Oktober 2012

Opa auf dem Apfelbaum

Auf liebevolle Weise und sehr einfühlsam haben die 46-jährige Polizeibeamtin Ines Moritz und die 42-jährige Grafikerin Silke Weckerle das Thema Trauer um einen geliebten Menschen für kleinere Kinder umgesetzt. „Opa auf dem Apfelbaum“ gibt Zeit zum gemeinsamen Trauern mit Kindern und hilft, Verluste zu verarbeiten und Hoffnung zu schöpfen.

Opa auf dem Apfelbaum
oder wie ich einer Vierjährigen den Tod erkläre

Ines Moritz, die von der Kriminalpolizei Berlin zur Polizei Hamburg wechselte, ist im Rahmen ihrer Ermittlungen mit der Überbringung von Todesnachrichten vertraut. Der Tod ihres eigenen Vaters und Opas ihrer kleinen Tochter jedoch, stellte sie vor eine ganz neue Herausforderung: Wie sage ich meinem Kind, dass Oma, Opa oder vielleicht sogar Vater, Mutter oder ein Geschwisterkind verstorben sind?

Opa, mit seinen 80 Jahren noch mitten im Leben, wird krank und stirbt. Mit der Aussage „Opa ist im Himmel“ kann ein Kind nicht viel anfangen. Wohl aber damit, dass Opa an all den Orten ist, die er gerne mag, an denen er mit seiner Enkelin gespielt hat und von denen er auf das Kind herab sieht und bei ihm ist. Diese Vorstellung spendet Trost und Zuversicht, denn Opa ist immer da. Er freut sich mit seiner Enkelin, er gibt ihr Kraft, spornt sie an und hilft ihr dabei, ihre Trauer um ihn zu verarbeiten.

Erschienen ist das 28-seitige Bilderbuch mit der ISBN-Nr. 978-3-941903-11-1 im Psymed-Verlag. Nähere Infos unter  www.psymed-verlag.de 

Bestellung unter:
http://www.amazon.de/gp/product/394190311X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=394190311X&linkCode=as2&tag=kinderzeit-21  


Kochen für Babys und Kleinkinder

Was schmeckt einem Baby und was braucht es für seine gesunde Entwicklung? Annabel Karmels Standardwerk, überarbeitet und erweitert, bringt über 200 gesunde, leckere, einfach zubereitete Gerichte auf den Tisch. Vom Babybrei bis zum Kindermenü, vom kompetenten Rat in Sachen „schlechte Esser“ bis zum Thema Übergewicht.

Annabel Karmel
Kochen für Babys und Kleinkinder
Über 200 gesunde, schnelle und einfache Rezepte

Originaltitel: Annabel Karmel's New Complete Baby and Toddler Meal Planner
Originalverlag: Ebury Press, London 2004
Aus dem Englischen von Gabriele Zelisko

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten
ISBN: 978-3-442-16945-0
Verlag: Goldmann
www.randomhouse.de

Autorin:
Annabel Karmel, englische Expertin für Ernährung von Babys und Kleinkindern, hat sich seit Jahrzehnten international einen Namen gemacht und mehrere Bestseller zu diesen Themen veröffentlicht. Seit 1991 hat sie 15 Bücher geschrieben. Sie tritt regelmäßig im britischen Radio und Fernsehen auf und schreibt für nationale Zeitungen.  

Das Klingende Mobil besucht Ihren Kindergarten!

Das Klingende Mobil ist ein bunt beklebter VW-Bus mit zahlreichen Musikinstrumenten an Bord, wie beispielsweise verschiedene Trommeln, Becken, Klangschalen aber auch Geigen, Trompeten und vielem mehr. Das Mobil ist bundesweit im Einsatz.

Angebote für Kindergärten und Vorschulen (3-6) Jahre

Diese speziell auf die Altersstruktur der Kinder ausgerichteten Musikprogramme werden ausschließlich von erfahrenen Musikpädagogen durchgeführt. Besonderen Wert legen wir dabei auf unsere jüngsten Teilnehmer. Wir haben speziell für sie ein Percussionprogramm entwickelt, bei dem die Kinder selbst musizieren, singen und tanzen. So werden sie auf spielerische Weise an Musik und Rhythmen herangeführt, sammeln erste Eindrücke und schulen ihre Motorik. Selbstverständlich steht dabei der Spaß und die Freude der Kinder an den Musikinstrumenten immer im Vordergrund.

Kinder können zusätzlich schon Trompete, Geige und andere Orchesterinstrumente entdecken.

Das Basisangebot gilt für bis zu 50 Kinder in vier Workshops

Kosten: 175,00 € (ca. 3,50 € pro Kind)

⇒ Klicken Sie hier für das Informationspaket Kindergärten (PDF).

Das Klingende Mobil ist auch eine kreative Bereicherung für Ihr Kita-Fest!

...und auch für die Schule

 

Angebote für Schulen/Hort und andere soziale Einrichtungen

Das Basisangebot:

Zwei Musikpädagogen stellen den Schülern/Teilnehmern individuell die vier Instrumentengruppen (Saiten-, Blechblas-, Holzblas- und Schlaginstrumente) vor und erklären auf spielerische und kreative Weise die wesentlichen Unterschiede dieser Gruppen. Im Anschluss daran haben die Kinder die Möglichkeit, alle Instrumente auch selber zu spielen. Eine Schulklasse/Gruppe wird geteilt, so dass ein Pädagoge nur eine Gruppe von max. 15 Teilnehmer betreut. Pro Schulstunde werden immer zwei Instrumentengruppen (Holz/Blech und Streich/Percussion) erklärt, also ca. 20 Minuten pro Instrumentengruppe. Nach einer Schulstunde wird gewechselt. Dann nach der großen Pause beginnt der zweite Workshop für die andere Klasse

Das Basisangebot gilt für zwei Schulklassen oder ca. 60 Teilnehmern in vier Unterrichtsstunden.

Mehr Infos unter: www.klingendes-museum.de / www.klingendes-mobil.de


Das Klingende Mobil Hamburg

http://www.klingendes-museum-hamburg.de


 


ADHS Kinder nehmen Zeit anders wahr

Kinder und Jugendliche, die unter dem Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) leiden, haben offenbar eine veränderte Wahrnehmung der Zeit: Wenn Kinder mit ADHS die Dauer von Zeitspannen beurteilen sollten, erlebten sie gleiche Zeitdauern als wesentlich länger als andere Kinder. Dies haben Prof. Dr. Helmut Prior vom Institut für Psychologie der Goethe-Universität, Dr. Marco Walg vom LVR-Klinikum der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Dr. Johannes Oepen vom Viktoriastift in Bad Kreuznach zeigen können.

Forscher-Team veröffentlicht Ergebnisse eines Verhaltenstests

Ergebnisse ihrer Studie haben die Wissenschaftler in der Online-Ausgabe des wissenschaftlichen Magazins „Journal of Attention Disorders” veröffentlicht. Aufgrund der beteiligten Hirnstrukturen war bereits vermutet worden, dass die Verarbeitung von Zeit bei ADHS verändert ist. Die neue Studie „Adjustment of Time Perception in the Range of Seconds and Milliseconds: The Nature of Time-Processing Alterations in Children With ADHD” liefert nun den ersten klaren Beleg in Verhaltenstests.

31 Kinder mit ADHD und 29 Kinder ohne Störung lernten zunächst, ein auf dem Computerbildschirm für kurze Dauer (z.B. 1,3 Sekunden) gezeigtes Kreissymbol von einem für längere Dauer (z.B. 2,5 Sekunden) gezeigten gleich aussehenden Symbol zu unterschieden. In anschließenden Tests bewerteten sie für eine größere Serie von Zeitspannen,  ob diese „kurz“ oder „lang“ waren.  Dieselben Zeitspannen wurden von Kindern mit ADHD sehr viel häufiger als lang wahrgenommen. Außerdem taten sich ADHS-Kinder schwerer als andere Kinder, sich auf die neue Situation einzustellen, wenn die getesteten Zeitspannen insgesamt verlängert oder verkürzt wurden.

Die publizierten Befunde werfen ein neues Licht auf die Gründe für Impulsivität und mangelnde Konzentration bei ADHS, der am häufigsten diagnostizierten Störung bei Kindern und Jugendlichen. „Ein optimiertes Zeitmanagement, zum Beispiel durch Strukturierung komplexer Aufgaben in Teilaufgaben, dürfte ein wesentlicher Ansatzpunkt sein, um mit ADHS einhergehende Probleme im Schulunterricht und anderen Lebensbereichen in den Griff zu bekommen“, so der Frankfurter Wissenschaftler Prior.

Informationen: Journal of Attention Disorders, Online First, Doi: 10.1177/1087054712454570 Prof. Dr. Helmut Prior, Institut für Psychologie, Campus Bockenheim, Goethe-Universität, Tel. (069) 798- 22118 Prior@psych.uni-frankfurt.de Dr. Marco Walg, LVR-Klinikum, HHU Düsseldorf, Tel. (0211) 922 4553, marco.walg@lvr.de

Quelle:
www.uni-frankfurt.de

Halloween in Deutschland

Seit einigen Jahren erfreut sich das Halloweenfest auch in Deutschland wachsender Beliebtheit. Vor allem die jüngeren Generationen feiern den aus Irland stammenden Brauch am 31. Oktober - leuchtende Kürbisfratzen zu schnitzen und gespenstische Verkleidungen zu tragen - immer mehr.

m ganzen Land werden private sowie komerzielle Halloween Partys veranstaltet und die Kinder verkleiden sich als Hexen, Vampire oder andere Gruselgestalten, um den alten Halloween-Brauch  "Trick or Treat (Streich oder Überraschung)" auch hierzulande auszuüben. Sie klingeln dazu in der Nachbarschaft an alle Türen und bitten um etwas Süßes. Kommen die Hausbesitzer dieser einfachen Bitte nicht nach, wird ihnen ein lustiger oder manchmal auch fieser Streich gespielt.

Halloween Partys im gesamten Bundesgebiet

In vielen Orten Deutschlands finden von Mitte Oktober bis Anfang November verschiedene Partys & Familienveranstaltungen für groß und klein statt. In unserem Halloween Party-Verzeichnis findet Ihr die interessantesten Events in den verschiedenen Bundesländern mit Terminen und Anschriften oder könnt Eure eigene Veranstaltung bei uns anmelden.

Eines der größten Spektakel in Deutschland ist sicher das Halloween Festival auf Burg Frankenstein in Darmstadt. Bis zu 20.000 Besucher kommen jedes Jahr in die Burgruine, die schon seit den Siebzigern Treffpunkt für Freunde des organisierten Grusels ist. Dutzende Laiendarsteller werden extra für dieses Fest gecastet, um als Henkersknechte, Vampire, Zombis und Werwölfe auf der Burg ihr unwesen zu treiben.

Nicht nur die Kinder haben ihren Spass am Verkleiden. Auch die älteren Generationen wählen immer ausgefallenere Kostüme zu Halloween. Teufel, Vampir, Hexe, Skelett und andere Horror-Gestalten geben sich regelmäßig die Hand oder erschrecken ihre ahnungslosen Mitmenschen. Kostüme für Kinder findet Ihr ebenso auf unseren Seiten wie ausgefallene Kostüm-Ideen für Erwachsene, Zubehör, Deko-Waffen, falsche Zähne, Theaterblut, schrille Perücken und Schminkutensilien. Wer sich keine Verkleidung kaufen möchte, kann sich mit einfachen Mitteln ein ein ausgefallenes Kostüm basteln oder in unserer Datenbank nach einem Kostümverleih & Verkauf für gebrauchte Verkleidungen in der Nähe ausschau halten.

Quelle: www.halloween-city.de

Gegen den Stress im Kita-Alltag / Wege zu mehr Gelassenheit

Konzepte, wissenschaftliche Erkenntnisse, Förderpläne: Der Alltag einer Erzieherin ist geprägt von einer Fülle an Vorgaben, die die frühkindliche Bildung vorantreiben sollen. Wer in diesem Optimierungsmarathon versucht, sein Bestes zu geben, kann dabei leicht selbst auf der Strecke bleiben – und das ist auch keine gute Voraussetzung für die Kinder. Da hilft es, den Blick einmal wieder auf die eigene Persönlichkeit und die kindliche Wahrnehmung der Welt zu richten, um Freude und Ruhe im Berufsleben wiederzufinden und zu stärken. Wie das gelingen kann, erläutert Rita Greine, Pädagogin, Gesundheitsmoderatorin und erfolgreiche Buchautorin.

1. In Ihrem neuen Buch geht es darum, wie Erzieherinnen sich auf eine innere Haltung besinnen und dadurch Orientierung in Stresssituationen finden können. Was gehört denn alles zur "Haltung"?

Rita Greine: Mit einer Vielzahl wertvoller Haltungen, die wir alle in uns tragen, können wir unsere zwischenmenschlichen Beziehungen lebendig und vor allem liebend gestalten. Zu diesen Haltungen zählen u.a. Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und die Akzeptanz ebenso wie der Humor. Wenn wir beispielsweise im Kitaalltag auch Eltern so annehmen, wie sie sind, dann ist diese Haltung nicht nur wertschätzend, sie erleichtert das Zusammenleben. Eltern, die sich beschweren, etwas kritisieren oder sich negativ ereifern, sind eine Herausforderung für viele Erzieherinnen. Doch auch derartige Situationen bzw. Verhalten anderer, in diesem Fall der Eltern, können einfach akzeptiert werden nach dem Motto: Ja, Frau Meier hat sich beschwert! Jeder Beschwerde wird durch Akzeptanz sprichwörtlich ihre Schwere entzogen! Sie bekommt schließlich keine bzw. nur begrenzte Aufmerksamkeit! Es liegt an uns, weniger zu bewerten, uns weniger zu rechtfertigen, es nicht gegen uns zu richten, es nicht zu bekämpfen! Heben wir doch viel eher, wie eine der Geschichten erzählt, die liebenswerten Eigenschaften des Menschen hervor.

2. Sie schreiben, dass auch Erwachsene im Alltag durchaus von Kindern lernen können. Was ist denn zum Beispiel solch eine kindliche Eigenschaft, in der wir uns wiederfinden?

Rita Greine: Der kindliche Ausdruck der Urfreude des Seins ist das Lachen. Kinder lachen häufig, viele von uns Erwachsenen nur noch selten. Unser ursprüngliches, verinnerlichtes Lachen ist leider zum Teil verloren gegangen. Das Lachen selbst verliert jedoch niemals seine Wirkkraft. Von Kindern können wir lernen, wie man der menschlichen Unvollkommenheit mit Humor und Leichtigkeit begegnen kann.

Des Weiteren leben Kinder stets im Hier und Jetzt. Sie sind vollkommen präsent, wenn sie spielen. Sie leben das Leben vertikal, erleben die Tiefe der Gefühle in der Gegenwart. Das erwachsene horizontale Leben hat oft an Tiefe verloren. Statt den Augenblick zu schätzen, zu genießen, zu spüren, bewegen wir uns schon in der Zukunft, wenn wir zum Beispiel während des Spiels mit einem Kind gedanklich das nächste Elterngespräch planen. Durch die Konzentration auf den jetzigen Augenblick, auf das Fühlen und die Wahrnehmung wird das Leben intensiver, lebendiger, entspannter.

3. Welchen Tipp würden Sie einer Erzieherin besonders ans Herz legen, die gerade einen neuen Arbeitstag beginnt?

Rita Greine: Jeder neue Arbeitstag kann eine Tag sein, an dem ich mich bewusst für etwas entscheide. "Dieser Tag wird anders! Heute werde ich mich im Monotasking ausprobieren nach dem Motto ´Eins nach dem anderen´, aber nicht alles gleichzeitig". Oder "Heute werde ich einmal alles besonders achtsam und langsam gestalten. Ich reagiere mit Bedacht auf alles, was heute auf mich zukommt. Ich rede langsamer, bewege mich langsamer, agiere und reagiere langsamer". Oder "Vielleicht nehme ich mir vor, mich heute für möglichst viele Kleinigkeiten zu bedanken, auch für etwas, was selbstverständlich ist". Oder "Heute werde ich für gute Stimmung sorgen. Ich erzähle Witze, bin mit den Kindern albern, und überrasche die Kolleginnen".

Mehr zum Thema "Zufriedenheit im Erzieherinnenalltag" im Buch "Die Haltung macht´s" von Rita Greine und Manuela Rodner.

Zur Person: Rita Greine war 20 Jahre Leiterin einer Kita in Recklinghausen und ist heute als Autorin und Referentin tätig.

Die Haltung macht´s!
Kinder brauchen Sie – Wege aus dem Konzeptdschungel
Von Rita Greine und Manuela Rodner
104 S.
ISBN 978-3-589-24774-5
Cornelsen Verlag 2012
www.cornelsen.de/erzieher 

Quelle: www.bildungsklick.de 

Blick ins Buch und Bestellung unter: 
http://www.amazon.de/gp/product/3589247746/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3589247746&linkCode=as2&tag=kinderzeit-21 

 

Spiele rund um die aid-Ernährungspyramide

Über das Ampelsystem und die 22 Portionsbausteine in der aid-Ernährungspyramide lernen die Kinder die Bedeutung der acht Lebensmittelgruppen. Im Spiel bauen sie sich ihre eigene Pyramide und versuchen daraus eigene Mahlzeiten zusammenzustellen. Insgesamt sind mit dem Spielplan sieben Spielvarianten möglich. Wie wäre es also mit einem spannenden Ratespiel, einem Memo-Spiel oder einem Puzzle?

Erscheinungsjahr 

2009

Medium

Spiel

Bestell-Nr.

3843

Format

DIN A2 auf A4 gefalzt

ISBN/EAN

426 017 9080043

Auflage

5., veränd. Neuauflage

Autor

Sonja Mannhardt
Ingrid Brüggemann

Redaktion

Brueggemann, Ingrid

System-
voraussetzungen

- 1 Spielplan (DIN A2) - 2 Ausschneidebögen (DIN A3)

    Quelle und Bestellung unter: http://www.was-wir-essen.de/infosfuer/eltern_portionsgroessen.php?orderno=3843  

Schlafstörungen rechtzeitig erkennen

Schlafstörungen von Kindern bleiben von den Eltern oft lange unerkannt. Sie sind unsicher, ob die unruhigen Nächte auch im Kleinkind- und Kindergartenalter nicht doch noch normal sind. Und wenn das Kind bereits älter ist, bekommen sie von seinen ruhelosen Nächten oft gar nichts mit.

Beobachten Sie das Tagesverhalten Ihres Kindes

Schlafstörungen gehen fast immer mit einem veränderten Verhalten des Kindes am Tag einher. Die Auswirkungen auf das Tagesverhalten und die Stimmung des Kindes können jedoch je nach Art der Störung und je nach Kind und Alter sehr unterschiedlich sein. Wenn ein Kind tagsüber meist müde ist, als Kleinkind quengelt und zur Weinerlichkeit neigt oder als Schulkind Schwierigkeiten hat, aufmerksam zu sein und sich zu konzentrieren, können dies deutliche Zeichen sein, dass es nachts zu wenig Schlaf bekommt. Besonders im Schulalter, aber auch bereits während der Kindergartenzeit, kann umgekehrt ein gesteigerter Bewegungsdrang (vor allem wildes Toben, nicht still sitzen können) bis hin zur Hyperaktivität auf Schlafstörungen hindeuten.

Einschlafprobleme im Kindergarten- und Grundschulalter treten häufig zusammen mit emotionalen Problemen auf. Oft, aber nicht immer, merkt man diesen Kindern die Belastungen auch tagsüber an. Sie wirken vielleicht niedergeschlagen oder zeigen andere auffällige Verhaltensweisen, wie Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern oder ausgeprägte Trennungsprobleme. Beobachten Sie Ihr Kind genau und gehen Sie zum Kinderarzt oder zur Kinderärztin, wenn Ihnen sein Verhalten auffällig oder sehr unausgeglichen vorkommt.

Halten Sie Rücksprache mit Betreuungspersonen

Besonders deutlich zeigt sich der Schlafmangel oft am Vormittag: Die Kinder sind unkonzentriert und schlafen manchmal sogar ein. Die Eltern können solche Symptome oft gar nicht wahrnehmen, weil ihre Kinder um diese Zeit in der Kindertagesstätte oder in der Schule sind. Wenn Sie regelmäßig Rücksprache mit den Betreuungspersonen oder Lehrkräften Ihres Kindes halten und sich nach dessen Verhalten in der Einrichtung erkundigen, kann Ihnen das wertvolle Hinweise auf eventuelle Schlafprobleme Ihres Kindes liefern.

Erkennen Sie Hinweise auf sich anbahnende Schlafstörungen

Die meisten Schlafstörungen entstehen nicht von heute auf morgen, sondern bahnen sich langsam an und verfestigen sich dann. Wenn Sie etwa merken, dass Sie stets besonders viel Zeit dafür aufwenden, Ihrem sieben-, achtmonatigen Kind beim Einschlafen zu "helfen", Ihr Kind auch als Kleinkind regelmäßig nachts aufwacht, ohne wieder selbständig einzuschlafen, oder das Zubettgehen abends immer wieder mit allen Mitteln hinauszögert, können dies Hinweise auf sich anbahnende Schlafstörungen sein. Sie sollten vor allem dann beachtet werden, wenn das Schlafverhalten Ihres Kindes Sie selbst oder die gesamte Familie belastet und um den notwendigen Schlaf bringt. Sind solche Schlafprobleme erst einmal erkannt, können sie in der Regel gelöst werden, bevor sie sich verfestigen und möglicherweise weitere Probleme nach sich ziehen.

Mehr Infos zum Thema unter : http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/schlafen/schlafen4/schlafstoerungen-fruehzeitig-erkennen/

Zeitmanagement und Arbeitsorganisation – vom richtigen Umgang mit der Zeit

Auf die KITAS und Familienzentren kommt durch das neue KiBiz-Gesezt eine Vielzahl neuer Aufgaben zu. Für die Leiterinnen und Erzieherinnen der Einrichtungen bedeutet das zusätzliche Arbeitsbelastungen sowie organisatorische und strukturelle Veränderungen mit zu gestalten. Diese Themenangebote dienen dazu, einen Beitrag zu Ihrer anerkennenswerten Arbeit zu leisten, damit genug Zeit und Freiraum für die tägliche pädagogische Arbeit mit den Kindern zur Verfügung steht und Ihre inneren persönlichen Kraftreserven erhalten bleiben.

Seminar Nr.1

Zeitmanagement und Arbeitsorganisation –  vom richtigen Umgang mit der Zeit

2-tägiges Seminar

Ohne ein effektives Zeitmanagement und eine exzellente Arbeitsorganisation lassen sich die zunehmenden Arbeitsbelastungen durch die erweiterten Aufgaben der Familienzentren, die höheren Ansprüche der Eltern und die tägliche Arbeit mit den Kindern nicht erfolgreich und zufrieden stellend bewältigen. Auch darf die einzelne Mitarbeiterin dabei nicht in ihrem persönlichen Kräftehaushalt auf der Strecke bleiben.

Gutes Zeitmanagement bedeutet daher in erster Linie zunächst gutes Selbstmanagement. Der erste Teil des Seminars bietet die  Möglichkeit zur Selbstbegegnung: Sie analysieren Ihre aktuelle Arbeitsorganisation. Sie reflektieren Ihre Einstellung zu  dem Thema „Zeit“ und üben neue Einstellungen ein. Sie lernen Ihre persönlichen Zeitdiebe und -Fallen kennen und erproben neue Wege des Umgangs mit diesen. Im 2.Teil des Seminars werden Ihnen erfolgreiche Prinzipien und Methoden des Zeitmanagements vermittelt, die Ihnen erlauben, die Anforderungen in Beruf- und Privatleben besser zu meistern. Zeitmanagement bedeutet vor allem aber auch effektive Arbeitsorganisation. Im dritten Teil stellen wir Ihnen zeitsparende, systematische Planungsregeln und Prinzipien effizienter Arbeitsorganisation vor, die Sie in Ihrem beruflichen Alltag nutzen können.

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmerinnen einen bewussteren und selbstbestimmten Umgang mit der zur Verfügung stehenden Zeit zu ermöglichen und praktische Tipps zur Neuorganisation der alltäglichen Arbeit zu geben, damit die Work-Life-Balance der Kräfte am Ende eines Arbeitstages wieder stimmt.

Wo bleibt meine Zeit? – Selbstbegegnung und kreative Bestandsaufnahme Was sind Zeitdiebe? Und wie gehe ich mit Ihnen um? Das Fass läuft über: von der Kunst des Nein-Sagens Die Kunst, sich motivierende Ziele zu setzen Effiziente Methoden und Prinzipien der Zeitplanung Lernen Sie den richtigen Umgang mit Ihrem Biorhythmus und Ihrer Leistungskurve Tun Sie sich etwas Gutes: reservieren Sie eine „stille Stunde“ Zeit für sich!

 

Seminar Nr.2

Erfolgreiche Projektarbeit  im KITA-Alltag

Neben der täglichen Arbeit in einem Familienzentrum oder einer KITA kommen immer wieder phasenweise besondere Aufgaben auf das Team zu, die einen zusätzlichen Einsatz erforderlich machen: die Organisation von Weihnachts- und Sommerfesten, Veranstaltungen zur Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit, interkulturelle Feste oder auch Jubiläen der Einrichtungen. Der Erfolg und die Freude an der Sache hängen für alle wesentlich von einer effektiven Planung und einer professionellen Durchführung ab.

Das Seminar führt im ersten Teil in zuverlässige Methoden und Regeln der Projektarbeit ein, die Leitung und Team dabei helfen, „Kleinprojekte“ im KITA-Alltag mühelos zu organisieren und durchzuführen.

Folgende Themen werden behandelt:

Kreatives Brainstorming Zieldefinition: den Erfolg vor Augen Planungsinstrumente:  Mind-maps,  To-do-Listen, Strukturplan, Zeitplan Projektplanung: Projektteam, Verantwortlichkeiten, Controlling Kostenkalkulation Projektabschluss: Dokumentationsformen und Öffentlichkeitsarbeit Kick-off und Kick-out

Anmeldung unter www.atelier-zukunft.de

Die Zeit Teil 1: "Können Uhren Wettrennen machen?"

Dieses Projekt greift das Thema Zeit auf und gibt Anregungen, wie Kinder sich dem Phänomen nähern, wie sie lernen mit Zeit umzugehen und ihren eigenen Lebens- und Arbeitsrhythmus finden.

Zeitverknappung - ein Phänomen unseres Alltags Dass es einen Unterschied gibt zwischen der objektiv messbaren Zeit und ihrem subjektiven Erleben ist allgemein bekannt. Darüber hinaus wird Zeit von Kindern und Erwachsenen unterschiedlich erfahren. Heutzutage erleben wir häufig eine Verknappung der Zeit in unserem Alltag. Dies drückt sich vielfältig aus, beispielsweise in zahlreichen kleinen Anekdoten über Klettverschlüsse und Druckknöpfe an Schuhen und Kleidung, an Rucksäcken und Schulranzen. Die Teezeremonie wird durch den Beutel ersetzt, Fast Food wird anstatt des Menüs angeboten, die Kurzreise in die Türkei wird dem dreiwöchigen Sommerurlaub auf dem Land vorgezogen.
  Die Dinge aus Sicht der Kinder sehen Kinder benötigen eine aus ihrem Blickwinkel als ausreichend empfundene Zeit für ihre Tätigkeiten und zur Bewältigung von Aufgaben. Darüber hinaus bedarf es freier Zeiträume um in der Krippe, Kita, Hort oder Schule selbstbestimmt und eigenverantwortlich das Leben zu gestalten und zu bewältigen. Es braucht Zeit um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Die Auseinandersetzung mit einer veränderten Umwelt kann die pädagogische Fachkraft nur aus der Perspektive des Kindes angehen. Das bedeutet die Dinge aus der Sicht des Kindes zu sehen und aus der kindesspezifischen Herangehensweise alle fachlichen Prozesse und Ziele zu erkunden. Mit dem Blick "aus der Hocke", kann die Welt ganz anders aussehen. Es ist wichtig zu lernen, die eigenen Bedürfnisse kommunizieren zu können und eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Kinder wollen Probleme selbst lösen und eigenverantwortlich handeln.
  "Verplante" Zeit Die Lebensbedingungen, unter denen Kinder in der heutigen Zeit groß werden, sind sehr unterschiedlich. Manche Jungen und Mädchen lernen schon frühzeitig die Verplanung ihres Lebens als Realität kennen. Oftmals zücken Eltern für Verabredungen der Kinder den Terminkalender und können nach langem Suchen und einen Termin zwischen Kindertagestätte, Musikschule und Ballett zusagen. Auch in der Kindertagesstätte werden Kinder oft unbewusst dirigiert oder verplant, es werden Abläufe und Ziele ohne die Kinder festgelegt. Dies verhindert, dass Kinder lernen mit ihrer Zeit umzugehen, ein Gefühl hierfür zu entwickeln und ihr Leben (mit)zu planen. Dadurch werden sie daran gehindert, ihren eigenen Lebens- und Arbeitsrhythmus zu finden.
  Projektziele Die Kinder zeigen Problemlösefähigkeit und Kreativität (kognitive Kompetenzen). stärken ihr Selbstwertgefühl, erweitern ihr Selbstkonzept und erwerben Handlungskompetenz (personale Kompetenzen). identifizieren unterschiedliche Wahrnehmungen beziehungsweise Gefühle und setzen sich damit auseinander (emotionale und metaemotionale Kompetenzen). wenden Strukturen und Verfahren an zur Überprüfung von Wahrnehmung und erwerben Methodenkompetenz (lernmethodische Kompetenzen). agieren auf der Basis von demokratischer Teilhabe miteinander (Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext). Kurzinformationen zum Projekt Thema Das "Zeit-Projekt" Zielgruppe Kindergarten- und Vorschulkinder Gruppengröße maximal 20 Kinder Projektdauer 4 - 6 Wochen Materialien Zeitmessinstrumente, die die Kinder von zu Hause mitbringen
Leitfaden für ein Zeit-Projekt Wenn die Zeit zum Thema wird
Auf welche Art und Weise können die Mädchen und Jungen ihren eigenen Lebens- und Arbeitsrhythmus finden und Zeit erfahren? Reflexionsphase und Ausblick
Für die Kinder eröffnen sich Mitwirkungsmöglichkeiten. Sie ergreifen Initiative und fördern somit ihre Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und Selbstorganisation. Informationen zur Autorin Dr. Sylvia Sacco
hat in langjähriger Berufspraxis mit Kindern im Elementarbereich und Primarbereich gearbeitet. Sie war als Netzwerkgestalterin und Mediatorin tätig. Derzeit arbeitet sie als Multiplikatorin und Fachberaterin für den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für das Staatliche Schulamt HTK/Wetteraukreis.
Quelle: www.bibernetz.de