April 2012

Modellprojekt "Hand in Hand. Kita ohne Rassismus"

Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuer spezifischer Methoden und Ansätze für die frühkindliche Bildungsarbeit in den Bereichen Demokratieförderung, Wertevermittlung, vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung sowie Selbstwirksamkeit als eine Präventionsstrategie gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Über Kampagnenarbeit, Fortbildungsangebote und Engagementförderung sollen ErzieherInnen und Eltern für die demokratische Wertevermittlung in Bezug auf Demokratie, Vielfalt und Selbstwirksamkeit sensibilisiert und qualifiziert werden.

Die Internetpräsenz des Modellprojektes mit seinen Angeboten, Ergebnissen und Erfahrungen ist unter www.friedenskreis-halle.de/kita zu finden.

Handbuch für Erzieherinnen zur Werte-, Demokratie- und Vielfaltförderung
Aus dem Inhaltsverzeichnis:

Werte
Warum sind Werte wichtig?
Wertewandel
Werteförderung
Ziel der Werteförderung
Normen und Regeln
Was hat das mit mir als Erzieherin zu tun?
Anregungen für die Werteförderung
Beobachtung von gelebten Werten
Ausgewählte Werte im Fokus
Weitere Impulse zur Förderung von Werten
Literatur

Demokratie
Demokratie lernen in Kindertagesstätten
Partizipation als zentraler Bestandteil der Demokratieförderung
Soziale Kompetenzen als Teil der Demokratieförderung
Was hat das mit mir als Erzieherin zu tun?
.Anregungen für die Förderung von Demokratie
Verfahren der Entscheidungsfindung
Partizipation von Kindern stufenweise fördern

Vielfalt
Ziel einer Vielfaltförderung
Kinder und Vielfalt
Was hat das mit mir als Erzieherin zu tun?
Vorurteilsbewusstes Lernen bei Erzieherinnen
Wie erkenne ich, ob Vielfalt in meinem Umfeld gelebt wird?
Anregungen zur Förderung von Vielfalt

u.w.

Über das Bundesmodellprojekt
Hand in Hand. Kita ohne Rassismus
Bildungsangebote des Friedenskreis Halle
Der Träger – Friedenskreis Halle

Das Handbuch kann kostenlos unter http://www.friedenskreis-halle.de/kita/texte/Kita-Handbuch-1.pdf heruntergeladen werden.

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Fortbildungen für ErzieherInnen

Demokratie leben - Demokratische Spielregeln im Kita-Alltag
Freitag, 26.10.2012, 9-16 Uhr
Demokratie beruht auf den Grundprinzipien der Freiheit und Gleichheit aller Menschen. Schon in der Kita erscheint sie in verschiedenen Formen und Ausprägungen. ErzieherInnen sind gefordert, demokratische Regeln in den Alltag einzubinden.
Wie gelebte Demokratie im Kindergartenalter praktiziert werden kann, welche Grundbausteine dafür erforderlich sind und an welche demokratischen Spielregeln sich gehalten werden sollte, ist Inhalt dieser Fortbildung.

(Inter)kulturelle Kompetenzen in Kindertagesstätten
Mittwoch, 14.11.2012, 9-16 Uhr
Was ist, wenn nicht alle Kinder Ostern und Weihnachten feiern? Wie kann eine Bildungspartnerschaft mit Familien aufgebaut werden, die kein deutsch sprechen? Wie können ErzieherInnen mit den täglichen Herausforderung umgehen, die vielfältige Herkunft, Sprache und Religionen in Kindertagesstätten mit sich bringen? Welche Unterschiede gibt es überhaupt und wie diese anerkennen? Lassen sich Kulturen so von einander abgrenzen, wie wir denken? Innerhalb der Fortbildung sollen kulturelle Selbst- und Fremdbilder und die Entstehung von Vorurteilen erkannt und hinterfragt werden. Ziel ist das Leben in kultureller Vielfalt als etwas Alltägliches zu erkennen und Neugier und Offenheit für Fremdes, Anderes und Unbekanntes zu wecken. ErzieherInnen erhalten neue Impulse, Anregungen und Handlungsoptionen für die Kita.

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Fortbildungen für Kitateams
Im Rahmen des Bundesmodellprojekts „Hand in Hand. Kita ohne Rassismus“ wurden in Zusammenarbeit mit Modellkindertagesstätten und auf Grundlage von teilnehmenden Beobachtungen Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen entwickelt.
Die Fortbildungen werden vorrangig als Inhouse-Fortbildungen angeboten.
Vielfalt annehmen – Eine Herausforderung im Kita-Alltag
Demokratie leben - Demokratische Spielregeln im Kita-Alltag
Werte erziehen - Eine „Wert-schätzung“ im Kita-Alltag
(Inter)kulturelle Kompetenzen in Kindertagesstätten
Konflikte bearbeiten – Eine zentrale Aufgabe von ErzieherInnen
Alltagsrassismus im Kita-Alltag begegnen
Herausforderungen in der Kita:
Wertebildung, Förderung von Demokratie und Vielfalt

Vielfalt annehmen – Eine Herausforderung im Kita-Alltag
Vielfalt ist ein zentraler Bestandteil im ErzieherInnenalltag. Sie begegnet uns u.a. in Sprachen, Kulturen, Verhaltensweisen, Erziehungsstilen und persönlichen Werten. Im Alltag ist oft wenig Zeit, um Chancen und Grenzen dieser Vielfalt positiv wahrzunehmen. Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, die eigene Arbeit mit ihren spezifischen Herausforderungen zu reflektieren und neue Impulse, Anregungen und Tipps im Umgang mit Vielfalt zu bekommen.

Demokratie leben - Demokratische Spielregeln im Kita-Alltag
Demokratie beruht auf den Grundprinzipien der Freiheit und Gleichheit aller Menschen. Schon in der Kita erscheint sie in verschiedenen Formen und Ausprägungen. ErzieherInnen sind gefordert, demokratische Regeln in den Alltag einzubinden. Wie gelebte Demokratie im Kindergartenalter praktiziert werden kann, welche Grundbausteine dafür erforderlich sind und an welche demokratischen Spielregeln sich gehalten werden sollte, ist Inhalt dieser Fortbildung.

Werte erziehen - Eine „Wert-schätzung“ im Kita-Alltag
Die Vermittlung von Werten ist ein wichtiger Bestandteil im Kita-Alltag. Nach den Eltern und dem engsten sozialen Umfeld sind ErzieherInnen die nächsten Vorbilder, die den Kindern Werte vorleben. Hierbei stehen die ErzieherInnen vor der Herausforderung, eigene Wertvorstellungen mit den Werten der Einrichtung in Einklang zu bringen. Im Rahmen dieser Fortbildung sollen ErzieherInnen unterstützt werden, sich zentrale Werte bewusst zu machen, diese bewusst zu hinterfragen, um zielgerichtet einen Wert-vollen Kita-Alltag zu gestalten.

(Inter)kulturelle Kompetenzen in Kindertagesstätten
Was ist, wenn nicht alle Kinder Ostern und Weihnachten feiern? Wie kann eine Bildungspartnerschaft mit Familien aufgebaut werden, die kein deutsch sprechen? Wie können ErzieherInnen mit den täglichen Herausforderung umgehen, die vielfältige Herkunft, Sprache und Religionen in Kindertagesstätten mit sich bringen? Welche Unterschiede gibt es überhaupt und wie diese anerkennen? Lassen sich Kulturen so von einander abgrenzen, wie wir denken? Innerhalb der Fortbildung sollen kulturelle Selbst- und Fremdbilder und die Entstehung von Vorurteilen erkannt und hinterfragt werden. Ziel ist das Leben in kultureller Vielfalt als etwas Alltägliches zu erkennen und Neugier und Offenheit für Fremdes, Anderes und Unbekanntes zu wecken. ErzieherInnen erhalten neue Impulse, Anregungen und Handlungsoptionen für die Kita.

Konflikte bearbeiten – Eine zentrale Aufgabe von ErzieherInnen
Sowohl im ErzieherInnenalltag als auch im Alltag der Kinder spielt der Umgang mit Konflikten eine zentrale Rolle. In der Vermittlung und Schlichtung von Konflikten durch die ErzieherInnen werden den Kindern wichtige Elemente im Umgang mit diesen Situationen aufgezeigt und vorgelebt. Ziel dieser Fortbildung ist es, ErzieherInnen für den bewussten Umgang mit Konflikten zu sensibilisieren und Impulse dafür zu vermitteln, wie Kinder in Konflikten aktiv und selbstwirksam begleitet werden können.

Alltagsrassismus im Kita-Alltag begegnen
ErzieherInnen sind in ihrem Alltag immer wieder mit offenen und nicht so offenen alltagsrassistischen Vorfällen konfrontiert. Der Workshop wird deshalb das Thema Alltagsrassismus beleuchten. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme zur Verbreitung rassistischer und menschenfeindlicher Einstellungsmuster werden mögliche Reaktionen auf alltagsrassistische Situationen diskutiert. Ziel ist es, Handlungssicherheit im Umgang mit Alltagsrassismus zu erlangen. Außerdem soll ergründet werden, inwieweit wir selber TrägerInnen von Vorurteilen sind und wie diese Vorurteile in der Arbeit mit Kindern kritisch reflektiert werden können. Dazu wird neben Grundzügen der Anti-Bias-Erziehung u.a. auch der Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung eingeführt. Die Fortbildung wird in Kooperation mit Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. angeboten.

Herausforderungen in der Kita: Wertebildung, Förderung von Demokratie und Vielfalt
Die Vermittlung von Werten ist ein wichtiger Bestandteil im Kita-Alltag und gerade innerhalb unserer globalisierten Welt stellen die Werte Demokratie und Vielfalt eine besondere Herausforderung dar. Hierbei stehen die ErzieherInnen vor der Aufgabe, eigene Wertvorstellungen mit den Werten von Einrichtung, Kindern und Familien in Einklang zu bringen. Wie gelebte Wertebildung, Demokratie und Vielfalt im Kindergarten praktiziert werden können, welche Grundbausteine dafür erforderlich sind und an welche Regeln sich gehalten werden sollte, ist Inhalt dieser Fortbildung. Die Fortbildung bietet die Möglichkeit die eigene Arbeit mit ihren spezifischen Herausforderungen zu reflektieren und neue Impulse, Anregungen und Tipps im Umgang mit Werten, Vielfalt und Demokratie zu bekommen.

Zielgruppe der Fortbildungen:
ErzieherInnen, Träger von Bildungseinrichtungen, Eltern

Dauer:
jeweils 1 Tag

Wir arbeiten nach den festgeschriebenen Qualitätsstandards des Qualifizierungsverbundes der AGDF (Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden), die wir gemeinsam mit anderen Bildungsinstitutionen laufend überprüfen und weiterentwickeln. Zu den wichtigsten Standards für uns gehören:
Anwendung partizipativer und teilnehmerInnenorientierter Seminarmethoden
handlungs- und prozessorientierte Arbeitsweise
Arbeit im TrainerInnenteam.
Kontakt: Friedenskreis Halle e.V.
Christof Starke
Geschäftsführer
0345.27980751
 geschaeftsfuehrer@friedenskreis-halle.de

Quelle: www.friedenskreis-halle.de

Autos Teil 4: Programm - Kind und Verkehr

Im Mittelpunkt des Programms stehen Elternveranstaltungen in Kindergärten und Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen, die von speziell ausgebildeten Moderatoren durchgeführt werden. Hier erfahren Eltern, wie sie ihre Kinder auf das sichere Verhalten im Straßenverkehr vorbereiten können, insbesondere durch zielgerichtete Übungen auf gemeinsam zurückgelegten Wegen, aber auch durch das eigene Vorbild. Hinzu kommt als weiteres Thema die Sicherung von mitfahrenden Kindern im Auto.

Inhalt
Jüngere Kinder verhalten sich im Straßenverkehr oft anders als Erwachsene. Aufgrund ihrer Körpergröße sind sie nicht so gut zu sehen. Sie sind neugierig und wollen entdecken, was um sie herum passiert. Dabei spielt der Straßenverkehr in ihrer Wohnumgebung für sie nur eine untergeordnete Rolle. Vor allem beim Spielen sind Kinder häufig nicht in der Lage mögliche Gefahren vorauszuahnen. 

Hier setzt das Programm "Kind und Verkehr" an. Es zeigt, was beachtet werden sollte, damit Kinder im Straßenverkehr sicher unterwegs sein können. Das Programm wendet sich primär an Eltern von Jungen und Mädchen im Kindergartenalter, um ihnen Tipps für die Verkehrserziehung ihrer Kinder an die Hand zu geben. Unfälle sind keine Zufälle, und schon gar nicht sind sie unabwendbar.

„Kind und Verkehr“ besteht aus insgesamt 17 Themenmodulen. Die beiden Grundlagenmodule informieren über lern- und entwicklungspsychologische Grundlagen. In den vier Kernmodulen geht es um Gefahren/Grenzen im Wohnumfeld, um Kinder als Mitfahrer im Auto, um Kinder als Fußgänger und um Spielfahrzeuge (Roller, Fahrrad, Skateboard). Die Erweiterungsmodule bieten die Möglichkeit, ein Kernthema zu vertiefen oder rein ganz neues Thema anzusprechen. Hier sind die Module im Überblick:

Grundlagenmodule
1. Lernpsychologische Grundlagen
2. Entwicklungspsychologische Grundlagen

Kernmodule
1. Gefahren/Grenzen im Wohnumfeld
2. Kinder als Mitfahrer
3. Kind zu Fuß
4. Spielfahrzeuge (Roller, Fahrrad, Skateboard)

Ergänzungsmodule
1. Praktischer Gebrauch von Kindersitzen
2. Bewegungsmangel und Unfälle
3. Allgemeine Unfallprävention für Kinder
4. Kinderfreundliche Verkehrsplanung
5. Verkehrserziehungsangebote im Kindergarten
6. Mit dem Fahrrad unterwegs
7. Besondere Verkehrssituationen in Stadtzentren/ Innenstädten
8. Besondere Verkehrssituationen in ländlichen Gemeinden
9. Kinder alleine unterwegs
10. Kinder unterwegs mit Bus und Bahn
11. Und außerdem ... (Sicherheitsthema zur freien Verfügung)

Die ca. zweistündigen Elternveranstaltungen werden flexibel und nach den Wünschen der Teilnehmer aus Grundlagen-, Kern- und Erweiterungsmodulen zusammengesetzt.
Träger

Träger des Programms "Kind und Verkehr" sind der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und seine Mitglieder. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Umsetzung

Zielgruppe
Eltern von Kindern im Kindergartenalter und weitere Bezugspersonen wie z.B. Großeltern, Tagesmütter sowie Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen

Das Programm wird ganzjährig für Eltern von Kindergartenkindern angeboten. Für die Umsetzung stehen bundesweit etwa 1.000 speziell ausgebildete Moderatoren (Gesprächsleiter) zur Verfügung. Wer als Mutter oder Vater, Erzieher(in) oder Elterngruppe eine Veranstaltung "Kind und Verkehr" initiieren möchte, meldet sich bei einem der unten genannten Ansprechpartner bzw. Verbände. Elternveranstaltungen können besonders gut organisiert werden in:

- Kindergärten und Kindertagesstätten
- Betriebskindergärten
- Elterninitiative-Kindergärten
- Krabbelgruppen
- Mutter-Kind-Gruppen
- Eltern-Gesprächskreisen (Familienbildungsstätten, Volkshochschulen)
- Elternfreizeit- und Bildungsstätten
- Mütter-Genesungs-Kurheimen
- Aussiedlereinrichtungen

Medien
- Teilnehmerbroschüre "Kinder im Straßenverkehr" 
- Info-Broschüre "Sicher unterwegs" (für Eltern von Kindern bis drei Jahren)
- Info-Broschüre "Schritt für Schritt" (für Eltern von Kindern zwischen drei und sechs Jahren)
- Elternbroschüre "Geschnallt?! Kinder als Mitfahrer im Auto"

Kosten
Die Teilnahme an den Elternveranstaltungen ist kostenlos. Auch die Druckmedien werden unentgeltlich abgegeben. Eltern, Kindergärten und freien Elterngruppen, die sich bei den Umsetzerverbänden um die Durchführung von Elternveranstaltungen bemühen, entstehen keine Kosten. 

Anschriften
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.
Andreas Bergmeier
Auguststraße 29
53229 Bonn
Tel.: 0228/ 40001-55
Fax: 0228/ 40001-67
www.dvr.de
abergmeier@dvr.de

Die folgenden Institutionen setzen über ihre regionalen Gliederungen das Programm in Elternveranstaltungen vor Ort um:

ACE Auto Club Europa e.V.
Auto + Verkehr
Renate Hanstein
Schmidener Str. 227
70374 Stuttgart
Tel.: 0711/ 5303-290
Fax: 0711/ 5303-289
www.ace-online.de
auto+verkehr@ace-online.de

ADAC e.V.
Ressort Verkehr - Verkehrssicherheitsprogramme (VSP)
Beate Pappritz
Am Westpark 8
81373 München
Tel.: 089/ 7676-0
Fax: 089/ 7676-2500
www.adac.de
adac@adac.de

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e.V.
Christian Wolf
Oberntiefer Str. 20
91438 Bad Windsheim
Tel.: 09841/ 409-0
Fax: 09841/ 409-264
www.arcd.de
info@arcd.de

Deutsche Verkehrswacht e.V.
Nina Tzschentke
Budapester Str. 31
10787 Berlin
Tel.: 030/ 5165105-31
Fax: 030/ 5165105-69
nina.tzschentke@dvw-ev.de
www.dvw-ev.de

Die Akademie Bruderhilfe-Familienfürsorge
Volker Thorn
Kölnische Str. 108-112
34119 Kassel
Tel.: 0561/ 70341-3013
Fax: 0561/ 70341-3070
volker.thorn@vrk.de
www.bruderhilfe.de

Quelle: www.verkehrssicherheitsprogramme.de


Fachbegriffe für Erzieherinnen und Erzieher

Die Erziehungswissenschaft entwickelt sich rasant, daher wurde für diese Neuauflage ein Großteil der Erklärungen der Fachbegriffe aktualisiert sowie viele neue Stichwörter aufgenommen.

Folgende Kapitel und Themen wurden komplett neu konzipiert:
•Bildung, Didaktik
•Bildungsbereiche
•Entwicklungsbereiche
•Handlungskonzepte
•Sozialpädagogische Einrichtungen
•Arbeitsorganisation und Betrieb

Die Kapitel Kommunikation, Familie und Heilpädagogik wurden wesentlich erweitert.
Das Fachwörterbuch entspricht in seinem systematischen Aufbau weitgehend den Lernfeldern der Erzieherausbildung. Mithilfe des alphabetischen Sachwortverzeichnisses ist aber selbstverständlich auch der gezielte Zugriff auf einen gesuchten Begriff möglich. 

Autoren: I. Büchin-Wilhelm, Dr. R. Jaszus
Fachbegriffe für Erzieherinnen und Erzieher
ISBN: 978-3-7782-5841-5
www.ssl-holland-josenhans.de

Wir bauen einen Regenwurmkasten

Es ist schon erstaunlich, wie sich die Regenwürmer durch die Erde fressen. Mit ihren Gängen und Höhlen belüften, lockern und durchmischen sie den Boden und machen ihn fruchtbar. Mit dem Regenwurmkasten kannst du den fleißigen Würmern bei der Arbeit zuschauen.

Das brauchst du dazu:
Kasten mit seitlicher Einsichtmöglichkeit, z.B. ein altes Aquarium oder einen selbst gebauten Regenwurmkasten
Schau hier nach, wenn du den Regenwurmkasten selber bauen möchtest: Bauanleitung für einen Regenwurmkasten
verschiedene Bodenarten, z.B. Gartenerde, Sand, Lehmboden
Kieselsteine
Obst- und Gemüseabfälle (roh), z.B. Kartoffelschalen, abgeschnittene Möhrenstücke, Apfelschalen, Blattgrün von Kohlrabi, Möhren usw., äußere Salatblätter
trockenes Laub
und natürlich: Regenwürmer

So geht's:
In den Kasten werden die verschiedenen Bodenarten, die sich in Farbe und Struktur unterscheiden, sowie die Kieselsteine deutlich getrennt übereinander aufgeschichtet.
An den Innenseiten der Glasscheiben gut sichtbar die Gemüsereste verteilen.
Das trockene Laub kommt auf die oberste Erdschicht.
Vielleicht waren ja in einer Bodenart schon einige Regenwürmer, wenn nicht, musst du noch welche suchen und in den Kasten setzen.
Der Kasten wird mit einem Tuch abgedeckt, da die Regenwürmer lichtempfindlich sind. Zum Beobachten kannst du das Tuch natürlich abnehmen.
Der Regenwurmkasten kann an einem kühlen Ort, z.B. im Keller oder in der Garage, oder natürlich draußen im Schatten aufgestellt werden.
Nicht vergessen!

Versorge die Regenwürmer regelmäßig mit Pflanzenmaterial. Die Erdschichten sollten immer feucht, jedoch nicht nass gehalten werden.
Beobachtungen:

Schon nach ein paar Tagen wirst du feststellen, dass sich Einiges im Kasten verändert hat:
Wer hat die Blätter und die Gemüsereste weggenommen? Kannst du die lockeren "Wurmhäufchen" erkennen?

Schau dir auch den Regenwurm genau an: In der Mitte ist er dick, die Enden sind dünner; wie fühlt es sich an, wenn er dir über den Handrücken kriecht? Nun lass ihn schnell wieder in die Erde, sonst trocknet er aus.

Der Regenwurm: Er gräbt und gräbt und gräbt
Regenwürmer graben Gänge und Höhlen in den Boden. Sie ziehen abgestorbene Pflanzenteile in den Boden und fressen sie auf. Entscheidend ist auch, was hinten wieder rauskommt: Der Regenwurmkot düngt den Boden. Tiefere Bodenschichten werden von Regenwürmern nach oben gebracht und vermischt. Die mit Schleim tapezierten Wurmgänge bleiben längere Zeit stabil und lassen Wasser und Luft an die Wurzeln von Pflanzen. Durch die unermüdliche Arbeit der Regenwürmer entsteht lockerer und fruchtbarer Humus.

Der Biobauer weiß die tatkräftige Unterstützung der Regenwürmer besonders zu schätzen und tut etwas dafür, dass es ihnen im Boden gefällt. Mit Egge oder Grubber arbeitet er zum Beispiel die Pflanzenreste und den Stallmist in den Boden ein: als Nahrung für die Regenwürmer und die zahlreichen anderen Bodenlebewesen. Der fruchtbare Boden ist die beste Voraussetzung für ein gesundes und natürliches Pflanzenwachstum.

Wie der Regenwurm in der dunklen Erde seinen Weg findet
Anstelle von Augen haben die Regenwürmer in ihrer Haut Lichtsinneszellen. Die meisten Lichtsinneszellen sind am Vorder- und am Hinterende des Wurms zu finden. Mithilfe der Lichtsinneszellen kann der Regenwurm hell und dunkel wahrnehmen. Das ist für ihn sehr wichtig, da es sonst schnell passieren könnte, dass der Regenwurm - ohne es zu merken - aus der Erde heraus gekrochen kommt. Und außerhalb der Erde lauern viele Gefahren: Zum Beispiel trocknet die Sonne seine schleimig feuchte Haut aus. Und für Igel und Vögel (z.B. Amseln und Singdrosseln) ist er ein leicht gefundener Leckerbissen.

Quelle: www.oekolandbau.de





Fex in Kitas - Die Selbstregulationsfähigkeit spielerisch fördern

Exekutive Funktionen beeinflussen bereits im Kindes- und Jugendalter die Lernleistung und die sozial-emotionale Entwicklung. Gut ausgebildete exekutive Funktionen sind eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und den kontrollierten Umgang mit den eigenen Emotionen. Daher ist es wichtig, diese Gehirnfunktionen zu Hause und auch in Kindergärten und Schulen gezielt zu fördern.

Was ist „Fex“?
Fex steht für die „Förderung exekutiver Funktionen“. Als exekutive Funktionen werden in der Gehirnforschung geistige Fähigkeiten bezeichnet, die das menschliche Denken und Handeln steuern. Diese Fähigkeiten zur Selbstregulation wirken sich bereits im Kindesalter wesentlich auf die Lernleistung und die sozial-emotionale Entwicklung aus.

Vielen Kindern fällt es schwer, sich in eine Gruppe einzuordnen, sie reagieren häufig unbeherrscht und unangemessen. Sie lassen sich leicht ablenken und zeigen wenig Ausdauer. Die Lernforschung beschreibt dieses Verhalten als mangelnde Impulskontrolle, eingeschränkte Fähigkeit zur Fokussierung der Aufmerksamkeit und geringe Frustrationstoleranz – Elemente der exekutiven Funktionen. Sie steuern unser Denken und Verhalten und sind eine wichtige Voraussetzung für den kontrollierten Umgang mit den eigenen Emotionen.

In der Fortbildung werden wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bedeutung und spielerischen Förderung exekutiver Funktionen vorgestellt und Beispiele für die Praxis mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erarbeitet.

Die Referenten der Fex Akademie bieten Fortbildungen an für
Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten
Lehrkräfte an Schulen
Übungsleiter/innen und Trainer/innen im Vereinssport
Eltern

Sie organisieren die Veranstaltung - Fex vermitteln qualifizierte Referenten
Persönliche Beratung unter: akademie@znl-fex.de

Hintergrundinformationen: 
Exekutive Funktionen
Als exekutive Funktionen bezeichnet man in der Gehirnforschung geistige Fähigkeiten, die das menschliche Denken und Handeln steuern. Wenn wir Kinder dazu ermahnen, „sich zu beruhigen“ oder „besser aufzupassen“, fordern wir Verhaltensweisen ein, die dem exekutiven System zugeordnet werden.

Die Fähigkeiten, sich zu beruhigen, seine Aufmerksamkeit zu steuern, Informationen zu speichern und mit den gespeicherten Informationen zu arbeiten, werden vom Stirnhirn gesteuert. Diese Steuerzentrale des Gehirns ist erst bei jungen Erwachsenen voll ausgebildet.

Exekutive Funktionen beeinflussen jedoch bereits im Kindes- und Jugendalter die Lernleistung und die sozial-emotionale Entwicklung. Gut ausgebildete exekutive Funktionen sind eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und den kontrollierten Umgang mit den eigenen Emotionen. Daher ist es wichtig, diese Gehirnfunktionen zu Hause und auch in Kindergärten und Schulen gezielt zu fördern.

Zu den exekutiven Funktionen zählen das Arbeitsgedächtnis, die Inhibition und die kognitive Flexibilität.

Das Arbeitsgedächtnis Erwachsener ist trotz seiner begrenzten Speicherkapazität von etwa 5 bis 7 Elementen wie Worte, Objekte und Ziffern über einen Zeitraum von nur wenigen Sekunden von großer Bedeutung. Es ermöglicht eine aktive Aufrechterhaltung aufgabenrelevanter Informationen, die für weitere Operationen benötigt werden. Ein gut funktionierendes Arbeitsgedächtnis ermöglicht es, sich an eigene Handlungspläne oder Instruktionen anderer Personen besser zu erinnern, wodurch Handlungsalternativen verstärkt berücksichtigt werden können.

Die Inhibition, d.h. die kontrollierte Verhaltenshemmung ist eine weitere wichtige exekutive Funktion, die flexibles Verhalten und eine bewusste Aufmerksamkeitslenkung ermöglicht. Durch die Fähigkeit, Verhalten zu hemmen, gelingt es, diejenigen Aktivitäten oder Handlungen zu vermeiden, die einem angestrebten Ziel oder dem aktuellen Kontext entgegenstehen. Mit einer guten Inhibition fällt die gezielte Aufmerksamkeitslenkung leichter und Störreize können besser ausgeblendet werden. Dadurch wird zielgerichtetes Handeln unterstützt.

Die kognitive Flexibilität ermöglicht es, sich auf neue Anforderungen schnell einstellen zu können. Sie beschreibt die Fähigkeit, Personen und Situationen aus anderen Perspektiven zu betrachten und zwischen den Perspektiven zu wechseln. Eine gut ausgebildete kognitive Flexibilität hilft, offen zu sein für die Argumente anderer, aus Fehlern zu lernen und sich auf neue Lebenssituationen und Arbeitsanforderungen schneller und besser einzustellen.

Quelle: www.znl-fex.de



Esspedition Kindergarten - Ernährungserziehung für die Praxis

Der umfassende Ordner liefert wichtige Fachinformationen und praxisnahe Anregungen rund um gesundes Essen und Trinken im Kindergarten. Viele kreative Ideen, Spielvorschläge und Arbeitsmaterialien zeigen, wie einfach sich Ernährungsbildung und -erziehung im Kindergartenalltag umsetzen lässt.

Dabei werden alle Bildungs- und Entwicklungsfelder berücksichtigt, die in der frühkindlichen Pädagogik von Bedeutung sind. Auch der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern und Fachdiensten sind eigene Kapitel gewidmet. Für die Elternarbeit gibt es zudem zahlreiche Infoblätter und Kopiervorlagen. Das Nachschlagewerk wurde im Rahmen der Baden-Württembergischen Landesinitiative BeKi - Bewusste Kinderernährung entwickelt. 

Autorinnen
Grünewald-Funk, Dorle; Bär-Stoll, Cornelia; Radke, Monika; Flosdorf-Winkel, Babara
Esspedition Kindergarten Ernährungserziehung für die Praxis
Nachschlagewerk – Ringordner
Bestell-Nr. 3548
Erscheinungsjahr2011
ISBN/EAN    978-3-8308-0997-5
http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?cat=31&id=5441

auch interessant...
Das beste Essen für Kinder (Heft) Bestell-Nr. 1447 
http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?id=4881

Esspedition Schule (Unterrichtsmaterial – Ringordner)Bestell-Nr. 3826 
http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?id=3448

Quelle: www.aid.de

Wer trägt eigentlich die Kitas?

Der Träger hat die Gesamtverantwortung für seine Kindertagesstätte: Er ist für den Bau der Kita zuständig, den Betrieb und die Betriebskosten sowie für Personal, Ausstattung der Räume und die Einhaltung aller gesetzlicher Vorschriften. Der Träger stellt das Personal ein und fungiert als Arbeitgeber. Er ist für das pädagogische Konzept der Kita ebenso verantwortlich wie für die alltägliche, praktische Erziehungs- und Bildungsarbeit. Der Träger setzt außerdem die Höhe der Elternbeiträge fest.

Wer oder was ist aber der Träger einer Kita?
Viele Kitas werden aus öffentlichen Mitteln finanziert. Träger sind dann die jeweiligen Kommunen, also Städte oder Gemeinden. Die Kommunen können die Trägerschaft für Kindertagesstätten aber auch an Dritte übertragen. Neben öffentlichen Trägern gibt es deshalb auch eine Vielzahl gemeinnütziger oder privatwirtschaftlicher Organisationen, die als Träger von Kindertagestätten fungieren. Anstatt sie alle unter dem Label „nicht-öffentlich“ zu subsumieren, sollte man sich diese Formen der freien Trägerschaft genauer anschauen. Es gibt nämlich durchaus wichtige Unterschiede. 
Als sogenannte freie Träger sind eigentlich vor allem Wohlfahrtsverbände, Vereine, Elterninitiativen und kirchliche Träger zu verstehen. Sie leisten einen finanziellen Eigenanteil, die Kitas werden aber außerdem durch staatliche Gelder bezuschusst. Neben solchen gemeinnützigen Trägern gibt es aber noch eine weitere Gruppe nicht-öffentlicher Träger: private, kommerzielle Anbieter, die allerdings von der öffentlichen Bezuschussung ausgeschlossen sind.

Kitas mit kirchlichen Trägern
Die evangelische und die katholische Kirche sind wichtige freie Kita-Träger. Die meisten Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft sind stark in die jeweilige Kirchengemeinde eingebunden. Die Kinder haben also meist Anteil an Kindergottesdiensten, Kirchenfesten und andere Gemeindeaktivitäten. 
Außerdem spielt die Vermittlung christliche Werte in der Erziehungsarbeit von Kitas mit kirchlichen Trägern eine wichtige Rolle. Für gläubige Eltern ist die Einbindung des Kindes in das Leben der Kirchengemeinde sicherlich unproblematisch. Nichtreligiöse oder andersgläubige Familien, sollten dies allerdings bei ihrer Entscheidung für einen Kindergarten bedenken.
Auch wenn die Zugehörigkeit zu einer Kirche keine Voraussetzung für die Aufnahme des Kindes in die Kita sein mag, sollten die Eltern mit den Grundgedanken einer christlichen Pädagogik übereinstimmen.

Kitas freier Wohlfahrtsverbände
Wohlfahrtsverbände wie etwa das Rote Kreuz, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Arbeiterwohlfahrt sind gemeinnützige Organisationen. Sie unterstützen Familien in allen Lebensbereichen: Sie leisten beispielsweise Erziehungs- und Familienberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Eheberatung, Familienbildung, bieten Kur- und Erholungshilfe an, Mütter- und Familienzentren und eben auch Kindertagesstätten. 
Was für die kirchlichen Träger gilt, gilt auch für die Wohlfahrtsverbände: Ihre Arbeit ist unabhängig und selbständig, häufig ehrenamtlich und auf soziale Gerechtigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet. Eltern sollten allerdings grundsätzlich mit der besonderen weltanschaulichen oder religiösen Ausrichtung des jeweiligen Wohlfahrtsverbandes einverstanden sein.

Elterninitiativen
Elterninitiativen kommen meist dann zustande, wenn es keine anderen Betreuungsangebote gibt. Die Eltern sind gemeinsam Träger einer Kita – mit allen Rechten und Pflichten, die damit verbunden sind: Sie stellen selbstständig Personal ein und bestimmen über Öffnungszeiten oder pädagogische Ansätze. Dafür sind die Beiträge für die einzelnen Familien viel höher. Kitas, die von Elterninitiativen getragen werden, sind deshalb besonders auf die finanzielle Unterstützung durch öffentliche Mittel angewiesen. Um Kosten zu senken, übernehmen häufig die Eltern zusätzlich einen großen Teil der Arbeit in Form von Putz- und Kochdiensten oder in der Organisation. 
Erster Ansprechpartner für die Gründung von Elterninitiativen ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen e.V., der bundesweite Zusammenschluss von Elterninitiativen, die Kinderbetreuung selbst organisieren. Sie hilft bei Fragen und Problemen, nimmt aber auch die politische Interessenvertretung der Elterninitiativen war.

Betriebskindertagesstätten
Betriebe werden nicht als Träger für Kitas anerkannt. Für die Anbindung einer Kindertagesstätte an einen Betrieb, ist immer noch ein freier oder ein öffentlicher Träger nötig. Die Kosten sind für kleinere und mittlere Unternehmen jedoch häufig zu hoch. Mittlerweile werden deshalb Kompromiss-Modelle ausprobiert: Einige Betriebe gründen Kitas beispielsweise nicht als eigene Einrichtung, sondern in Kooperation mit einem Wohlfahrtsverband oder sie kaufen sich mit einem Platzkontingent in eine bestehende öffentliche Einrichtung ein.

Kitas mit gewerblichen Trägern
Kitas mit privat-gewerblichen Trägern werden nicht wie die freien Träger mit öffentlichen Mitteln bezuschusst. Denn die Meinungen zu einer kommerziellen Form der Kinderbetreuung sind geteilt: Ihre Befürworter weisen darauf hin, dass nur so in der nächsten Zeit ausreichend Kita-Plätze geschaffen werden können. Ihre Kritiker sehen die Gleichbehandlung aller Familien bei der Kinderbetreuung bedroht: Sie befürchten, dass sich private Anbieter vor allem an wohlhabende Familien richten. 

Quelle: www.kita-vergleich.com

 

Superschnelle Schüttelpizza

Bei Kindern sehr beliebt – und schneller und einfacher geht es wirklich nicht!

Du brauchst für ein Blech:
100g Mehl 
250g Sahne oder Milch
3 Eier
200g geriebener Käse
500g Zutaten nach Wunsch (Salami, Pilze, Thunfisch, Paprika, Zucchini, Pilze o.ä.- alles klein geschnitten)
1/2 TL Salz
Pizzagewürz

Backofen auf 180 Grad vorheizen!
Gib einfach alle Zutaten in eine verschließbare Schüssel und schüttle alles gut durch!
Dann gibst du den Pizzateig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Nun kommt die Pizza für cirka 30 Minuten in den Ofen.

Traumhaft lecker und kinderleicht! 

Quelle: www.kinderwetter.com

Astma: Infos für die Kita Praxis

Das Asthma ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit. Bei entsprechend veranlagten Personen führt die Entzündung zu anfallsweiser Luftnot infolge einer Verengung der Atemwege. Diese Atemwegsverengung wird durch vermehrte Sekretion von Schleim, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Bildung von Ödemen der Bronchialschleimhaut verursacht, sie ist durch Behandlung rückbildungsfähig. Fünf Prozent der Erwachsenen und sieben bis zehn Prozent der Kinder leiden an Asthma bronchiale.

Bei einem Asthmaanfall kommt es zu akut auftretender Luftnot. Vor allem die Ausatmung ist erschwert und diese ist oft von pfeifenden Atemgeräuschen begleitet. Teilweise tritt Husten auf, auch in Form von Hustenanfällen. Bei Kindern ist Husten in der Regel das führende Symptom, daher wird hier die Diagnose "Asthma" oft erst spät gestellt. Das erschwerte Atmen und die Luftnot können zu Angstgefühlen mit Unruhe und Sprechschwierigkeiten führen. Charakteristisch für Asthma ist das Fehlen von Symptomen im beschwerdefreien Intervall. (Mit Material von: Wikipedia)

Informationen für Pädagogen: 
Asthma: Handeln Sie rechtzeitig
Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter!

Das ist Asthma: 
Bei Asthma besteht eine erhöhte Empfindlichkeit der Atemwege gegenüber verschiedenen Reizen.
Die Atemwege verengen und entzünden sich, werden rot und geschwollen.
Asthma ist nicht ansteckend.
Asthma ist eine allergische Erkrankung wie auch der Heuschnupfen und die Neurodermitis. 
Die Veranlagung für Asthma wird vererbt. 

Daran erkennen Sie Asthma:
Die Verengung und Entzündung der Atemwege beim Asthma führt zu Symptomen,  die man hören und spüren kann. 

1. Das kann das Kind spüren:
    Gefühl, zu wenig Luft zu bekommen
    Atemnot
    Beklemmungsgefühl, Stechen im Brustkorb 

2. Das können Sie hören:
    Pfeifende oder keuchende Geräusche im Brustkorb
    Erschwerte, brodelnde oder ziehende Atmung
    immer wieder auftretender trockener Husten bei körperlicher Anstrengung und/oder in der Nacht 

Wenn bei einem Kind eines der angeführten Symptome auftritt, könnte es Asthma haben. Raten Sie den Eltern zu einem Arztbesuch.

Das bedeutet Asthma: 
Wenn die Diagnose Asthma gestellt wird, sollten sich Eltern und Betroffene aktiv über diese Krankheit informieren. Oft sind zur Behandlung spezielle Maßnahmen im Wohnbereich und ein atemwegserweiterndes Medikament ausreichend.  Bei einigen Kindern ist zur Verbesserung und Normalisierung der Lungenfunktion jedoch zusätzlich eine entzündungshemmende Inhalationsbehandlung über längere Zeit notwendig.

Das kann Asthmasymptome auslösen: 
Allergene, wie z.B. Hausstaubmilben, Tierhaare, Gräserpollen, Baumpollen, gelegentlich Schimmelpilze und gewisse Nahrungsmittel. 
Erkältungsviren 
körperliche Anstrengung 
kalte Luft 
Zigarettenrauch, Verkehrsabgase, Hausbrandabgase, Staub, Duftstoffe,  Räucherstäbchen und Stress können Asthmasymptome verstärken.

Hausstaubmilben 
Hausstaubmilben lieben Matratzen, Teppichböden und Polstermöbel;
daher sollten diese Einrichtungen in Kindergärten und Schulen möglichst vermieden werden.  
Decken und Polster in Kuschelecken sollten aus zumindest mit 60°C  waschbaren Materialien sein und etwa alle 2 Wochen gewaschen werden. 
Günstig sind glatte Böden und Möbel.
Die Hausstaubmilbenbelastung kann auch bei Schikursen, Landschulwochen, in Jugendherbergen und Matratzenlagern bei Asthmakindern zu Atembeschwerden führen. Die Bereitstellung eines allergenarmen Zimmers ist bei solchen  Schulveranstaltungen wünschenswert. 

Schimmel 
Die Schimmelbildung wird durch eine hohe Luftfeuchtigkeit im  Raum gefördert.
Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 45 % und 55 % betragen. 
Sie können durch vermehrtes Lüften und Heizen der Schimmelbildung vorbeugen.

Tiere 
Haustiere sollten nicht in Kindergärten und Schulen mitgenommen  oder dort gehalten werden. 
Vor allem Katzen können bei Asthmakindern schwere Asthmaanfälle auslösen und Räume über Wochen mit dem allergenen Staub belasten. 
Bei einer starken Tierhaarallergie können sogar Tierhaare oder Tierstaub  auf der Kleidung anderer Kinder zu Atembeschwerden führen. 
Der Besuch von Zirkusvorstellungen, Kleintierausstellungen oder  Bauernhöfen kann für Asthmakinder belastend sein. 

Asthma und Sport 
Asthma ist kein Hindernis für sportliche Höchstleistungen. Körperliche  Belastung kann aber zu Atemproblemen führen. 
Asthmakinder sollen Sport betreiben, die Belastung jedoch selbst wählen. 
Asthmakinder sollten immer ein bronchienerweiterndes  Medikament mit sich führen. Manchmal ist auch die Inhalation eines Medikamentes vor der körperlichen Belastung notwendig. 
Asthmamedikamente sind keine Dopingmittel.
Nach der Aufwärmphase kann die Belastung individuell angepasst und mit Pausen gesteigert werden. Bei Atemnot sollte das Kind eine Pause für Atemübungen bzw. für die Einnahme eines bronchienerweiternden Medikamentes einlegen.
Beim Turnen im Freien können während des Pollenfluges und bei Inhalation
kalter Luft verstärkt Asthmabeschwerden auftreten.

Kinder brauchen frische Luft 
Setzen Sie sich für rauchfreie Kindergärten und Schulen ein.
Wenn Ihr Kindergarten bzw. Ihre Schule an einer stark befahrenen Straße liegt,  versuchen Sie über die der Straße abgewandte Seite zu lüften.
Verwenden Sie in Innenräumen keine Duftlampen und Räucherstäbchen.
Kinder mit Asthma haben auch im Kindergarten oder in der Schule  Beschwerden, speziell beim Laufen oder bei kalter Luft. Sprechen Sie mit  den Eltern über das Asthma des Kindes. Das Kind sollte immer ein Medikament mit haben, das die Atemwege sofort erweitern kann.

Im Erste-Hilfe-Kasten sollte ein bronchienerweiterndes Medikament und eine  Inhalierkammer (Spacer) zur Verfügung stehen. 

Internetseiten des Asthma Projektes Salzburg: http://www.salzburg.at/asthma

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Kitas im Allergie-Check
Deutscher Allergie- und Asthmabund überprüft Kindergärten
Da immer mehr Kinder an Allergien, Asthma und Neurodermitis erkranken, widmet sich der Deutsche Allergie- und Asthmabund mit dem Projekt Kita-Check den kleinsten Patienten mit einem weit reichenden Konzept.

Beim Kita-Check wird die Allergen- und Schadstoffbelastung der jeweiligen Kitas überprüft, Eltern werden per Fragebogen zum Gesundheitszustand der Kinder und die Mitarbeiter der Kita zum Umgang mit Allergien, Asthma und Neurodermitis in der Einrichtung befragt.

Basierend auf den Testergebnissen werden die Kitas bzw. deren Träger zu Interventionsmaßnahmen beraten, ebenso werden Schulungen und Beratungen für Kita-Personal und Eltern angeboten.
Die Ergebnisse der ersten überprüften 30 Kindergärten zeigen, dass hier deutlicher Handlungsbedarf besteht.

Dazu nur wenige Beispiele:
Auf der politischen Ebene werden Feinstaubwerte für die Außenluft als kritisch bewertet, wenn 50 μ   Feinstaub /m3 Luft überschritten werden. In den Kitaräumen wurden oftmals Durchschnittswerte von über 1.000 μ Feinstaub /m3 gemessen - und dies bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer der Kinder in den Kitas von sechs bis acht Stunden.
Viele der beprobten Kitas wiesen Schimmelpilzbefall auf.
In über 70% der Kitas waren veraltete, unzureichende Staubsauger im Einsatz.
Eine Vielzahl der Kitas nutzte aus finanziellen Gründen Bastelmaterialien, die Schadstoffe freisetzen.
In vielen Kitas fanden sich Matratzen mit extrem hohen Milbenkonzentrationen
Vielfach bestand Unkenntnis zum Umgang mit Kindern, die unter Lebensmittelallergien leiden.

Daher will der Deutsche Allergie- und Asthmabund die Datenlage erweitern, Beratungsangebote sowie Schulungen ermöglichen und auch weitergehende Interventionsmaßnahmen (Luftreiniger, Matratzen, Bodenbeläge, Farben, Ausstattung etc.) anbieten.

Ein Ziel des DAAB ist es auch, durch die Testung weiterer Kitas mit einer ausreichend großen Datenlage Diskussionen anstoßen zu können, die in bauliche sowie Hygiene- Konsequenzen bzw. - Standards münden.

Gleichermaßen sollen Kitas weitere konkrete Hilfen angeboten werden.
Für dieses Projekt sammelt der Deutsche Allergie- und Asthmabund in 2012 Spenden, um möglichst vielen kleinen Patienten in den Kitas helfen zu können. Jede Spende hilft.

Spendenkonten:
Gladbacher Bank AG, Konto Nr. 15 359 030 / BLZ 310 601 81
Stadtsparkasse, Konto Nr. 175 950 / BLZ 310 500 00

Infos:
Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB), Fliethstr. 114, 41061 Mönchengladbach
www.daab.de
Interessenten für einen Kita-Check vor Ort können sich per Email unter info@daab.de melden.

Außerdem bieten wir nun Informationsmaterialien für Eltern und Kita-Personal an wie den Elternratgeber oder das Bewegungsbuch mit Spielen und Sportübungen für asthmakranke Kinder in Kindergarten und Grundschule. 

1.Bewegungsübungen für Kinder mit Asthma – Ratgeber für Kitas und Grundschulen (s.Bild) 2.Kochen für kleine Leckermäulchen mit Nahrungsmittelallergien- Rezepte ohne Kuhmilch, Soja,    Weizen  und Hühnerei 3.Ratgeber für Eltern: Informationen zu Allergien, Asthma und Neurodermitis
  Diese können unter info@daab.de bestellt werden. Ansonsten bieten wir auch eine Hotline an, wenn es Fragen zu Allergien, Asthma und Neurodermitis gibt 02161/10 20 7.

Die weiteren COVER DER BROSCHÜREN öffenen sich per Klick auf das Bild.



Verkehrserziehung für Kinder

Diese drei Hefte tragen dazu bei, richtiges Verhalten im Straßenverkehr bereits im Kindergarten und in der Schule spielerisch zu lernen. Einfach jetzt kostenlos bestellen.

1. Mach's richtig! Bruno und Lisa unterwegs in der Stadt 
Ihre Kinder sind bereits auf dem täglichen Weg zum Kindergarten den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt. Sie müssen noch lernen, Regeln zu beachten und sich der Gefahren bewusst zu werden. Dieses Heft soll dazu eine kleine Hilfe sein. Lassen Sie Ihre Kinder Bruno und Lisa auf ihrem Weg durch die Stadt begleiten und sprechen die dargestellten Situationen mit ihnen durch. So wird richtiges Verhalten gelernt und die Kinder begreifen auch, dass die Polizei im Fall von Not und Gewalt - nicht nur im Straßenverkehr - immer für sie da ist.

2. Mach's richtig! Unterwegs mit dem Rad
Dieses Verkehrsmalheft richtet sich an Kinder, die sich bereits mit dem Fahrrad im Straßenverkehr bewegen. Damit sie lernen, die dort herrschenden Regeln zu beachten, müssen sie verschiedenen Situationen, die mit dem Rad entstehen, den richtigen Text zuordnen. Außerdem werden verschiedene Verkehrsschilder und Ihre Bedeutung vorgestellt. Auch hier werden die Kinder durch das Ausmalen des Heftes spielerisch an diese für sie wichtigen Verhaltensregeln herangeführt.

3. Los geht's! Radfahren - aber sicher
Mit diesem Heft lernen Schulkinder auf unterhaltsame Weise richtiges Verhalten beim Fahrradfahren. Sie werden begleitet von Moritz und seinem Hund Charlie, die viele Tipps zum sicheren Radfahren haben. Sie zeigen, welche Ausrüstung man braucht und welche Verkehrsregeln wichtig sind. Doch manchmal wissen auch die beiden nicht weiter. Dann muss die richtige Lösung mit Hilfe von Rätseln, Geschichten etc. gefunden werden.

Alle Hefte sind (solange der Vorrat reicht) kostenlos zu bestellen bei:
VDP GMBH
Postfach 309
40703 Hilden
oder unter: av@vdpolizei.de

Quelle: www.vdp-anzeigen.de

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