Kollegen und Kolleginnen, die mit den Kindern deutsch sprechen, den Wert von Mehrsprachigkeit kennen.

Nach der Kita: zweisprachige Grundschule
Das Besondere in Altenholz ist, dass es nicht nur die zweisprachige Kita seit 1996 gibt, sondern seit nunmehr dreieinhalb Jahren auch eine bilinguale deutsch-englische Grundschulklasse, die sich an die Kita anschließt (Claus- Rixen-Schule, http://claus-rixen-schule.lernnetz.de/ (ohne www)). Auch diese
Entwicklung wird wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse sind ausgezeichnet.

Wie und womit praktisch beginnen?
Wer sich entschlossen hat, einen Weg in die Zweisprachigkeit zu suchen, findet hier praktische Hinweise.

• Informationen sammeln über Mehrsprachigkeit, lesen, auf Veranstaltungen, durch Telefonate, persönliche Gespräche. Eine fundierte Basis ist wichtig.
• In bilingualen Kitas hospitieren.
• Erfahrene Fachkolleginnen ins Haus einladen, um Gespräche im Team zu führen. Alle Kolleginnen und Kollegen, auch die, die nicht mit Zweisprachigkeit befaßt sind, sollen das Konzept und den Wert der Mehrsprachigkeit kennen.
• Eltern befragen, Informationen anbieten, Elternabende zum Thema veranstalten.
• Geschäftsführer, Vorstand oder Träger befragen und informieren.
Vier bis sechs Monate mit einem fremdsprachigen Mitarbeiter/ einer Mitarbeiterin, der /die möglichst Erfahrung in der zweisprachigen Arbeit mitbringt - auf jeden Fall aber Erfahrung mit Kindergartenkindern 
ausprobieren, wie alle Beteiligten damit zurecht kommen.
• Eine feste, unbefristete Stelle in Aussicht stellen können. Wenn es keine freie Stellen gibt und dies auch in absehbarer Zeit so bleiben wird, kann man die Zeit nutzen, um alles vorzubereiten.
• (wissenschaftliche) Begleitung suchen. Diese gibt Rat und steht in neuen Situationen zu Seite. Sie betrachtet die Kindertagesstätte von außen und wertet die bilinguale Betreuung ggf. auch objektiv aus. Dazu gehört auch der Erfahrungsaustausch mit dem Team und den Eltern oder auch unter
Erziehungsfachkräften verschiedener bilingualer Einrichtungen.
• Wir werden immer wieder nach Fortbildung gefragt. Regelrechte Fortbildungen können wir nicht anbieten, wohl aber Adressen von Kindergärten für eine Hospitation. Darüber hinaus ist ein Erfahrungsaustausch wichtig, sei es per Telefon, E-Mail oder im persönlichen Gespräch.
• In der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Neumünster, gibt es eine Europa-Klasse. Die Absolventen machen ein Praktikum im Ausland, sie verstehen bzw. sprechen die jeweilige Sprache, kennen den Wert der Mehrsprachigkeit und sind daher als (deutschsprachige) Kolleginnen potentiell sehr gut geeignet.
• Mit der Grundschule und den weiterführenden Schulen vor Ort unbedingt gleich von Anfang an das Gespräch suchen und am Ball bleiben. In einer zweisprachigen Klasse wird die neue Sprache –bis auf das Fach Deutsch - als Unterrichtssprache verwendet. Der Weg zur Mehrsprachigkeit ist langfristig nur
erfolgreich, wenn die Kenntnisse aus dem Kindergarten in der Schule
aufgegriffen und weitergefördert werden.

Wie findet man muttersprachliche Fachkräfte?
• Einen Muttersprachler oder eine Muttersprachlerin („native speaker“) in der näheren Umgebung ausfindig machen, ist meist einfacher, als man zunächst denkt. In jeder Elternschaft einer Kita findet man kreative Menschen, die sich gerne darüber Gedanken machen, wie und wo geeignete Kräfte/native speaker zu finden sind. Bewährt haben sich auch Aushänge in der Umgebung, in der Universität (Englisches Seminar, Mensa) oder bei Kursen „Deutsch für Ausländer“. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel auch, ausländische Studenten zu fragen, die nur an einigen Tagen in der Woche arbeiten möchten.

Eine professionelle Jobbörse im Internet ist
http://www.tefl.com/employers/?action=signup. Eventuell wird der FMKS auf den Internetseiten die Möglichkeit einrichten, Stellensuche und Stellengesuche bekanntzumachen.

Sprachassistenten
• Auch Kitas können Sprachassistenten beantragen. Sprachassistenten sind angehende Fremdsprachen“lehrer“ aus dem europäischen Ausland (native speaker), die für einen Zeitraum von bis zu 8 Monaten kommen.

Sprachassistenten erhalten von der EU einen Zuschuß zur Deckung von Mobilitätskosten (Fahrt- und Aufenthaltskosten). Sie kosten die Kita nichts, es wird aber Hilfe zum Beispiel bei der Wohnungssuche erwartet. 

Welche native speaker dürfen wie arbeiten?
a) Bürger aus EU-Staaten dürfen nach Deutschland kommen, ohne dass sie schon einen Arbeitsvertrag haben. Sie dürfen drei Monate Arbeit suchen. Sie müssen sich zuerst beim Einwohnermeldeamt anmelden, dann bei der Ausländerbehörde eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Hierzu ist der Pass oder Personalausweis mitzubringen und am besten auch die Meldebescheinigung sowie, falls schon vorhanden, der Arbeitsvertrag. Sonst geht man mit der Aufenthaltsgenehmigung zur Kita und kann dort einen Arbeitsvertrag erhalten.
b) Bei Bürgern aus Nicht-EU-Staaten steht es im Pass, ob sie arbeiten dürfen oder unter welchen Bedingungen oder nicht. Zunächst muß man sich eine Aufenthaltsgenehmigung bei der Ausländerbehörde besorgen, dort bekommt man ggf. auch eine Arbeitserlaubnis. Damit geht man zur
Kita.
c) Studenten dürfen an 90 Tagen im Kalenderjahr außerhalb der Semesterferien arbeiten, aber nicht 180 halbe Tage. Dies ändert sich möglicherweise mit einem neuen Zuwanderungsgesetz. Vor
Arbeitsbeginn müssen sie zur Ausländerbehörde, die die Arbeitsauflage (90 Tage...) einträgt.

Was tun, wenn ein native speaker nicht die richtige Qualifikation hat?
Es gibt in Schleswig-Holstein die Möglichkeit, einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung nach § 3 Abs. 2 Kindertagesstätten-Verordnung zu stellen.
Eine Kindertagesstätte in kreisfreien Städten muß ihren Antrag an das Landesjugendamt beim Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie,
Lorentzendamm 35, 24103 Kiel, Herrn Schüler, richten.
Eine Kita in den Kreisen stellt ihren Antrag beim jeweiligen Kreisjugendamt. Im Antrag ist zu
begründen, warum die Einrichtung den native speaker für geeignet hält, zum Beispiel weil die Person Erfahrung vorweisen kann mit Vorschulkindern, weil sie

1 SPI: Sozialpädagogisches Institut NRW, An den Dominikanern 2, 50668 Köln, Tel. 0221/16052-0
E-Mail sokrates@spi.nrw.de, Internet: www.spi.nrw.de

2 PAD: Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz KMK, Postfach 2240, 53012 Bonn,
Tel. 0228/501-257, E-Mail pad.comenius@kmk.org, www.kmk.org (dort Sokrates, Download)

im Ausland eine Ausbildung abgeschlossen hat oder ähnliches.

Adressen, Informationsmaterial
Kitas mit bilingualem Konzept
AWO-Kindertagesstätte Altenholz (deutsch-englisch), Klausdorfer
Str. 78 c, 24164 Altenholz, Tel. 0431/ 3294910, Fax 0431/
32949117, Awo.kita@kielnet.de. Dazu gibt es auch vor Ort eine
zweisprachige (deutsch-englische) staatliche Grundschule, Claus-
Rixen-Schule, Klausdorfer Str. 72-74, 24161 Altenholz , Tel.
0431-2609600; claus-rixen-schule@t-online.de.

AWO-Kinderhaus Elmschenhagen, Tiroler Ring 290, 24147 Kiel,
Tel. 0431/ 7858915, Fax 0431/7858635, H. Thomas Garske

www.kinderhaus-tiroler-ring.de
AWO-Kindertagesstätte "Rappelkiste" (deutsch-englisch und deutsch-französisch)
Brahestraße 6, 18059 Rostock, Tel.: 03 81 / 44 18 10
Sprachen-Kita http://www.awo-mv.de/rostock/index.htm

Informationsmaterial, beim FMKS erhältlich gegen Einsendung eines frankierten Umschlages (DIN A 5 Porto 1,44€)

• Ich kann zwei Sprachen. Zukunftschancen für Kinder.
Kurze Broschüre für Eltern, Erziehungskräfte, Lehrer... zu grundsätzlichen Fragen der frühen Mehrsprachigkeit. Beschreibt Weg und Erfolg eines deutsch-englischen Kindergartens mit
anschließender deutsch-englischer Grundschule. Enthält Beispiele zum Spracherwerb im
internationalen Vergleich. 12 Seiten DIN A 5 (2002) kostenlos

• Englisch-Deutsche bilinguale Kindertagesstätte Konzeption der zweisprachigen (deutsch-englisch) Einrichtung in Altenholz mit Erläuterungen AWO Ortsverein Altenholz (2000) 1,50 €

• Mehrsprachigkeit durch bilinguale Kindergärten warum sollte man sie einrichten? wie sind sie zu organisieren? was leisten sie? Wode, Henning (2000) 27 Seiten, DIN A 5 2,- €

• Frühe Zweisprachigkeit für Kinder: Chance oder Risiko? Wode, Henning (1998), DIN A 5 1,- €

• ... Sprachen als Chance.... kostenlos warum Sprachen lernen, welche Sprache? (2001)

• ...sowie verschiedene Materialien zur Erfahrung der bilingualen Grundschule (Claus- Rixen-Schule) in Altenholz: zum Beispiel: „Englisch im Altenholzer Verbund von Kita und Grundschule: Erfahrungen aus Praxis und Forschung zum Ende der 2. Klasse.“ H. Wode, U. Fischer, R. Pasternak & V. Franzen, Claus-Rixen-Schule, 2001 kostenlos

• Hinweise auf Bücher und weitere Texte finden Sie auf unseren Internetseiten http:// www.fmks-online.de

• Abenteuer Sprache, Dokumentation einer Fortbildung.
Internet-Pfad: http://g2.www.dortmund.de/inhalt/projekte/jugendamt/51-6/spracherwerb.pdf.
Weil die Datei recht umfassend ist, kann das Laden einige Zeit dauert, bitte Geduld.

Verein für frühe Mehrsprachigkeit an Kindertageseinrichtungen und Schulen FMKS e.V.
Steenbeker Weg 81
24106 Kiel
Tel. 0431/ 389 04 79
E-Mail: info@fmks-online.de
Internet: www.fmks-online.de

Prof. Dr. Henning Wode (Vorstandsmitglied und wissenschaftliche Beratung)
Olshausenstr. 40, 24089 Kiel
Tel.: (0431) 880-2245, Fax: (0431) 880-1512
E-mail: officeling@anglistik.uni-kiel.de,
http://ikarus.pclab-phil.uni-kiel.de/daten/anglist/linguist/start.htm

Impressum
Herausgeber : Verein für frühe Mehrsprachigkeit an Kindertageseinrichtungen und Schulen FMKS e.V.
FMKS, Steenbeker Weg 81, 24106 Kiel,
Tel. 0431/ 389 04 79,
E-Mail: info@fmks-online.de
Internet: www.fmks-online.de

Ideen für die gesunde Schule der Zukunft gesucht! Mitmachen beim Grundschulwettbewerb

"Wie sieht die gesunde Schule der Zukunft aus?" Das ist die Aufgabe des Grundschulwettbewerbs, zu dem die Johnson & Johnson GmbH, Microsoft Partners in Learning und die Stiftung Kindergesundheit aufrufen. Werden Sie mit Ihrer Klasse kreativ! Zu gewinnen gibt es Preise im Wert von 10.000 Euro. Besuchen Sie uns auch auf Facebook

deref:http://www.das-gesunde-klassenzimmer.de

Das Pfingstfest

Was es mit Weihnachten und Ostern auf sich hat, ist klar, aber warum feiern wir eigentlich Pfingsten? Für viele von uns ist die Pfingstzeit vor allem auch Ferien- und Freizeit. Das Fest selbst tritt dabei oft in den Hintergrund.

Der Name Pfingsten leitet sich von dem griechischen Wort "pentekosté", der Fünfzigste, ab. Er entwickelte sich über den gotischen Ausdruck "paintekuste" und das mittelhochdeutsche Wort "pfingesten" zu der heutigen Bezeichnung. In seiner ursprünglichen Bedeutung verweist er auf den zeitlichen Abstand zu Ostern, den Abstand von 50 Tagen. Pfingsten folgt immer auch 10 Tage auf Christi Himmelfahrt. Mit Pfingsten endet die österliche Zeit. Was an Pfingsten jedoch eigentlich gefeiert wird, weiß Umfragen zufolge nur noch eine Minderheit der Deutschen. Vielleicht liegt es neben anderen Ursachen daran, daß der Name über den Anlaß des Festes, nämlich die Aussendung des Heiligen Geistes, nichts aussagt. Ähnlich verhält es sich allerdings auch mit anderen christlichen Hochfesten. So heißt das Fest der Geburt Jesu Weihnachten, der Kreuzigungstag Karfreitag und das Fest der Auferstehung Christi Ostern. 

Die Christen wandelten die Pfingstfeierlichkeiten im Sinne ihres Glaubens um. Sie bekannten sich nach dem Ostergeschehen öffentlich zu Jesus und zu dem Glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat. Noch heute feiern wir am Pfingstsonntag die „Sendung“ des Heiligen Geistes. Nach dem Neuen Testament ist es der Geist Gottes, der uns zu dem neuen Glauben führt. Pfingsten ist damit auch ein Fest zur Begründung der Kirche. Der Pfingstmontag unterstreicht wie auch der zweite Weihnachtsfeiertag und der Ostermontag die Wichtigkeit des Festes.

Pfingsten ist also das Fest des Heiligen Geistes. Doch was meint eigentlich das Wort "Heiliger Geist"? Viele Menschen können mit diesem "Wesen" nur wenig anfangen. Selbst bekennende Christen haben mit ihm ihre Schwierigkeiten. Er hat eben etwas Undefinierbares an sich. Die kindliche Vorstellung verbindet mit dem Wort Geist vielleicht das Wesen eines Gespenstes. Ein Gespenst geistert jedoch durch die Nacht und gilt als Schreckgestalt. Der Heilige Geist, der Geist Gottes, soll den Aposteln jedoch am hellichten Tag erschienen sein. Er verbreitete keine Angst, sondern erfüllte im Gegenteil die Menschen mit Mut und Kraft. Diese Eigenschaft wird ihm auch heute noch zugeschrieben. Nach kirchlicher Lehre wurde der Heilige Geist ausgesandt, um Person, Wort und Wirken Jesu Christi lebendig zu halten. Im theologischen Sinne ist der Heilige Geist eine der drei Gestalten Gottes. Zusammen mit Gott, dem Vater, und Jesus Christus, dem Sohn, bildet er die "Trinitas Dei", die göttliche Dreifaltigkeit. Dies ist in einem Dogma aus dem Jahre 381 festgelegt.

Manche Theologen sehen im Heiligen Geist auch das weibliche Element Gottes. Diese Deutung wird durch die Tatsache gestützt, daß das hebräische Wort für Geist Gottes, "ruach jahwe", weiblich ist. Die Erwähnung der Evangelisten, daß der Heilige Geist bei der Taufe im Jordan auf Jesus in Form einer Taube herniederkam, wird hierfür ebenfalls als Argument herangezogen. Die Taube war im antiken Orient nämlich ein Symbol für alle großen Göttinnen. Allerdings schreibt nur Lukas, daß der Geist Gottes bei der Taufe im Jordan "sichtbar in Gestalt einer Taube" herabgekommen sei (Lk 3,22). Bei den anderen Evangelisten heißt es lediglich "wie eine Taube", nicht als eine Taube.

Die Geistsendung an Pfingsten war, wie es im Neuen Testament nachzulesen ist, der Ausgangspunkt für das missionarische Wirken der Jünger Jesu. Theologen sehen daher in diesem Ereignis die Geburtsstunde der Kirche. Das Pfingstfest kann somit auch als Geburtstagsfest der Kirche bezeichnet werden. Es ist neben Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im Kirchenjahr und in Deutschland, Österreich und der Schweiz staatlicher Feiertag. Es wird wie die beiden anderen Feste auch an zwei Tagen begangen. Das Datum von Pfingstsonntag und Pfingstmontag richtet sich nach dem Datum von Ostern. Durch den variablen Ostertermin variiert auch Pfingsten zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni.

Pfingsten ging wie Ostern aus einem jüdischen Fest hervor. Es war ursprünglich ein Erntefest mit Dankopfern. Während das Passah-Fest (Ostern) den Beginn der Getreideernte markierte, wurde am fünfzigsten Tag darauf der Schawuot begangen, der Tag der Darbringung der Erstlingsfrüchte. Später wurde dieser Tag auch als Wochenfest bezeichnet. Als christliches Fest wurde Pfingsten erstmals im 4. Jahrhundert erwähnt. Seit altersher war die Feier der Pfingsttage überwiegend vom weltlichen Festwesen bestimmt. Bretonische Sagen, französische und deutsche Ritterromane erzählen beispielsweise von glanzvollen Pfingstfesten des sagenhaften Königs Artus (5./6. Jahrhundert).

Für manche Menschen ist Pfingsten ein Fest der Familie, ähnlich wie Weihnachten. Für viele Christen, auch für die, die sonst das Jahr über nicht so regelmäßig in die Kirche gehen, ist er ein Tag, an dem sie den Pfingstgottesdienst besuchen. Manche Kirchengemeinden veranstalten Pfingstgottesdienste auch im Freien. Solche Waldgottesdienste verbreiten, zumal wenn das Pfingstwetter mitspielt, ein besonderes Flair.

Für Menschen, die mit der religiösen Bedeutung von Pfingsten nicht viel anzufangen wissen oder sich kirchlich nicht gebunden fühlen, ist Pfingsten lediglich ein verlängertes Wochenende. Sie nutzen das Pfingstwochenende für Wanderungen und Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder für kurze Pfingstreisen.

Der Pfingstsonntag ist für die katholische Kirche seit 1993 auch der Tag an dem für das kirchliche Hilfswerk Renovabis gesammelt wird, das sich dem Wiederaufbau der Kirche in den osteuropäischen Ländern widmet und Projekte unterstützt, die das geistige und kulturelle Zusammenwachsen Europas fördern.

Quelle: www.pfingsten-info.de

Spiele mit Klangschalen

In Kindertagesstätten und Schule sind Klangschalen ideale Begleiter im gesamten Tagesablauf. Hier zwei spielerische Beispiele für den direkten Klangschalen Einsatz im Kindergarten.

Der erste Kontakt

Ziel:

Die Klangschale als neues Instrument kennenlernen und ganzheitlich wahr nehmen; tasten, riechen, schmecken

Spielanleitung:
Die Kinder sitzen bequem im Kreis, in dem Sie den Platz in der Mitte einnehmen
und die Klangschale allen vorstellen. Dabei halten Sie die Klang schale in
der Hand und zeigen sie den Kindern. Beginnen können Sie damit, dass Sie
die Klangschale zuerst selbst betasten, und dann reichen Sie die Klang -
schale mit der Aufforderung: »Jetzt dürft ihr die Schale berühren« an ein
Kind weiter. Es kann nützlich sein, das aktivste Kind in der Gruppe zuerst
anzusprechen. Sie riechen an Ihren Fingern: »Huch, meine Finger, die riechen
ja seltsam, mögt ihr auch mal schnuppern?« Sie halten den Kindern
Ihre Hände entgegen und lassen sich den metallischen Geruch von den
Kindern benennen. Sie wenden sich wieder an das Kind, dem Sie die
Klangschale in die Hand gegeben haben: »Wie fühlt sich diese Schale für
dich an?« Vielleicht antwortet das Kind: »Die Schale ist ganz glatt (hart,
weich, seidig etc.)!« Wenn schließlich ein Kind fragt: »Was ist denn das?«,
dann lässt sich gut die Geschichte der Klangschale (siehe S. 25) erzählen.
Sollte diese oder eine ähnliche Frage noch nicht kommen, können Sie auch
zum nächsten Spiel (Klangfarben) überleiten.

Hierfür benötigen Sie:
1 Universalschale oder 1 Beckenschale von circa 1,5 Kilo gramm 1 Schlägel

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Klangfarben

Ziel:
zur Ruhe kommen, Konzentration fördern, verschiedene Klänge wahrnehmen

Spielanleitung:
Die Kinder setzen sich an einen Tisch oder legen sich auf eine bequeme Unterlage (Matratze oder Ähnliches). Falls Kissen vorhanden sind, können die Kinder es sich an ihrem Platz gemütlich machen. Sollten die Kinder am Tisch sitzen, können Sie die Kinder dazu anregen, ihren Kopf auf ein Kissen
zu legen. Sie können es sich aber auch in einer anderen Haltung auf ihrem Stuhl bequem machen.
Die größere der beiden Klangschalen wird nun von Ihnen sehr sanft am oberen Rand mit einem dicken Schlägel angeschlagen. So erklingt ein ruhiger, leiser Ton mit einem hohen Aufforderungscharakter, der die Kinder, die sich vielleicht noch unterhalten, aufhorchen lässt.
Wenn Sie die erste Klangschale zwei bis drei Mal zum Erklingen gebracht haben, sollten die Kinder wieder neugierig gemacht werden durch einen zweiten Klang. Sie erhalten die Aufmerksamkeit der Kinder, wenn Sie sie zusätzlich mit ruhiger Stimme dazu ermuntern, die Klänge mit Farben zu assoziieren. Zum Abschluss können Sie die kleinste Klangschale oder die Zimbel erklingen lassen.
Lassen Sie den vollen Ton der Klangschale jedes Mal ruhig ausklingen, bevor Sie die Klangschale erneut anschlagen. Die kleine Klangschale wird mit einem sehr kleinen, harten Schlägel berührt. Sollten Sie die Zimbel erklingen lassen, ist es wichtig, dieses Instrument sehr vorsichtig und leise seinen Klang entfalten zu lassen.

Hierfür benötigen Sie:
1 Klangschale mit einem etwas lebhafteren Ton, eine Universalund
eine Herzschale
1 dicker Schlägel
1 kleiner Schlägel
1 Zimbel oder 1 kleine Bengali-Schale mit einem kleinen, harten Schlägel

Auszüge aus dem Buch:
Peter Hess, Petra Emily Zurek
Klangschalen – mit allen Sinnen spielen und lernen
Gebundenes Buch, Pappband, 120 Seiten, 20,8x20,0
ISBN: 978-3-466-30815-6
www.randomhouse.de


Noch mehr Spiele unter: 
http://bilder.buecher.de/zusatz/23/23812/23812681_lese_1.pdf

KliK - Klang in Kindergruppen

Ziel von KliK ist die Sensibilisierung, Schulung und Stärkung von grundlegenden Kompetenzen, die für Wahrnehmung, Lernen und Problemlösung bei Kindern notwendig sind. Damit trägt KliK zur Entstehung optimaler Bedingungen bei, auf denen kognitive Förderprogramme effektiv fruchten können.

Unter solchen grundlegenden Kompetenzen verstehen wir z.B. eine gute, sichere und bewusste Körperwahrnehmung, denn der Körper ist unser zentrales Kontaktmedium für die innere und äußere Welt. Er ermöglicht uns, Reize und Impulse überhaupt erst wahrzunehmen, er gibt uns wichtige Signale und wir kommunizieren wesentlich über unseren Körper (Gestik, Mimik).

Durch die physikalische Schwingung der Klangschale werden vibro-taktile Reize gesetzt, die hier zur spezifischen Förderung genutzt werden können. Zusätzlich bieten die harmonischen Klänge einen auditiven Reiz, der gleichzeitig entspannend und Stress reduzierend wirkt. Dadurch werden die Voraussetzungen für Konzentration und Aufmerksamkeit und damit für eine erfolgreiche Aufnahme und Anwendung von Lerninhalten begünstigt. Somit bietet das Medium Klangschale im Rahmen der KLANGpädagogischen KLANG–Lern–Räume einen ganzheitlichen Zugang auf allen Ebenen.

Klangschalen - Mit allen Sinnen spielen und lernen bei vom Peter Hess Institut (PHI) autorisierten KliK-Workshopleiterinnen:

KliK-Workshop-Termine in:

01067 Dresden
Termine 2012: 09.06., 24.11.,
Termine 2013:
Workshopleiterin: Kerstin Wöhlbier, Telefon: 0391-6073771

10825 Berlin
Termine 2012: 18.08., 03.11.,
Termine 2013:
Workshopleiterin: Angela Priebe, Telefon: 030-8549882

12309 Berlin
Termine 2012: 23.06., 15.09., 10.11.,
Termine 2013: 03.02., 04.05., 14.09., 16.11. und auf Anfrage
Workshopleiter: Peer Schönfelder, Telefon: 030-78714864

14476 Potsdam
Termine 2012: 20.10.2012
Termine 2013: 16.02., 16.03., 20.04., 17.08., 26.10.2013
Workshopleiterin: Petra Klug, Telefon: 0331-24370486

18050 Rostock
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013:
Workshopleiterin: Kerstin Wöhlbier, Telefon: 0391-6073771

21481 Schnakenbek
Termine 2012: 24.08.2012
Termine 2013: 16.02., 04.05., 23.11.2013
Workshopleiterin: Silke Stein, Telefon: 04153-540058
Profil der Workshopleiterin

22587 Hamburg
Termine 2012: 01.09.2012, weitere Termine nach Absprache
Termine 2013: 02.02., 18.05., 24.08., 09.11.2013 und nach Absprache
Workshopleiterin: Dagmar Tullney, Telefon: 040-86646580

24145 Kiel
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013:
Workshopleiterin: Tanja Bock, Telefon: 0431-7197117

24537 Neumünster
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013: 09.02., 01.06., 07.09., 23.11.2013
Workshopleiterin: Ulrike Thomas, Telefon: 04321-909993
Profil der Workshopleiterin

28219 Bremen
Termine 2012: 21.07., 03.11.2012
Termine 2013:
Workshopleiter: Frank Thomaschewski, Telefon: 0421-69315799; Mobil: 0178-8156718

29308 Winsen/Aller
Termine 2012: 06.10.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Anne Wegener, Telefon: 05143-668696
Profil der Workshopleiterin

31139 Hildesheim
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013:
Workshopleiterin: Karin Breyther, Telefon: 05121-2839468
Profil der Workshopleiterin

32257 Bünde
Termine 2012: 26.10.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Nora Birgit Sundermeier, Telefon: 05223-62788

32839 Steinheim
Termine 2012: 25.08., 10.11.2012
Termine 2013: 23.02., 25.05., 16.11.2013
Workshopleiterin: Birgit Scheel, Telefon: 05233-997175

33415 Verl
Termine 2012: 23.06., 22.09., 17.11.2012, weitere Termine nach Absprache
Termine 2013: 23.02., 22.06., 28.09., 23.11.2013
Workshopleiterinnen: Annegret Peine, Telefon: 05246-8820 und
Jutta Reckord, Telefon: 05246-7530

34246 Vellmar
Termine 2012: 19.05., 15.09.2012
Termine 2013: 23.02., 27.04., 22.06., 21.09., 09.11.2013
Workshopleiterin: Regina Bolle, Telefon: 0561-9707636
Profil der Workshopleiterin

34295 Edermünde
Termine 2012: 16.06., 06.10., 24.11.2012
Termine 2013: 23.02., 13.04., 22.06., 21.09., 23.11.2013, und nach Absprache
Workshopleiterin: Sabine Grunewald, Telefon: 05665-800728
Profil der Workshopleiterin

36041 Fulda
Termine 2012: 03.11.2012
Termine 2013: 02.11.2013
Workshopleiterin: Dorothea Seeman-Pamir, Telefon: 0661-48140
Profil der Workshopleiterin

37181 Hardegsen
Termine 2012:08.09.2012
Termine 2013: 02.03., 26.10.2013
Workshopleiterin: Evelien Schrader, Telefon: 05505-5935
Profil der Workshopleiterin

37688 Beverungen - Amelunxen
Termine 2012:  30.06., 29.09.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Monika Hecker-Stepholt, Telefon: 05275-1497

39108 Magdeburg
Termine 2013: 
Workshopleiterin: Kerstin Wöhlbier, Telefon: 0391-6073771

40629 Düsseldorf
Termine 2012: 30.06., 24.11.2012
Termine 2013: 26.01., 27.04., 13.07., 12.10.2013
Workshopleiterin: Vera Münch, Telefon: 0211-231224
Profil der Workshopleiterin

41179 Mönchengladbach
Termine 2012: 30.06., 24.11.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Heike Gietzen, Telefon: 02161-958100

42115 Wuppertal
Termine 2012:  22.09.2012, und nach Vereinbarung
Termine 2013: 03.03., 01.06., 07.09.2013 und nach Vereinbarung
Workshopleiterin: Margarete Cziesla, Telefon: 0202-312340
Profil der Workshopleiterin

42799 Leichlingen
Termine 2012: 16.06., 22.09., 10.11.2012, und nach Absprache
Termine 2013: 19.01., 09.03., 14.09., 09.11.2013, und nach Absprache
Workshopleiterin: Petra Becker, Telefon: 02175-979464
Profil der Workshopleiterin

44869 Bochum
Termine 2012: 01.09., 24.11.2012
Termine 2013: 26.1., 16.03., 27.04., 29.06., 31.08., 19.10., 23.11.2013
Workshopleiterin: Sabine Berressen, Telefon: 02327-375559
Profil der Workshopleiterin

47877 Willich
Termine 2012: 08.09., 13.10.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Tanja Schneisgen, Telefon: 02154-9545558

47906 Kempen
Termine 2012:  23.06., 24.11.2012
Termine 2013: 29.06., 28.09., Kennenlernkurse: 08.06., 16.12.2013
Workshopleiterin: Julia Schulte, Telefon: 02152 – 9599192, 01738149022
Profil der Workshopleiterin

48143 Münster
Termine 2012: 02.06., 25.08.2012
Termine 2013: 27.04., 13.07., 23.11.2013
Workshopleiterin: Stefanie Krampe; Telefon: 02552-978899
Profil der Workshopleiterin


48465 Schüttorf
Termine 2012: 16.06., 29.09.2012
Termine 2013: 23.03., 02.06., 07.09., 26.10.2013
Workshopleiterin: Anna Avramidis; Telefon: 05923-969364
Profil der Workshopleiterin

48565 Steinfurt
Termine 2012: 07.07.2012
Termine 2013: 27.04., 13.07., 23.11.2013
Workshopleiterin: Stefanie Krampe; Telefon: 02552-978899
Profil der Workshopleiterin

49733 Haren
Termine 2012: 16.06., 29.09., 20.10.2012
Termine 2013: 26.01., 09.03., 25.05., 07.09., 23.11.2013
Workshopleiterin: Beate van Dülmen, Telefon: 05934-924235

50226 Frechen
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013:
Workshopleiterin: Constanze Fachinger, Telefon: 02234-14480

50931 Köln
Termine 2013:
Workshopleiterin: Andrea Memmersheim, Telefon: 02423-3621
Profil der Workshopleiterin

52441 Linnich
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013:
Workshopleiterin: Anna Susanne Jensch, Telefon: 02426-2067714

53773 Hennef
Termine 2012: 08.09., 17.11., weitere Termine auf Anfrage
Termine 2013: 26.01., 20.04., 13.07., 12.10., weitere Termine auf Anfrage
Workshopleiterin: Anna Janszikowsky, Telefon: 02248-445330
Profil der Workshopleiterin

63454 Hanau
Termine 2012: 16.06., 01.09.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Gunhild Raab, Telefon: 06181-4282875
Profil der Workshopleiterin

71638 Ludwigsburg
Termine 2012: 08.09., 24.11.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Beate Pihale, Telefon: 0170-5664463

73642 Welzheim
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013:
Workshopleiterin: Marion Schultheiß, Telefon: 07182-4367

76131 Karlsruhe
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013:
Workshopleiterin: Ingeborg Moser, Telefon: 0721-694332

76744 Wörth
Termine 2012: 16.06., 17.11.2012
Termine 2013: 16.03., 21.09.2013
Workshopleiterin: Ingrid Knab-Lemke, Tel. 07273-919960

76829 Landau/Pfalz
Termine 2012:  26.10., 27.10.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Ursula Mayer, Telefon: 06341-55187

78606 Seitingen
Termine 2012:  13.10., 17.11.2012
Termine 2013: 26.01., 23.02., 16.03., 28.09., 19.10.2013
(Veranstaltungsort: 78532 Tuttlingen-Wurmlingen)
Workshopleiterin: Gabriela Hitzler, Telefon: 07464-980886

79348 Freiamt
 Termine 2012: 23.06., 22.09., 27.10., 24.11.2012
Termine 2013: 09.02., 13.04., 08.06., 21.09., 02.11. 2013
Workshopleiterin: Britta Maria Koch-Jeschall, Telefon: 07645-913635
Profil der Workshopleiterin

81671 München
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013:
Workshopleiterin: Ursula Balmer, Telefon: 089-40268155

82031 München
 Termine 2012: 13.10.2012
Termine 2013: 20.04., 23.11.2013
Workshopleiterin: Barbara Markota, Telefon: 0861-9095253

82418 Garmisch-Murnau
 Termine 2013:
Workshopleiterin: Andrea Memmersheim, Telefon: 02423-3621
Profil der Workshopleiterin

83278 Traunstein
Termine 2012: 24.03., 17.11.2012
Termine 2013: 20.04., 23.11.2012
Workshopleiterin: Barbara Markota, Telefon: 0861-9095253
Profil der Workshopleiterin

91180 Heideck
Termine 2012: 12.05., 22.09.2012
Termine 2013: 27.04., 19.10.2013
Workshopleiterin: Kerstin von Heßberg, Telefon: 0170-2457526
Profil der Workshopleiterin

91456 Diespeck
Termine 2012: bitte nachfragen
Termine 2013:
Workshopleiterin: Pia Fratoianni, Telefon: 09161-6633424
Profil der Workshopleiterin

94036 Passau
Termine 2012: 17.02., 14.09.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Cara Horn, Telefon: 0851-88832

97422 Schweinfurt
Termine 2012: 25.02., 19.05., 25.08., 24.11.2012
Termine 2013:
Workshopleiterin: Alexandra Di Trocchio, Telefon: 09721-6799086

97638 Mellrichstadt
Termine 2013: 20.01., 17.03., 14.07., 17.09.2013
Workshopleiterin: Doris Knahl, Telefon: 09776-9228

97855 Triefenstein
Termine 2012: 10.03., 14.04., 16.06., 15.09., 10.11.2012
Termine 2013: 09.03., 20.04., 15.06., 27.07., 21.09., 26.10., 30.11., und auf Anfrage
Workshopleiterin: Audrey Lüding, Telefon: 09395-290

99817 Eisenach
Termine 2012: 28.04., 29.09.2012
Termine 2013: 23.03., 15.06., 28.09.2013, und auf Anfrage
Workshopleiterin: Heike Böttger, Telefon: 03691-744055, 01714704230

Anmeldungen stets telefonisch und direkt bei den jeweiligen regionalen Workshopleiterinnen! 

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Seminare

Das Fortbildungskonzept KliK - Klang in Kindergruppen umfasst 4 Fachseminare. Alle Seminare können auch einzeln besucht werden. Die Seminare »Lernen leichter gemacht I« und »Kinder mit Sprache und Klang begeistern - Worte waren ursprünglich Zauber ..:« bauen auf dem Seminar »Klangmassage I« auf.

KliK - Klang in Kindergruppen ist offen für pädagogische Fachkräfte sowie für alle Interessierten und hat unmittelbar anwendbare Inhalte. Pädagogische und therapeutische Fachkräfte können das Abschlusszertifikat zur »KliK-Expertin« bzw. zum »KliK-Experten« erwerben.

Das KliK-Programm setzt sich aus folgenden Fachseminaren zusammen:

· Klangschalen - Mit allen Sinnen spielen und lernen (Tagesseminar, 7 Unterrichtsstunden)
· Klangmassage I (Samstag/Sonntag, 17 Unterrichtsstunden)
· Lernen leicht gemacht I (Freitag-Sonntag, 18 Unterrichtsstunden)
· Kinder mit Sprache und Klang begeistern (Freitag-Sonntag, 18 Unterrichtsstunden)

Die folgende Übersicht zeigt den zeitlichen Umfang, die Kursgebühr und die Teilnahme-Voraussetzungen für die einzelnen Fachseminare auf:
Seminartitel:Unterrichtseinheiten:Kursgebühr:TN-Voraussetzung:
Klangschalen - Mit allen Sinnen spielen und lernen7 Ustd.
68,- Euro

Klangmassage I17 Ustd.200,- Euro
Lernen leichter gemacht I18 Ustd.200,- EuroKM I
Kinder mit Sprache und Klang begeistern18 Ustd.200,- EuroKM I
Gesamt:58 Unterrichtseinheiten668,- Euro

Die Teilnehmerzahl der Seminare ist auf 18 Personen begrenzt.

Kontakt
Peter Hess Institut
Ortheide 29
D-27305 Uenzen

Telefon: 0049 (0) 4252-9389114
Fax: 0049 (0) 4252-9389145

www.klangpaedagogik.de