Dezember 2011

Mit Kindern Silvester feiern

So wird Silvester für die ganze Familie ein Vergnügen - Raclette, Spiele und Kinderpunsch. Wir geben Tipps

Mit diesen Tipps wird Silvester ein echter Knaller:   

Damit am Silvester-Abend kein Essenswunsch zu kurz kommt, bietet sich ein leckeres Buffet an. Überlegen Sie gemeinsam, wer gern was essen würde, und stellen Sie eine Einkaufsliste zusammen. Wer keine langen Vorbereitungen will, kann auch Raclette machen. Dabei kann jeder nach Belieben sein Pfännchen füllen. Überlegen Sie sich auch ein paar Spiele, die Sie neben den Silvester-Klassikern, wie Wachsgießen, machen können. Ein lustiges Ratespiel ist z.B. „Wer bin ich?“ Dazu bekommt jeder Spieler einen Zettel auf die Stirn geklebt, den er vorher nicht gesehen hat und auf dem eine berühmte Persönlichkeit steht. Er selbst muss nun durch Fragen, auf die seine Mitspieler nur mit Ja oder Nein antworten dürfen, herausfinden, wer er ist. Bei einer Ja-Antwort darf er weiterfragen, bei Nein ist der Nächste dran. Wer keine Girlanden kaufen will, kann selbst eine basteln. Dazu auf einem langen Faden bunte Wattebällchen aneinanderreihen oder viele bunte Luftballons (gut gehen die für Wasserbomben) dranknoten. Um Mitternacht darf die Wunderkerze nicht fehlen. Eltern sollten bei einem Feuerwerk aber auf jeden Fall in der Nähe bleiben. Zum Anstoßen eignet sich am besten Kindersekt.

Klar ist das Feuerwerk an Silvester wunderschön. Allerdings ist Sprengstoff die Basis der Effekte - und Sicherheit geht vor:
 

Sprechen Sie mir (älteren) Kindern über die Gefahren beim Umgang mit Feuerwerkskörpern. Am besten üben Sie sicheres Abschießen. Dazu zählt: Raketen nur senkrecht aus stabilen, kippsicheren Behältern abfeueren (z.B. aus einem Getränkekasten). Feuwerwerkskörper nur im Freien und niemals aus der Hand zünden. Niemals bündeln oder Zündschnüre verkürzen. Lesen Sie immer die Gebrauchsanweisung. Stellen Sie sicher, dass weder Baum noch Balkon in Abschussrichtung des Feuerwerks liegen. Schließen Sie zu Hause Fenster, Dachluken und Türen. Grundsätzlich sollten Sie nur pyrotechnische Artikel mit behördlicher Zulassung (BAM-P I+II) kaufen. Die zweite Gefahrenklasse darf nur zu Silvester und nur von Personen ab 18 Jahren verwendet werden. Aber auch das für Kinder zugelassene Kleinfeuerwerk der Klasse I darf nur unter Aufsicht von Erwachsenen gezündet werden. Raketen dürfen niemals nachgezündet werden. Und, natürlich: niemals mit Feuerwerkskörpern auf Menschen zielen! Kinder dürfen unter keinen Umständen an Feuerwerkskörpern herumbasteln oder Blindgänger aufsammeln und erneut zünden! Entsorgen Sie spätestnes am Neujahrstag die Reste der Knaller und alle Blindgänger. Knallfrösche dürfen nicht in Hosentaschen getragen werden, weil sie sich durch die Reibung selbst entzünden können. Nicht zu vernachlässigen ist der Knall. Kleine Kinder können Sie eventuell mit Kopfhörern schützen. Quelle: www.familie.de

 

Arztkoffer für Puppen und Teddys

In diesem tollen Kasten aus lackiertem Holz ist reichhaltiges Material für die Erste Hilfe im Kindergarten bei verletzten Puppen und Teddys enthalten!

Süße Schwesternhaube und detailliert lackierte Holzteile wie Pinzette, Spritze mit gefedertem Kolben, Tropfen- und Pillendose, Stethoskop mit süßer Erdbeer-Deko, 6 süße Heftstreifen mit Erdbeermotiv und Klemmbrett mit Notizzetteln bringen Kindern in Rollenspielen die Welt nahe! Mit einem Schnappschloss versehen, hält der Deckel mit Tragegriff den Inhalt sicher an seinem Platz..

Produkteigenschaften:
Produktmaße (LxB) in cm: 19 x 17
Material: Holz
Gewicht: 1,716 kg
Altersempfehlung: ab 3 Jahren

Quelle: www.pirum-holzspielzeuge.de

Handgestenspiele

Im Zeitalter der Medien sind diese einfachen kleinen Kinderreime weitgehend in Vergessenheit geraten. Das ist bedauerlich angesichts der Tatsache, wie wertvoll solche Spiele für die gesunde Entwicklung der Kinder sind und wie sehr Kinder diese Spiele lieben.

Die schlichten, gereimten, meist fröhlichen Texte erfreuen die Kinder. Der Gleichklang im Reim vermittelt ihnen Harmonie und inneren Halt. Hinzu kommt schon im schlichten Kindervers der Rhythmus. äußerlich sind wir Menschen umgeben von unzähligen ineinander wirkenden Rhythmen, innerlich von vielerlei Rhythmen durchdrungen.

Rhythmisch gesprochene Sprache regt das innere rhythmische System an und vermittelt Energie und Frische. Durch die begleitenden Hand- und Fingerbewegungen wird man dem Kind in seinem starken Drang nach Bewegung gerecht. So könnte man also ein Handgestenspiel als ein lebendig-bewegtes Bilderbuch bezeichnen.

Wie positiv sich Hand- und Fingerbewegungen auf den Spracherwerb und die Artikulationsfähigkeit auswirken, belegen neuere Gehirnforschungen.

Die Besonderheit der Handgestenspiele von Wilma Ellersiek ist, dass sie nach strengen musikalischen Gesetzen kreiert sind. Man kann also sagen, jedes einzelne der zahlreichen Ellersiekschen Spiele ist eine kleine Komposition, ein kleines in sich geschlossenes Musikstück, und diese Art Musik ist ganz dem Wesen des kleinen Kindes angepasst.

Mit diesen Handgestenspielen erhalten die Kinder eine elementare Musikerziehung, die nicht über den Intellekt geht, sondern die sich durch aktives Tun tief in den Körper einprägt und dadurch sehr wirkungsvoll ist.

Für den Erwachsenen sind diese Spiele eine Herausforderung, denn ehe man in der Lage ist, ein Handgestenspiel wie ein kleines Musikstück den Kindern zu vermitteln, muss man üben, die Sprache zu musikalisieren und die Bewegungen präzise und passend auszuführen, ja, es muss das "Körperinstrument" eingestimmt werden, um virtuos darauf spielen zu können. Hierfür werden Seminare angeboten, in denen an der Sprache, am Rhythmus und an den Bewegungen gearbeitet wird.

Termine und Orte der aktuellen Seminare unter www.handgestenspiele.de

Ein Beispiel:

So macht es das Schneckelein

Die Schnecke kriecht aus ihrem Haus.
Sie streckt die kleinen Fühler aus.
Stups – stups! Sie zieht sie wieder ein
und kriecht zurück ins Haus hinein.
Das Schneckelein! 

1 Die Schnecke kriecht aus ihrem Haus.
Die rechte Hand des Kindes, lockeres Fäustchen, liegt auf, zum Beispiel auf dem Bett, dem Tisch oder der Handinnenfläche des Erwachsenen. Dieser zeichnet, ausgehend von der Mitte der Kinderhandoberfläche, mit seiner Zeigefingerkuppe eine auswickelnde Spirale (nach rechts) bis zur Daumenwurzel. Dazu spricht er im «Schneckentempo» sehr melodisch; die Wortsilben dehnen.

2 Sie streckt die kleinen Fühler aus.Der Erwachsene steckt seine Daumen- und Zeigefingerkuppen in die Lücke zwischen Daumen- und Zeigefingerwurzel der rechten Kinderhand. Mit der Nagelseite seiner Fingerkuppen fährt der Erwachsene an der Innenseite der Kinderfingerchen entlang und streckt dadurch den Daumen und den Zeigefinger des Kindes als Fühler. An den Fingerkuppen des Kindes angekommen, hält der Erwachsene eine Weile stumm diese Gebärde fest.

3 Stups – stups!Der Erwachsene nimmt seine Finger weg und tupft mit den Spitzen von Daumen und Zeigefinger gegen die «Fühler». Es darf überraschend aber nicht erschreckend sein. (Zarte Berührung).

4 Sie zieht sie wieder einDie zurückweichenden Finger des Kindes behutsam so weit zurück schieben, bis siewieder leicht eingerollt sind.

5 und kriecht zurück ins Haus hinein. Mit der Zeigefingerkuppe beginnt der Erwachsenenun an der Daumenwurzel des Kindes eine einwickelnde Spirale (nach links) bis zur Mitte des Handrückens zu zeichnen. Wiederum im «Schneckentempo » melodisch dazu sprechen. Die Wortsilben dehnen. Zum Abschluss bei «hinein» mit dem Zeigefinger die Handoberfläche zart kitzeln.

6 das Schneckelein.Das lockere, geschlossene Fäustchen des Kindes mit beiden Händen behutsam umschließen, (das Schnecklein sitzt geschützt im Haus). Die Stimme bleibt am Schluss in der Schwebe.

Es ist auch möglich, die Berührungen in der Innenfläche der Kinderhand zu machen, dabei ist besondere Behutsamkeit geboten, da das Handzentrum, der Ich-Bereich der Hand ist und besonders sensibel reagiert. Je jünger oder empfindsamer das Kind ist, desto vorsichtiger muss man im Umgang mit diesem Spiel in der Handinnenfläche sein. Zunächst die Oberfläche, später die Innenfläche, auch beide im Wechsel, ist möglich, der Erzieher muss abspüren, was für die Kinder erfreuend und heilsam sein kann. Einen Rollentausch zwischen Erzieher und Kind kann es auch geben.


Der allerkleinste Tannenbaum

Der kleine Tannenbaum trauert, da all seine Brüder die Stadt festlich erleuchten. Nur er ist als Weihnachtsbaum zu klein. In der heiligen Nacht sieht er jedoch ein helles Licht und aus seiner Trauer wird große Freude. Denn das Christkind ist ebenso klein wie er.

"Der allerkleinste Tannenbaum" ist ein bezauberndes Bilderbuch, das nicht nur Kinder in seinen Bann ziehen kann. Es erzählt die Geschichte eines Tannenbaumes, der nicht auf's Weihnachtsfest in die Stadt darf, weil so klein ist - eine Tatsache, die den Tannenbaum sehr traurig und verzweifelt macht. Doch Esel und Vogel können den kleinen Baum trösten, indem sie bei ihm bleiben und mit einem Weihnachtslied auch die anderen Tiere des Waldes anlocken und alle gemeinsam bei dem kleinen Tannenbaum Weihnachten feiern. Dieser erkennt in diesem Augenblick dann auch, dass man für Weihnachten gar nicht zu klein sein kann und eigentlich jeder bei diesem Fest willkommen ist. Die Bilder schaffen in diesem Bilderbuch eine sehr einfühlsame Atmosphäre und sind sehr gut auf den Text abgestimmt.

Friedrich Wittig Verlag
ISBN: 978-3-8048-4207-6
www.kirchenshop-online.de 

"U1 bis U9 - Früherkennungsprogramm für Kinder"

Was bedeutet Früherkennung? Was wird bei den einzelnen U-Untersuchungen untersucht? Wer trägt die Kosten? Zur Beantwortung dieser und anderer Elternfragen hat die BZgA Präsentationsunterlagen entwickelt, die Erzieherinnen und Erzieher im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit Eltern nutzen können.

Die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 sind ein wesentlicher Baustein zur gesunden kindlichen Entwicklung. Sie bieten dem Kind die Chance, dass mögliche Probleme oder Auffälligkeiten meist frühzeitig erkannt und behandelt werden können, für Eltern bedeuten sie einige Sicherheit. Denn die kindliche Entwicklung ist so vielfältig wie Kinder verschieden, was gerade in den ersten Lebensjahren Eltern häufig auch verunsichern kann. 

Die wichtigstenen Informationen zum Früherkennungsprogramm für Kinder hat die BZgA in einem 17-seitigen Folienvortrag zusammengefasst. Übersichtlich und ansprechend gestaltet können die Unterlagen beispielsweise im Rahmen eines Elternabends eingesetzt werden, um Eltern über die Bedeutung der Früherkennung und die Schwerpunkte der einzelnen Untersuchungen umfassend zu informieren.

Die Inhalte im Einzelnen:
Durchführung und Kosten
Früherkennung bedeutet …
Krankheits-Früherkennung
Früherkennung von Entwicklungproblemen
Jede U-Untersuchung umfasst …
U1 bis U9 (Untersuchungen, Schwerpunkte und Beratung, Impfungen)
Vorbeugen und unterstützen (Was Eltern tun können)

Der Vortrag kann als PDF heruntergeladen werden. Sie können die Materialien auf Folien oder Papier ausdrucken oder mit PC und Beamer für Ihren Vortrag nutzen. 

www.kindergesundheit-info.de/fuer-fachkraefte/hintergrundwissen/frueherkennungsuntersuchungen/folienvortrag-u1-bis-u9-frueherkennungsprogramm-fuer-kinder/





Winterspiele im Schnee

Wenn es draußen schneit, dann spielen die Kinder gerne im Schnee. Hier finden Sie lustige Ideen für den direkten Einsatz im Kindergarten.

Luftballons im Schnee
Mit Schneebällen wird auf Luftballons geschossen, die sich in einem begrenzten Feld befinden. Ein Luftballon muss in das gegnerische Feld befördert werden. Die andere Mannschaft versucht natürlich das Gleiche. 

Ballon abschießen
Der Luftballon hängt an einem Ast o.ä. und muss mit Schneebällen zum Platzen gebracht werden. Toll für Gruppen, aber auch zu zweit ein Vergnügen.

Schneeflöckchen
Alle Kinder spielen Schneeflöckchen, die im Wind durch die Luft wehen. Mann stellt dazu eine flotte Musik an, und die Kinder tanzen wie Schneeflöckchen durcheinander. Jedes Schneeflöckchen kann andere Schneeflöckchen "einfrieren", indem es dieses leicht auf den Kopf tippt. Dann müssen diese genauso stehen bleiben und dürfen sich nicht mehr bewegen. Sie können aber von einem anderen, noch nicht gefrorenen Schneeflöckchen wieder aufgetaut werden. Dazu müssen sie einmal ganz um die eigene Achse gedreht werden. Jedes Schneeflöckchen darf also andere einfrieren aber auch wieder auftauen. So entsteht ein lustiges Hin und Her von tanzenden Schneeflocken.

Schneetürme abschießen 
Zur Vorbereitung mit dem Eimerchen Schneeklötze formen und aufeinanderstapeln wie Dosen in der Wurfbude. Wer braucht die wenigsten Schneebälle, um so einen Turm zerfallen zu lassen?

Schnee-Engel
Ganz einfach und eine uralte Idee: Sich auf den Rücken in den frischen weichen Schnee fallen lassen, dabei möglichst wenige Fußspuren drumherum machen, ein paar Mal die ausgestreckten Arme zwischen Kopf und Oberschenkel auf dem Schnee hin- und herbewegen, ebenso die Beine spreizen und wieder schließen - fertig ist das Engelbild.

Handschuhmemory
Viele Handschuhe legen wir durcheinander auf einem Haufen auf dem Boden. Auf ein Kommando stürzen die Kinder zum Berg und suchen, ob sie für sich ein Paar finden. Wer als erster zwei zusammengehörige Handschuhe gefunden, angezogen und beide Hände in die Höhe gestreckt hat, hat gewonnen.

Schneespuren verkehrt
Jemand bereitet mit verschiedenen Gegenständen (Korkenzieher, Pfanne, Löffel, Schraubenzieher, etc.) Abdrücke im Schnee vor, die dann erraten werden müssen. Wer am meisten erraten kann, hat gewonnen.

Zielwurf
Ein Schneemann wird gebaut und auf dem Kopf wird dem Schneemann ein Hut gesetzt. Jeder Mitspieler geht nun ca. 2 Meter vom Schneemann weg und versucht mit 3 Schneebällen den Hut vom Kopf des Schneemannes zu schießen.

Schneeballfresser
Es wird ein lustiges Gesicht auf ein Kartonstück gemalt, dann schneidet man ein Loch als Mund hinein. Diesen `Schneeballfresser mit einer Schnur an einen kräftigen Ast hängen. Und nun geht es los: Wie viele Würfe braucht jeder, um in den Mund zu treffen?

Quelle: www.kinderspiele-tipps.de
 

Wenn es schneit - Kinderspiele im Schnee

Wenn es im Winter schneit, dann macht es den Kindern besonders viel Spaß draußen im Schnee zu spielen. Hier gibt es ein paar schöne Ideen für die praktische Umsetzung im Kindergarten.

Luftballons im Schnee
Mit Schneebällen wird auf Luftballons geschossen, die sich in einem begrenzten Feld befinden. Ein Luftballon muss in das gegnerische Feld befördert werden. Die andere Mannschaft versucht natürlich das Gleiche. 

Ballon abschießen
Der Luftballon hängt an einem Ast o.ä. und muss mit Schneebällen zum Platzen gebracht werden. Toll für Gruppen, aber auch zu zweit ein Vergnügen.

Schneeflöckchen
Alle Kinder spielen Schneeflöckchen, die im Wind durch die Luft wehen. Mann stellt dazu eine flotte Musik an, und die Kinder tanzen wie Schneeflöckchen durcheinander. Jedes Schneeflöckchen kann andere Schneeflöckchen "einfrieren", indem es dieses leicht auf den Kopf tippt. Dann müssen diese genauso stehen bleiben und dürfen sich nicht mehr bewegen. Sie können aber von einem anderen, noch nicht gefrorenen Schneeflöckchen wieder aufgetaut werden. Dazu müssen sie einmal ganz um die eigene Achse gedreht werden. Jedes Schneeflöckchen darf also andere einfrieren aber auch wieder auftauen. So entsteht ein lustiges Hin und Her von tanzenden Schneeflocken.

Schneetürme abschießen
Zur Vorbereitung mit dem Eimerchen Schneeklötze formen und aufeinanderstapeln wie Dosen in der Wurfbude. Wer braucht die wenigsten Schneebälle, um so einen Turm zerfallen zu lassen?

Schnee-Engel
Ganz einfach und eine uralte Idee: Sich auf den Rücken in den frischen weichen Schnee fallen lassen, dabei möglichst wenige Fußspuren drumherum machen, ein paar Mal die ausgestreckten Arme zwischen Kopf und Oberschenkel auf dem Schnee hin- und herbewegen, ebenso die Beine spreizen und wieder schließen - fertig ist das Engelbild.

Handschuhmemory
Viele Handschuhe legen wir durcheinander auf einem Haufen auf dem Boden. Auf ein Kommando stürzen die Kinder zum Berg und suchen, ob sie für sich ein Paar finden. Wer als erster zwei zusammengehörige Handschuhe gefunden, angezogen und beide Hände in die Höhe gestreckt hat, hat gewonnen.

Schneespuren verkehrt
Jemand bereitet mit verschiedenen Gegenständen (Korkenzieher, Pfanne, Löffel, Schraubenzieher, etc.) Abdrücke im Schnee vor, die dann erraten werden müssen. Wer am meisten erraten kann, hat gewonnen.

Zielwurf
Ein Schneemann wird gebaut und auf dem Kopf wird dem Schneemann ein Hut gesetzt. Jeder Mitspieler geht nun ca. 2 Meter vom Schneemann weg und versucht mit 3 Schneebällen den Hut vom Kopf des Schneemannes zu schießen.

Schneeballfresser
Es wird ein lustiges Gesicht auf ein Kartonstück gemalt, dann schneidet man ein Loch als Mund hinein. Diesen `Schneeballfresser mit einer Schnur an einen kräftigen Ast hängen. Und nun geht es los: Wie viele Würfe braucht jeder, um in den Mund zu treffen?

Quelle: www.kinderspiele-tipps.de

Kinder mit Diabetis im Kindergarten

Jedes Kind mit Diabetes kann und sollte einen Kindergarten besuchen. So können Kinder mit Diabetes am besten erfahren, dass sie dazugehören und nicht „anders“ sind als andere Kinder. Diese positive Erfahrung ist gerade für Kinder mit Diabetes wichtig, damit sie selbstbewusst und sicher mit der lebenslangen Therapie umgehen können und sich altersgemäß entwickeln.

Was ist Diabetis?
Bei Kindern handelt es sich um den Typ 1 Diabetes. Dies ist eine Stoffwechselstörung, bei der das lebensnotwendige körpereigene Hormon Insulin in der Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar nicht gebildet wird. Das Insulin reguliert den Blutzucker. Die Kinder benötigen eine lebenslange Behandlung mit täglich mehrmaligen Insulingaben. Diese werden meist mit einem Insulin-Pen (ähnlich einem Stift) oder einer Insulinspritze unter die Haut gespritzt. Viele Kinder werden heute mit einer Insulinpumpe behandelt. Mit einer Insulinpumpe kann das Insulin ständig über einen Katheter (feiner Schlauch), der in der Haut liegt, gegeben werden.

Bei Krankheitsbeginn fallen Kinder mit Typ 1 Diabetes durch häufiges Wasserlassen, großen Durst, Gewichtsabnahme und Einschränkung der Leistungsfähigkeit auf. Diese Anzeichen entstehen durch den Insulinmangel, der zu hohen Blutzuckerwerten führt. Mit beginnender Insulinbehandlung verschwinden diese Anzeichen Die Kinder sind wieder normal belastbar.

Beim Typ 1 Diabetes bildet die Bauchspeicheldrüse zunächst zu wenig und später kein Insulin mehr. Das fehlende Insulin wird mehrmals täglich mit einem Insulin-Pen oder einer Insulinspritze gespritzt oder kontinuierlich mit einer Insulinpumpe zugeführt.

Die Insulinmenge muss mit der Nahrung abgestimmt werden. Dabei kommt es auf den richtigen Zeitpunkt, die richtige Menge und die Zusammensetzung der Nahrung an.
Außerdem muss bedacht werden, dass körperliche Anstrengung den Blutzucker senken kann.
Durch regelmäßige Blutzuckerkontrollen wird überprüft, ob die Behandlung erfolgreich ist.
Der Blutzuckerwert kann mit einem kleinen, einfach zu bedienenden Gerät bestimmt werden.
Viele Kinder können die Blutzuckermessung schon selbst durchführen. Sie sind jedoch aufgrund ihres Alters nicht in der Lage, die Messergebnisse (Zahlen) zu interpretieren oder die notwendige Insulinmenge zu berechnen. Hier ist Ihre Hilfe erforderlich, vor allem, wenn ein zu niedriger
Blutzuckerwert vorliegt, der sofort behandelt werden muss.

Der Blutzuckerwert kann auch einmal zu hoch sein, dies bedeutet keine akute Gefahr.
 Zumeist reicht es aus, wenn die Eltern bei der nächsten Insulingabe darauf reagieren.

Für den Kindergarten ist wichtig:
Kinder mit Diabetes müssen die Nahrungsmittel, die sie mitgebracht haben, vollständig zur vorgegebenen Zeit essen. Die Teilnahme am gemeinsamen Kindergartenfrühstück und am Mittagessen ist in der Regel problemlos möglich. Wenn das Kind einmal etwas zusätzlich gegessen oder getrunken hat, ist das kein Grund zu großer Sorge. Die Eltern sollten darüber jedoch informiert werden, wenn sie das Kind abholen.

Die Ernährung bei Typ 1 Diabetes ist eine vollwertige Ernährung, die sich an der gesunden Ernährung aller Kinder orientiert. Es sind keine Spezialnahrungsmittel für „Diabetiker“ erforderlich. Auch kleinere Mengen an Süßigkeiten, z B bei Kinderfesten, sind möglich, wenn sie vorher mit den Eltern besprochen wurden.

Es gibt auch Nahrungsmittel, die den Blutzucker nicht oder nur gering ansteigen lassen. Diese
können Kinder zwischendurch zusätzlich essen oder trinken:
rohes Gemüse wie Möhren, Kohlrabi, Tomaten, Paprika Limonaden mit Süßstoff ungezuckerte Früchte- und Kräutertees zuckerfreies Kaugummi und zuckerfreie Bonbons
Mehr Infos in der kompletten Ausgabe der Borschüre: Kinder mit Diabetis im Kindergarten
Bestellung unter: www.ffits.com/novo-akademie/files/Kindergarten_Brochure.pdf

Kinderteller - leckere Kochrezepte für Kinder (z.B. Gurkensuppe)

Im KINDERTELLER findet sich für jeden Geschmack und für jede Jahreszeit etwas. Von Gemüsesuppe und Erbsenkuchen, über Fischstäbchen und Orangenhuhn, bis hin zu Milchreis und Kaltem Hund. Die Rezepte sind aus gesunden Zutaten kreiert, einfach und anschaulich beschrieben und mit zahlreichen Fotografien, Variationen und Beilagentipps angereichert. Zu jedem Rezept hat der Autor eine kleine Geschichte verfasst, die dem Leser Lust aufs Nachkochen macht.

Als Vorspeise eine Kürbissuppe mit gerösteten Pinienkernen, danach
knusprige Hähnchenkeulen mit Ofengemüse, als Dessert „Himmel-und-Erde-Pudding“. So wird das
Weihnachtsessen mit Kindern garantiert zum vollen Erfolg. Diese und viele weitere köstliche Rezepte
für Kinder bietet der „KINDERTELLER – Leckere Kochrezepte für Kinder“. Der Autor: Michael König,
ein dreifacher Familienvater, der nicht nur für seine eigenen Kinder kocht, sondern seit vier Jahren
einmal in der Woche auch für deren Spielkameraden in einem Kindergarten in München. Jetzt hat
der leidenschaftliche Koch seine besten Rezepte in einem Buch zusammengefasst.
Das Besondere: Alle Gerichte sind von Kindern mehrfach gegessen und für „lecker“ befunden worden.

Autor: Michael König
KINDERTELLER – Leckere Kochrezepte für Kinder
ISBN 978-3-9814566-0-8
www.olivia-verlag.de.

Das steht auch drin:

Gurkensuppe

Als ich eines Morgens mit einem großen Suppentopf in den Kindergarten kam und ich die Frage der
Kinder nach dem Inhalt mit Gurkensuppe beantwortete, hätte ich gleich wieder einpacken können.
Die Kleinen ließen sich auch nicht durch zwei anwesende Väter umstimmen, die vorgaben, dass
Gurkensuppe ihre Lieblingssuppe sei (ohne dass sie sie jemals probiert hätten).
Die Suppe ist sehr gut angekommen. Ehrlich gesagt, habe ich auch nichts anderes erwartet, da
mein Freund Peter diese Gurkensuppe regelmäßig in dem Kindergarten seines Sohnes auftischt.
Als Beilage eignen sich Wiener Würstchen und Baguettescheiben.

Zutaten
8 Salatgurken
300 g mehlig kochende
Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 EL Butter
1 Schuss Pflanzenöl
3 EL Gemüsebrühpulver
300 g Schlagsahne
4 EL Pinienkerne

Zubereitung
Gurken und Kartoffeln schälen und grob würfeln. Die Zwiebel häuten
und fein hacken. In einem großen Topf Butter und Öl erhitzen und
die Zwiebel darin 2 Minuten glasieren. Die Kartoffelstücke dazugeben
und 2 Minuten unter ständigem Rühren anbraten.
Gurkenstücke und Brühpulver dazugeben und 45 Minuten bei mittlerer
Temperatur zugedeckt köcheln lassen, anfangs gut umrühren. Das
Ende der Kochzeit ist erreicht, wenn das Wasser, das aus den Gurken
austritt, die Höhe der Gurken erreicht hat und die Kartoffeln gar sind.
Den Topfinhalt pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Sahne
dazugeben und unter Rühren kurz aufkochen. Vor dem Servieren die
Suppe mit Pinienkernen bestreuen.

Das deutsche Kindergarten Gütesiegel

Die pädagogische Qualität in Kindergärten (einschließlich Krippe und Hort) ist entscheidend für die Entwicklung und Bildungsförderung der Kinder. Das Deutsche Kindergarten Gütesiegel beruht auf einem breiten Konsens in Wissenschaft und Praxis über gute pädagogische Qualität. Es dient der Überprüfung von Qualität und setzt Impulse zur Qualitätsverbesserung.

Es nutzt den Kindern, wenn sie in einer qualitativ guten Kindertageseinrichtung gebildet und betreut werden. Es hilft den Eltern, sich für eine gute Kindertageseinrichtung zu entscheiden. Es informiert Erzieherinnen und Träger über die Stärken und Entwicklungspotentiale der Einrichtungen, denn mit der Gütesiegel-Untersuchung ist auch eine detaillierte Qualitätsrückmeldung verbunden.

Das Gütesiegel deckt vier übergreifende Qualitätsbereiche ab. Innerhalb jedes Qualitätsbereiches wird eine Vielzahl von einzelnen Qualitätsmerkmalen erfasst.

Prozessqualität: Wie gehen die pädagogischen Fachkräfte mit den Kindern um? Welche Bildungserfahrungen können die Kinder machen? Welche Entwicklungsanregungen erfahren sie in den verschiedenen Bereichen der sprachlich-kognitiven, sozialen und emotionalen Entwicklung? Wie wird auf die Individualität des einzelnen Kindes eingegangen?

Strukturqualität: Wie ist der Erzieher-Kind-Schlüssel? Wie sind die räumlichen Gegebenheiten, innen und außen? Wie ist die Ausstattung mit Mobiliar und Bildungsmaterialien? Welche Ausbildung haben die pädagogischen Fachkräfte? Wird ihnen Arbeitszeit für Vor- und Nachbereitung sowie Dokumentation ihrer pädagogischen Arbeit zugestanden?

Orientierungsqualität: Hat die Einrichtung eine ausgewiesene pädagogische Konzeption? Welche Bereiche der Erziehungs- und Bildungsarbeit werden beschrieben? Welche Rolle spielt sie im pädagogischen Alltag? Welche Leitbilder herrschen im Umgang mit Kindern, mit Eltern, mit anderen Kulturen vor, wie ist die Einrichtung in das Gemeinwesen eingebunden?

Zusammenarbeit mit den Eltern: Werden die Eltern über die pädagogische Arbeit und die sonstigen Angelegenheiten der Einrichtung fortlaufend informiert? Erhalten sie regelmäßige Informationen über ihr Kind? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten haben die Eltern? 

Zu den Evaluationsinstrumenten in einer Einrichtung gehören:
Interviews mit Leitung und Erzieher/innen,
schriftliche Befragungen,
Dokumentenanalysen,
Schriftliche Elternbefragungen,
Beobachtung pädagogischer Prozesse in den Kindergruppen mit Hilfe standardisierter Verfahren (Skalen der KES-R-Familie) nach international anerkannten Kriterien.

Die Erhebungen werden nur von speziell geschulten Evaluatoren durchgeführt.

Das Deutsche Kindergarten Gütesiegel wird für die Dauer von drei Jahren vergeben. Nach der Hauptüberprüfung, die der Gütesiegelverleihung zugrunde liegt, erfolgt nach dem ersten und zweiten Jahr jeweils ein Zwischenaudit. Die Gütesiegelplakette wird für jedes Kindergartenjahr neu vergeben. Nach drei Jahren ist eine erneute umfangreiche Hauptüberprüfung mit Vor-Ort-Begehung für eine weitere Verleihung des Gütesiegels erforderlich.

Jede Kindertageseinrichtung (bzw. ihr Träger) kann sich um das Deutsche Kindergarten Gütesiegel bewerben.

Es empfiehlt sich, der Untersuchung für das Gütesiegel eine Phase der systematischen Qualitätsentwicklung vorzuschalten.

Mehr Infos unter www.paedquis.de