Dezember 2016

CREATIVA - 15. bis 19. März 2017 - Messehallen Dortmund

Erzieherinnen basteln auf der Messe

Seit mehr als 30 Jahren ist die CREATIVA eine feste Größe in der deutschen Kreativlandschaft. Durchschnittlich rund 700 Aussteller und 80.000 Besucher(innen) treffen sich einmal im Jahr in der Messe Westfalenhallen Dortmund.

Auf einer Gesamtfläche von über 40.000 Quadratmetern sind sämtliche Kreativprodukte und -techniken unter einem Dach zu finden. Das vielfältige Angebot umfasst Filzen, Handarbeiten, Spinnen und Weben, Quilten, Holz- und Metallarbeiten, Seiden- und Glasmalerei, Schmuck-Herstellen, Tortendekoration, Kunsthandwerk und Design, Malen und Zeichnen und vieles mehr.

Im Rahmen der Messe, in welcher die Aussteller ihre Kreativprodukte zum Kauf anbieten und erklären, werden den Besuchern auch zahlreiche Mitmach-Sonderschauen und Kreativ-Workshops angeboten.

Die CREATIVA professional bietet eine Plattform für die pädagogische Praxis, Aus- und Weiterbildung

Die CREATIVA PerlenExpo ist der internationale Treffpunkt für Hersteller, Designer und Perlenbegeisterte.

Der CREATIVA LandGarten ist der Marktplatz für Gartenkultur und ländliche Lebensart.

Der Bereich „CREATIVA Puppen & Bären“ richtet sich an Liebhaber, Künstler, Hersteller und Sammler.

Mehr Informationen auch zu Eintrittspreisen zur Anfahrt finden Sie hier.

didacta - 14. bis 18. Februar 2017 - Messe Stuttgart

Interview zum Konzept der "kultursensitiven Frühpädagogik" und Seminarangebote

Jörn Borke

Prof. Dr. Jörn Borke, Professor für Entwicklungspsychologie der Kindheit an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Die Kita ist heute stärker als je zuvor ein Ort der kulturellen Vielfalt. Auch als Hilfestellung für das Fachpersonal hat Jörn Borke gemeinsam mit Prof. Dr. Heidi Keller das Konzept der "kultursensitiven Frühpädagogik" entwickelt. Auf der didacta in Stuttgart und im Vorfeld per Interview erläutert der Professor für Entwicklungspsychologie der Kindheit an der Hochschule Magdeburg-Stendal das Konzept.

Herr Prof. Dr. Borke, die deutsche Gesellschaft wird heterogener, nicht zuletzt durch Geflüchtete. Welche Rolle kommt der Kita bei der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund zu?
Die Gesellschaft wird nicht nur durch die Flüchtlingsbewegung und Migrationshintergründe heterogener. Wir sind selbst eine sehr individuelle Gesellschaft, beispielsweise mit unterschiedlichen Familienmodellen. Vielfalt ist immer schon ein Thema gewesen, wird aber durch die Globalisierung größer. Es war noch nie so leicht zu wissen, wie es woanders ist. Die Kita ist, wie die ganze Gesellschaft, mit dieser Vielfalt konfrontiert. Sie hat aber eine besondere Chance, denn der Kontakt zwischen Eltern, Personal und Kindern ist oft intensiver als in der Schule. Dadurch kann von Anfang an ein gegenseitiges Verständnis für Vielfalt und Toleranz entstehen. Es ist aber auch eine Herausforderung, allen gerecht zu werden und Angebote zu machen, an denen alle Kinder und Eltern teilnehmen können, so dass eine Art von Gemeinschaft entsteht.

Sie haben den Begriff „Kultursensitive Frühpädagogik“ mitgeprägt. Was verstehen Sie darunter?
Im Umgang mit kultureller Vielfalt sind verschiedene Blickwinkel und Ansätze notwendig. Man muss ein Bewusstsein für eigene Vorurteile entwickeln. Wo diskriminiert man beispielsweise selbst? Das ist im Wesentlichen eine Haltungsarbeit. Unser Ansatz der kultursensitiven Frühpädagogik soll vor allem auch Strategien für konkrete Kitaschlüsselsituationen liefern. Dahinter stecken Forschungsergebnisse aus der kulturvergleichenden Familien-, Kleinkind- und Säuglingsforschung. Denn es gibt viel Wissen darüber, wie Kinder sich in verschiedenen kulturellen Kontexten entwickeln, was Eltern erwarten, wie pädagogische Prozesse ablaufen und pädagogische Einrichtungen gestaltet sind: Frau Prof. Heidi Keller und ihre Arbeitsgruppe haben in verschiedenen Kontexten der Welt beispielsweise Kinder dahingehend untersucht, wie sie unterschiedliche Entwicklungsaufgaben in verschiedenen Altersstufen bewältigen. Die Grundidee dahinter ist, dass Menschen, die in ähnlichen Umweltbedingungen und Gesellschaftsstrukturen leben, auch ähnliche Überzeugen und Verhaltensweisen zeigen. Beispielsweise darüber, wie Kinder sich entwickeln sollten und wie man mit ihnen umgeht. Aus diesen verschiedenen kulturellen Modellen lassen sich Umgangsweisen bezogen auf die Erwartungen von Eltern und die Erfahrungen von Kindern in einer Schlüsselsituation ableiten.

Wie lässt sich Ihr Konzept anwenden?
Wenn man in der Kita etwas über den Hintergrund der Kinder weiß – wie die Familien aufgewachsen sind, ob städtisch oder ländlich, in Groß- oder Kleinfamilien etc. –, dann kann man zumindest einer Leitlinie folgen, um zu verstehen, warum die Eltern beispielsweise bestimmte Erwartungen an die Kita stellen. Oder warum sich die Kinder so oder so verhalten.

Könnten Sie ein Beispiel nennen?
Der aktuelle Fokus der Frühpädagogik in Deutschland ist darauf ausgerichtet, dass Kinder sich ihre Bildungsthemen eher selbst suchen, Fachkräfte sich zurücknehmen, nur unterstützen, aber nicht unbedingt Dinge vorgeben. Das hat gute Gründe, aber man muss hinterfragen, ob dies bei allen Kinder passend an ihre Vorerfahrungen anschließt. Es gibt Kinder – zum Beispiel aus eher ländlichen großfamiliär strukturieren Kontexten – für die teilweise andere Modelle besser anschließen können. Modelle, bei denen die Fachkräfte eher Angebote machen und Situationen stärker strukturieren. Kinder, die Freiheit und Auswahl nicht so gewohnt sind, können mit einem pädagogischen Angebot, das eher auf Selbstbildung zielt, oft anfangs nicht so gut umgehen. Nicht weil die Kinder auffällig sind, sondern weil in dem Moment noch keine Passung besteht zwischen dem pädagogischen Angebot und dem Hintergrund des Kindes. Und solche Hintergründe kann eine Fachkraft mit unserem Modell einordnen und eine Lösung suchen. Das ist gerade anfangs wichtig, damit man allen Kindern die gleiche Chance geben kann, an Bildungsprozessen teilzunehmen.

Auf der didacta 2017 in Stuttgart spricht Prof. Jörn Borke bei den Kita-Seminaren am 17. Februar 2017 von 13:00 bis 14:30 Uhr zum Thema „Kultursensitives Arbeiten in der Kita“.

Frühe Bildung

Sonderveranstaltung
Bündnis frühkindliche Bildung: Chancen für Kinder – Frühe Bildung als Hilfe für Familien und Kinder mit Fluchhintergrund
14. Februar 2017
15:00-15:45 Uhr
Halle 5, Stand 5D32
Veranstalter: Didacta Verband der Bildungswirtschaft

Kita-Seminar
Kultureller Vielfalt offen und sensibel begegnen
17. Februar 2017
10:30–14:30 Uhr
ICS - Internationales Congresscenter Stuttgart
Veranstalter: Didacta Verband der Bildungswirtschaft

Kita-Seminar
Ein starkes Team – Rollenverteilung und Zusammenspiel in Kitas
Auftaktvortrag: Teamentwicklung in multiprofessionellen Teams
Prof. Dr. Dörte Weltzien
14. Februar 2017
10:30-12:00 Uhr
ICS - Internationales Congresscenter Stuttgart, Raum C4
Veranstalter: Didacta Verband der Bildungswirtschaft

Schule/Hochschule

Forum Unterrichtspraxis
Pädagogische Arbeit mit Flüchtlingskindern
Prof. Dr. Hubertus Adam, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie im Martin Gropius Krankenhaus
15. Februar 2017
11:00 bis 12:00 Uhr
Halle 1, Stand 1E72
Veranstalter: Verband Bildungsmedien e. V.

Forum Unterrichtspraxis
Zweitsprache Deutsch und Schriftspracherwerb – für Kinder ohne Deutschkenntnisse
Dipl. Päd. Marlies Koenen, Institut für Image und Bildung, Berlin
17. Februar 2017
11:00 – 12:00 Uhr
Halle 1, Stand 1E72
Veranstalter: Verband Bildungsmedien e. V.

Mehr Infos auch zu Eintrittspreisen und zur Anreise finden Sie hier.

Spielwarenmesse - 1. bis 6. Februar 2017 - Messezentrum Nürnberg

Messe Bild

Interaktives Spielzeug voll im Trend

Der Einsatz von Apps ist ein Teil der neuen Entwicklung. Grundsätzlich werden sämtliche Arten von Spielwaren immer interaktiver. Auf der letzten Spielwarenmesse gab es zum Beispiel kleine Spielzeughunde zu sehen, die immer mehr Befehle verstehen, oder Puppen, die immer echter wirken. Hier einige Beispiele mit Hunden und Tieren überhaupt: Georgie von MGA, die Little Live Pets von Lil' Puppy oder die FurReal Friends-Katze Bootsie von Hasbro.

An Puppen wären hier zu erwähnen die Baby Alive Lernt Laufen von Hasbro, die Baby Amaze Doll von VTech oder das Bébé Louis von IMC Toys - alles beeindruckende Beispiele für Puppen, die mehr können und besser auf Ansprache und Berührung durch Kinder reagieren. Manche dieser Puppen animieren zum Lernen von Wörtern und zum Lesen.

Dieses Ziel verfolgen auch vergleichbare interaktive Spielangebote wie der Affe aus der Tip Tap Baby Tiere-Serie von VTech, der das Kind im wahrsten Sinne des Wortes nachäfft und auf Ansprache reagiert. Gleichzeitig macht das Kerlchen Lust aufs Lesen und fördert Kinder auf vielerlei andere Art und Weise.

Nicht nur Puppen, Stofftiere und andere Spielzeugtiere werden immer interaktiver, sondern auch Zubehör. Zum Beispiel die interaktive Toilette von Baby Born, die verschiedene Geräusche wie Beifall, Kichern und Spülen von sich gibt. LeapFrog Musikalische Regenbogen Teeparty ist ein Teeservice, das leuchten, sprechen und singen kann und Kindern so Farben, Kombinationen, Etikette und Zählen beibringt.

Warum den neuen Technologien die Zukunft gehört

Zum Glück hat die Branche diese neuen Technologien gut aufgenommen, sodass sogar Spielzeug für die ganz Kleinen schon die neuesten technischen Innovationen nutzt. Spielsachen, die in hohem Maße interaktiv und realitätsnah sind und gleichzeitig das Lern- und Spielerlebnis von Kindern von frühester Kindheit an verbessern, haben große Chancen, bei Familien zu punkten.


Besuchen Sie die neu geschaffene Aktionsfläche Tech2Play auf der Spielwarenmesse® 2017 in Halle 4A. Gezeigt werden technologische Neuerungen im Bereich Spielwaren sowie neue Anwendungen für virtuelles Spielen. Erfahren Sie mehr!

Mehr Informationen auch zur Anreise und den Eintrittspreisen unter www.spielwarenmesse.de

Mit Kindern über Ängste sprechen und altersgerechte Hilfe anbieten

LOGO SCHAU HIN

Die Berichte über den Anschlag in Berlin und die Bilder vom Unglücksort können Kinder verstören. Nicht nur für Eltern ist es schwierig, über Terror zu sprechen, gerade weil viele Details noch unbekannt und sie selbst verunsichert sind. Doch erfahren Kinder durch die Medien oder Gespräche unweigerlich von den Ereignissen und natürlich wird auch auf dem Schul- oder Pausenhof darüber gesprochen. Bekommen also Kinder von den Ereignissen mit, ist es wichtig, dass mit ihnen darüber geredet wird. Denn viele Kinder sorgen sich, dass solche Attentate auch bei ihnen passieren können.

Die Initiative "SCHAU HIN" hat dazu Informationen zusammengestellt, die Sie hier nachlesen und für Gespräche mit Kindern können.

Verlosung: 2 x Bee-Bot + Bodenmatte

Produktbild: Bee-Bot

Bee-Bot und Zubehör
1x USB-Kabel ca. 50 cm
1x Bedienungsanleitung
Lithium Pollymer Akku Pack, DC 3,7 V, 500mAh, austauschbar
Bodenmatte mit geometrischen Formen (60 x 60 cm mit 16 Feldern, draußen verwendbar)

Verlosung: 2 x Bee-Bot inkl. Bodenmatte

Mit freundlicher Unterstützung von Betzold, dem Experten für Schule und Kindergarten verlosen wir an dieser Stelle den genannten Preis. Bitte das Stichwort Biene zusammen mit Ihrer Adresse in das Formular eintragen. Ende der Verlosung: 30.12.2016.

Die Verlosung ist am 30.12.2016 abgelaufen.

kinderzeit.de und Betzold bedanken sich für die vielen Einsendungen und gratulieren folgenden Gewinnern:

 

Gottfried Kiga

48151 Münster

 

Evang. Hort an der Grundschule Gauting

82131 Gauting

 

Bee-Bot: Ein kleiner Bienenroboter wartet auf Kommandos + Verlosung

Bewegungsabläufe planen mit bis zu 40 Kommandos

Ansicht Bee-Bot

Je früher sich Kinder mit der Logik des Programmierens befassen, desto einfacher baut sich das entsprechende Verständnis auf. Mit dem Bee-Bot finden gibt es jetzt eine kindgerechte Lösung. Der Bee-Bot verfügt über vier Richtungstasten (Vorwärts, Rückwärts, Links- und Rechts-Drehung). Die Kinder können damit eine Abfolge von Bewegungen speichern. Der Bee-Bot führt diese Bewegungen dann schrittweise aus. Auf speziellen Matten planen die Kinder den Weg zu einem vorgegebenen Ziel. Diese einfache Planung der Bewegungsabläufe entspricht bereits der algorithmischen Logik des Programmierens. Auf diese Weise wird auch das räumliche Denken und das mathematische Verständnis hervorragend geschult.

Bee-Bot und Zubehör
1x USB-Kabel ca. 50 cm
1x Bedienungsanleitung
Lithium Pollymer Akku Pack, DC 3,7 V, 500mAh, austauschbar
Bodenmatte mit geometrischen Formen (60 x 60 cm mit 16 Feldern, draußen verwendbar)

Verlosung: 2 x Bee-Bot inkl. Bodenmatte

Mit freundlicher Unterstützung von Betzold, dem Experten für Schule und Kindergarten verlosen wir an dieser Stelle den genannten Preis. Bitte das Stichwort Biene zusammen mit Ihrer Adresse in das Formular eintragen. Ende der Verlosung: 30.12.2016.

Bee-Bots in Aktion!

Hörbert macht Musik zum Kinderspiel! Zu Sonderkonditionen bis 31.3.2017

Kindergruppe mit Hörbert

Im Artikel „Hörspiele – Ohrenspitzen leicht gemacht. Wie aus Kita-Kindern Zuhörprofis werden“ (Kinderzeit Ausgabe 02/2016 -  Rubrik "Magazine" öffnen, ins E-Magazin klicken und den Beitrag online lesen) wurde der Player aus Holz schon erwähnt. Jetzt wird „hörbert“ noch einmal genauer vorgestellt, denn er ist der ideale musikalische Begleiter und Geschichten-Onkel im Kita-Alltag. Ob im Garten, im Turnraum, beim Entspannen in der Kuschelecke, hörbert macht alles mit und lässt sich mit vielen Themen bestücken, die dann auf Knopfdruck abrufbar sind.

Er ist als besonders kindertauglicher MP3-Player entwickelt worden – mit höchsten Ansprüchen an:

  • Top Klangqualität, damit Kinder Sprache auch richtig verstehen (mit zuschaltbarer Lautstärkebegrenzung)
  • Sicherheit (keine Gefahr durch Stromschlag oder Stolperfallen aus Kabeln)
  • Unempfindlichkeit gegen Erschütterungen beim Abspielen
  • Intuitive Bedienbarkeit schon für die Kleinsten
  • Lange Laufzeit dank energiesparender Elektronik
  • Nachhaltigkeit (hergestellt in Deutschland aus hochwertigen, zum großen Teil recycelbaren Materialien)
  • Langlebigkeit und Reparierbarkeit
  • Förderung von gemeinschaftlichem Erleben und spielerischem Entdecken von Hörinhalten.

Hörbert kommt spielfertig mit 140 Minuten Kinderlieder und Geschichten ins Haus. Die Batterien und eine 4 GB SDHC-Speicherkarte sind ebenfalls inklusive, damit es gleich losgehen kann. Doch der Vorteil des Hörspielers besteht vor allem darin, dass man die Speicherkarte mit Hilfe der hörbert Software immer wieder ganz einfach mit neuen Inhalten bestücken kann und er auf diese Weise mit den Kindern und ihrer musikalischen und auditiven Entwicklung mitwächst. Beispielsweise bietet sich der insgesamt verfügbare Platz von 17 Stunden für das Aufteilen der 9 Playlists auf die Themen des Jahres an.

Sonderkonditionen für Betreuungseinrichtungen – noch bis 31. März 2017

Der Hersteller Winzki aus Frickenhausen bietet derzeit wieder eine Sonderaktion für Kinderbetreuungseinrichtungen an. Diese können sich unter www.hoerbert.com/kita mit dem Hersteller in Kontakt setzen und erhalten dann ein Spezialangebot: Ein hörbert für 199,- EUR (zzgl. 5,83 EUR Versandkosten) anstatt des handelsüblichen Preises von 239,- EUR. Der Hörbert erhält eine Gravur mit dem Namen der Einrichtung oder der Gruppe, in die er „einziehen“ darf. www.hoerbert.com

Der Hörbert in Aktion!

12 Einheiten Medienpädagogik für die Grundschule

Durchs Jahr mit klicksafe

Ausschnitt vom Cover der Klicksafe Broschüre

Das Internet und seine diversen Angebote – Kinderserien auf YouTube, Spiele-Apps auf den Geräten uvm. – gehören heute beim Erwachsenwerden ganz selbstverständlich dazu. Allerdings können die jüngsten Nutzer bei fehlenden Jugendschutzfiltern mit Inhalten in Kontakt kommen, die für ihr Alter nicht geeignet sind, und Begegnungen erleben, die sie ängstigen. Häufig finden sie sich im Dschungel der digitalen Möglichkeiten auch nicht zurecht, weil sie solche Webseiten und Dienste nicht kennen, die speziell für ihr Alter und ihre Nutzungsfähigkeiten entwickelt worden sind. Stattdessen nutzen sie Soziale Netzwerke, die noch nicht für ihr Alter geeignet sind, oder die Suchmaschinen für Erwachsene.

Das Material "Durchs Jahr mit klicksafe - 12 Einheiten Medienpädagogik für die Grundschule" soll Ihnen Anregung für das Schuljahr bieten, medienpädagogische Monats-Einheiten bereits in die Schuljahresplanung zu integrieren. Die 12 Einheiten + 2 Zusatzprojekte sind aus der Arbeit mit dem klicksafe Children's Panel – einer Fokusgruppe aus 7-11 Jährigen SchülerInnen – entstanden und für die Klassen 2-5 geeignet. Zusätzlich kann mit dem Brettspiel Sei schlau im Netz (zum Download als PDF-Datei) Medienkompetenz spielend erlernt werden.

www.klicksafe.de

Medienkompetenz in Kitas vermitteln und fördern

LOGO MekoKitaService

Den pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen und Familienzentren kommt neben den Eltern die nicht einfache Aufgabe zu, Kinder auf die Welt und deren Anforderungen vorzubereiten. Dabei ist die Lebenswelt von Kindern heute bereits früh medial geprägt. Wie selbstverständlich wachsen sie mit verschiedensten Medien auf, sei es mit den sogenannten „alten“ Medien wie Büchern, Fernsehen oder Radio, aber auch mit Computern, Internet und Smartphones. Durch die sich sehr schnell entwickelnden und verändernden Medienangebote fällt es Eltern bzw. Erwachsenen oft schwer, Kinder in Fragen der Medienbildung zu begleiten. Die Unterstützung der Kinder durch Eltern und Erziehende auch in Fragen der Medienerziehung ist jedoch unverzichtbar. Medienbildung ist ein wichtiger Prozess für die kompetente Bewältigung des Alltags und eine unabdingbare Voraussetzung für soziale Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

Der einmal monatlich erscheinende kostenlose Newsletter bietet Kitas und Familienzentren bietet konkrete Anregungen und Materialien für die tägliche Arbeit.

Erschienen sind bisher Newsletter etwa zu folgenden Themenschwerpunkten: „Helden“, „Der Natur auf der Spur“, „Wie Kinder fernsehen“, „Geschichten entwickeln“, „Malen mit Stift, Finger, Maus“, „Kita der Vielfalt“.

www.meko-kitas-nrw.de

Die Medienkompetenz-Kitas NRW sind ein Modellprojekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Hier finden Einrichtungsträger, Kitas und Erzieherinnen und Erzieher ausführliche Informationen zum Projekt und Ideen zur eigenen Konzeption und Umsetzung.

Aktuelle Umfrage: Flüchtlingskinder sind eine neue Aufgabe für viele Kitas

LOGO Deutsches Jugendinstitut

Eine vom Deutschen Jugendinstitut bundesweit durchgeführte Befragung von über 3.600 Kitas, rückt die bislang von der Politik wenig beachtete Gruppe der jungen Flüchtlingskinder in den Fokus. Die Ergebnisse belegen: Der Zugang zu Kitas ist für Flüchtlingseltern noch nicht systematisch geregelt. In der Praxis bedarf es einer engeren Vernetzung von Ehrenamtlichen, der Flüchtlingssozialhilfe sowie der Kinder - und Jugendhilfe.

Download der ausführlichen Umfrage-Ergebnisse.