August 2012

kinderzeit 03/2012

Titelthema: Naturwissenschaften

Naturwissenschaftliche Bildung im Elementarbereich
Sehen - Staunen - Ausprobieren. Kinder sind Experten fürs Forschen und Experimentieren

Biologie- und Chemie- Spaßtage
 für den praktischen Einsatz im Kindergarten mit detaillierten Beschreibungen der einzelnen Experimente

Trendkonzept Waldkindergarten
Der heimliche Lehrplan des Waldes bietet ein unerschöpfliches Reservoir zum Spielen und Lernen

Nachhaltige Entwicklung in der Kita
Das Projekt „(K)eine Selbstverständlichkeit - Unser Wasser“ - eine Wasserwoche im Kindergarten

Die Kopflaus
Ein Steckbrief aus der Haarwurzelperspektive

Rhythmikpädagogik

Dazu Aus- und Weiterbildungsangebote, eine Medienkiste, Stellenanzeigen u.a.

Bindehautentzündung

Die Bindehautentzündung ist die häufigste Augenerkrankung und die häufigste Ursache für ein "rotes Auge". Typische Symptome einer Bindehautentzündung sind brennende, rote Augen, Jucken und das Gefühl, als ob ein Sandkorn unter den Lidern säße und kratzte.

Die Bindehaut befindet sich auf der Innenseite der Augenlider und auf dem anliegenden Augapfel. Sie ist eine stark durchblutete Schleimhaut, die sehr empfindlich ist und sofort auf äußere Reize wie Fremdkörper, Keiminfektionen, mechanische oder chemische Reize reagiert. 

Welche Ursachen gibt es für eine Bindehautentzündung?
Man unterteilt die Krankheit in zwei Gruppen:

Nicht ansteckende Augenentzündungen:
Allergische Augenentzündungen, die unter anderem durch Pollen, Hausstaub oder Kosmetik verursacht
werden. Diese Form sieht man oft in Zusammenhang mit Heuschnupfen. Hierbei handelt es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion. Reizungen des Auges, z.B. durch zu starkes Licht (Solarium, Schnee, Schweißarbeiten), Staub, Fremdkörper (z.B. auch Kontaktlinsen) und diverse Chemikalien
Eine Bindehautentzündung kann auch in Verbindung mit anderen Krankheiten, beispielsweise
Schuppenflechte (Psoriasis), entstehen.

Ansteckende Augenentzündungen:
Bakterien, Viren oder Pilze können Infektionen hervorrufen, die zu einer sich ausbreitenden Entzündung
führen. Akute Bindehautentzündungen durch Bakterien oder Pilze sind heute relativ selten geworden. Ihre Behandlung gelingt meist mit Breitband- Antibiotika. Die häufigeren viralen Bindehautentzündungen, von denen die meisten nach kurzer Zeit allein heilen, treten oft in Verbindung mit grippalen Infekten auf. Bestimmte Erreger (z.B. das sog. Adenovirus) sind dabei allerdings sehr ansteckend und können außerdem nicht nur die Bindehaut, sondern auch die Hornhaut befallen.

Was ist bei einer Bindehautentzündung zu beachten?
In jedem Falle sollte bei einer Bindehautreizung ein Arzt aufgesucht werden, der in Abhängigkeit von der
Art der Bindehautentzündung eine entsprechende Therapie einleitet.
Bei einer infektiösen Bindehautentzündung ist die Tränenflüssigkeit grundsätzlich infektiös und für die
Keimstreuung verantwortlich. Denken Sie daran, dass eine Bindehautentzündung sich von einem auf das andere Auge ausbreiten kann.
Deshalb sollte man:
 engen Körperkontakt vermeiden.
 eigene Handtücher, besser noch Einmalhandtücher, verwenden.
 es vermeiden, sich die Augen zu reiben.
 die Hände häufig waschen.
 keine Augentropfen oder –salben benutzen, die ein Angehöriger oder Bekannter bereits
    verwandt hat.
 keine Tropfen oder Salben über die vorgeschriebene Behandlungsdauer hinaus aufheben.
 keine Kamillenkompressen verwenden, da diese häufig unangenehme Nebenwirkungen
    haben.
 Kinder von Schule und Kindergarten fernhalten
    und
 Kinder vor Wiederzulassung zur Schule oder zum Kindergarten erneut ärztlich untersuchen
    lassen.
 bei gehäuftem Auftreten einer Bindehautentzündung den Augenarzt bitten, eventuell eine Probe    (Abstrich) von der Augenabsonderung zu entnehmen und in einem entsprechenden Labor untersuchen    zu lassen.

Quelle: www.rhein-sieg-kreis.de

Tipps rund um die Kindergesundheit in Kindertageseinrichtungen

Das Zusammensein in der Gruppe kann Risiken beinhalten, z.B. wenn übertragbare Krankheiten auftreten. Darauf muss in einer Einrichtung, in der viele Kinder zusammenkommen, mit anderen Vorsichtsmaßnahmen reagiert werden als in einer Familie. Was ist zu tun, sowohl in der akuten Situation als auch schon im Vorfeld, wenn z. B. Erkrankungen zwar vereinzelt, aber immer wieder auftreten? Dieses Heft ist als Nachschlagewerk angelegt. Es soll Ihnen im Alltag bei Ihren Aufgaben eine wertvolle Hilfestellung bieten.

I KAPITEL 1: ALLGEMEINE GESUNDHEITSFRAGEN 
1.1 Impfen – was geschieht im Körper? 
1.2 Hohe Ozonwerte im Sommer 
1.3 Sonnenschutz
1.4 Hygiene des Spielsandes im Außenbereich
1.5 Gesund im Mund 
II KAPITEL 2: VORSORGEMASSNAHMEN UND ERSTE HILFE
2.1 Verbandskasten und Erste Hilfe 
2.2 Ärztlich verordnete Medikamente
2.3 Umgang mit Lebensmitteln – Gesundheitszeugnis
2.4 Hände – Hygiene
2.5 Wunden
2.6 Insektenstiche
2.7 Elternabende
III KAPITEL 3: GESETZLICHE GRUNDLAGEN 
3.1 Meldepflichtige Erkrankungen
3.2 Meldepflicht – Wer muss eine Erkrankung melden?
3.3 Bekanntmachung von Infektionskrankheiten
3.4 Besuchsverbot und Wiederzulassung 
IV KAPITEL 4: INFEKTIONSKRANKHEITEN UND PARASITEN
4.1 Infektionskrankheiten 
Wichtige Fachausdrücke 
AIDS 
Atemwegserkrankungen 
Influenza 
Keuchhusten
Tuberkulose
Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Hepatitis – Ansteckende Leberentzündung 
Hepatitis A 
Hepatitis B
Hepatitis C 
Hirnhautentzündung (Meningitis) 
Eitrige Hirnhautentzündung (bakterielle Meningitis) 
Masern 
Mumps 
Ringelröteln
Röteln 
Scharlach 
Windpocken (Varizellen) 
Infektiöse Durchfallerkrankungen
Salmonellenerkrankung (-ausscheidung)
EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli) 
4.2 Gebrauchte Spritzen
4.3 Warzen 
4.4 Zecken 
4.5 Parasiten 
Fuchsbandwurm 
Flöhe
Krätze (Scabies) 
Kopfläuse 
VI KAPITEL 6: Gesetzliche Regelungen und Anhang 35
6.1 Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz (GDVG) vom 24.7.2007 (GVBI S. 452)
6.2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom 10.7.2000 (BGBI S. 1045) 
6.3 Merkblatt „Belehrung für die Eltern“ 
6.4 Merkblatt „Brechdurchfall durch Viren“ 
6.5 Merkblatt „Empfehlungen zur Wiederzulassung in Gemeinschaftseinrichtungen“
6.6 Bücherkiste – Literaturhinweis
6.7 Ansprechpartner im Landratsamt Fürstenfeldbruck 
6.8 Stichwortverzeichnis und Impressum 

Die komplette Broschüre zum Download unter:
http://www.lra-ffb.de/pdf/broschueren/Kindergesundheit.pdf

Quelle: www.lra-ffb.de

Das Tigerkids Kochbuch

Die AOK Rheinland-Pfalz hat in Zusammenarbeit mit ihren TigerKids-Kindergärten eine Broschüre mit den leckersten und beliebtesten Rezepten aus dem KiTa-Alltag zusammengestellt.

Rezepte für Kinder aus dem TIgerkis Kochbuch

Selbstgepflückter Löwenzahnsalat
Zutaten für 4 Portionen: 
2 Handvoll Löwenzahnblätter, 3 Äpfel, Zitronensaft, 1 Prise Salz, 1 Prise Zucker, 3 EL Öl 

Zubereitung:
Löwenzahn und Äpfel werden gewaschen und in kleine Würfelchen geschnitten. Mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Da können sich die wilden TigerKids mal wie zahme Meerschweinchen fühlen. 

Grusel-Bowle für heiße Sommerfeste
Zutaten für 20 Kinder: 
2 L selbst gepresster Karottensaft, 2 L Kefir, etwas Honig, Eiswürfel aus Zitronensaft. 

Zubereitung: 
Mischen Sie Saft, Kefir und Honig in einem Krug kräftig durch und verteilen Sie alles auf die Gläser. Zum Schluss geben Sie bitte Zitroneneiswürfel hinein. 

Für den Special-Effekt können Sie in der Apotheke Gummihandschuhe kaufen, die gewaschenen Handschuhe mit verdünntem Karottensaft füllen und diesen "Safthandschuh" über Nacht in der Gefriertruhe lagern. Nach ein bis zwei Stunden Anfrieren können Sie die einzelnen Finger in Form biegen. Am nächsten Tag schneiden Sie den Gummihandschuh auf und erhalten eine gruselige Eishand, die schaurig-schön aus der Bowle ragt. Zeigen Sie uns ein Kind, das von diesem Karottensaft nichts probieren will!

Lustige Igel-Semmeln
Zutaten: 
500 g Vollkornmehl, 500 g Quark, 2 Eier, 1/2 Päckchen Backpulver, etwas Salz, Sonnenblumenkerne 

Zubereitung: 
Alle Zutaten miteinander verkneten und nicht zu große Semmeln formen, z.B. in Igel-Form. Sonnenblumenkerne als Stacheln hineinstecken. Bei 180°C ca. 20 Minuten lang backen (goldgelb).

Gemüsepizza
Zutaten:
250 g Vollkornmehl, 1/2 Würfel Hefe, 4 EL Öl, max. 1/8 l warmes Wasser, Salz, Öl zum Betreichen, 1 kleine Dose pürierte Tomaten, geriebener Käse, Zucchini, Paprika, Mais, Salz, Pfeffer, Oregano, Pizzagewürz 

Zubereitung:
Die Zutaten für den Hefeteig werden gut verkneten, dann darf der Teig eingeölt werden und mit dem Tuch abgedeckt eine halbe Stunde an einem warmen Ort ruhen und aufgehen. Anschließend wird der Teig auf dem Blech verteilt und darf noch einmal ein wenig gehen, bevor er belegt werden kann. Die pürierten Tomaten werden mit Salz, Pfeffer und Oregano gewürzt. Dann wird die Soße auf dem Teig verteilt. Nun können die Kinder die Pizza bunt mit dem Gemüse belegen. Zum Schluss wird noch etwas Käse darüber gestreut und schnell wandert sie in den Ofen. Dort braucht sie bei 180°C etwa 20 Minuten, je nach Dicke. 

Das komplette Tigeskids Kochbuch zum Download unter: http://www.tigerkids.de/fileadmin/files/tk_kochbuch_aok_rp_dez10.pdf

Quelle: www.tigerkids.de

Frühstücken Teil 4: Das Frühstücks-Zweimaleins

Einmal frühstücken ist gut - zweimal frühstücken ist besser! Diese Botschaft wird durch Rezepte für das erste und zweite Frühstück ergänzt - für Frühstarter und Morgenmuffel.

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung gibt eine eigene Schriftenreihe mit Broschüren zu verschiedenen Bereichen der Ernährung heraus, z. B. 

zur Ernährung von Schwangeren, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen,
zu Besonderheiten der Ernährung bei allergiegefährdeten Säuglingen oder bei
übergewichtigen Kindern und Jugendlichen
zum Mittagessen in Kindertagesstätten und Ganztagsschulen

Inhaltsverzeichnis der Broschüre Nr. 6
Empfehlungen für das Frühstück: Das Frühstücks-Zweimaleins:

Die wichtigsten Frühstückstipps auf einen Blick

Warum ist frühstücken so wichtig?

Worauf kommt es beim Frühstück an?
Das Ernährungskonzept optimiX
Das Frühstücks-Zweimaleins
Die Mahlzeiten

Welche Lebensmittel gehören zum Frühstück?
Brot
Brotaufstrich und Brotbelag
Müsli
Frühstückscerealien
Milch und Milchprodukte
Obst und Gemüse
Getränke
Tipps für ein zahngesundes Frühstück

Was gehört sonst noch zum Frühstück?
Tipps für das Familienfrühstück
Tipps für das Pausenfrühstück
Tipps für Frühstücksmuffel

Rezeptvorschläge
Leckere Rezepte für Frühstarter
Leckere Rezepte für Morgenmuffel

Weiterführendes Material

Quelle: www.fke-do.de

Frust vermeiden: Von Urlaub auf Arbeit umstellen

Für die meisten von uns ist die Urlaubszeit vorbei – der erste Arbeitstag steht an: Tipps für den erfolgreichen Wiedereinstieg.

Die Auszeit vom Stress hat uns an einen neuen Alltag gewöhnt. Die Umstellung wieder zurück fällt uns schwer, denn wir Menschen sind keine Freunde von Veränderung. Unser Organismus und unsere Psyche müssen sich anpassen und reagieren mit Krise und Frust. Wir sind müde, abgeschlagen, antriebsarm, unausgeglichen, gereizt, aggressiv, so Tusch.

Tipps für die Zeit nach dem Urlaub
Um diese Probleme zu vermeiden, solltest Du Dich an diese Tipps halten:

Plane nach Deiner Reise noch ein paar Tage Übergangszeit zu Hause ein, um Dich langsam wieder auf den Alltag einzustimmen

Rituale helfen beim Übergang: Packe am letzten Tag Deine Tasche für die Arbeit, so bekommst Du Deinen Kopf frei

Rituale helfen (2): Gönne Dir am letzten Tag noch etwas Besonderes als Abschluss Deines Urlaubs

Schreibe Dir alle Entscheidungen, Projekte und Vorsätze auf, die Du Dir im Urlaub vorgenommen hast

Gehe vor dem 1. Tag ausreichend früh ins Bett

Stehe am 1. Tag ausreichend früh auf, um gut frühstücken zu können und trotzdem zeitig auf Arbeit zu sein

Gehe die Arbeit am 1. Tag ruhig an (Du wirst nicht von Anfang an volle Leistung bringen)

Bringe Ordnung in Deinen Arbeitsplatz: Sortiere und beantworte Deine Mails, arbeite Dich durch die Unterlagen auf Deinem Schreibtisch

Halte mindestens den ersten Tag frei von Meetings

Wenn Du darfst, stelle am ersten Tag das Telefon aus, um ungestört zu arbeiten

Sorge für positive Stimmung (z.B. indem Du Dich für Aufgaben belohnst, oder ein Urlaubsfoto als Hintergrund für Deinen Desktop nimmst)

Beginne bereits jetzt mit der Planung für Deine nächste Auszeit!

Ideal am 1. Tag (aber oft kaum durchsetzbar) ist, etwas verkürzt zu arbeiten (so gewöhnst Du Dich langsam an den Übergang von 0 auf 8 Stunden Arbeit)

Trinke reichlich, weil das Deine Leistungsfähigkeit erhöht 

Quelle: www.imgriff.com