Juni 2014

Das Sandkastenspiele-Buch

In ihrem neuesten Buch der bekannten Spiele-Buch-Reihe stellt Andrea Erkert („Das Stuhlkreisspiele-Buch“) zahlreiche ruhige und bewegte Spiele für den Sandkasten vor. Ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe tauchen die Kinder in das Element Sand ein und erleben ihn mit allen Sinnen.

Dabei kommen kleine SandkünstlerInnen, BaumeisterInnen, SchatzsucherInnen & Co. gleichermaßen auf ihre Kosten. Neben dem Sandspielspaß machen die Kinder so ganz nebenbei wichtige Lernerfahrungen, die ihre Entwicklung positiv beeinflussen.
Ein ideenreiches Praxisbuch für Kinder im Alter von 1–5 Jahren, die nicht nur bei schönem Wetter draußen im Sandkasten spielen, toben und kreativ sein wollen.

Andrea Erkert
Das Sandkastenspiele-Buch
www.oekotopia-verlag.de


Raus in die Natur - NAJU Aktionsordner

Um Kindern die Natur spielerisch näher zu bringen, entwickelte die Naturschutzjugend (NAJU) den Aktionsordner "Kinder entdecken die Natur" mit 200 kreativen Aktions-Ideen. Ob in Stadt oder Wald, auf der Wiese oder im Wasser, der NAJU-Aktionsordner bietet für jeden Lebensraum und jede Jahreszeit spannende Aktionsideen. Er richtet sich an die speziellen Bedürfnisse von Umweltpädagogen und alle, die eine Kindergruppe betreuen.

Dieser Aktionsordner wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wird das langjährige Engagement der NAJU gewürdigt, Kinder für die Bedeutung der biologischen Vielfalt zu sensibilisieren.

Bildung für nachhaltige Entwicklung – Wie geht das?
„Bildung für nachhaltige Entwicklung hat das Ziel, Kinder zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler Aspekte, demokratischer Grundprinzipien und kultureller Vielfalt zu befähigen.“
Nachhaltigkeit. Das ist das Schlüsselwort des Konzeptes. Es kommt aus der Forstwirtschaft und beschreibt die einfache Tatsache, dass nicht mehr Holz geerntet werden soll, als nachwächst. Nur so lassen sich das Ökosystem Wald und damit die Erwerbsgrundlage vieler Menschen erhalten.

Das übergeordnete Ziel: Die Veränderung der Gesellschaft von einer nicht-nachhaltigen zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Gerade in der Umweltbildung und im aktiven Naturschutz stoßen Sie immer wieder auf direkte Auswirkungen nicht-nachhaltigen Denkens und Handelns: Klimawandel, Schädigung der Biosphäre, Zerstörung von Biotopen. Die Lösungsansätze bleiben leider oft eindimensional, ein weiterer Tropfen auf den heißen Stein, solange die Ursachen für die Probleme nicht erkannt und grundlegend bearbeitet werden. Solange die ökonomischen Ursachen mit ihren negativen
Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem nicht mitbetrachtet werden, kann
der Naturschutz nur Schadensbegrenzung leisten. Um grundsätzliche Veränderungen herbeizuführen, müssen wir lernen, in größeren Zusammenhängen zu denken, sowie Abhängigkeiten und Kreisläufe in der Welt erkennen. Nur dann werden wir die Bedeutung eines nachhaltigen Lebensstils
verstehen, entsprechend handeln und unser Wissen weitergeben können.

Das Konzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zielt darauf ab, Fähigkeiten
auszubilden und dadurch die Menschen zum Handeln zu befähigen. Darum steht nicht die Vermittlung von Sachwissen im Vordergrund, sondern die Förderung von verschiedenen sozialen oder fachlichen
Kompetenzen. Erst wenn die Kinder (und die Erwachsenen) nachhaltig und vernetzt denken, dann können sie diesem Denken ein Handeln folgen lassen. Einzelne Menschen können die Welt sicher nicht verändern. Aber wenn wir an lokalen Problemen die globalen Zusammenhänge verstehen, fällt es uns leichter, das Problem lokal sinnvoll zu bearbeiten. Der Weg führt vom Kleinen zum Großen und wieder zurück. Im eigenen Wirkungskreis können wir mitgestalten und auch die Kinder in unseren Kindergruppen dazu befähigen, in ihrem Wirkungskreis aktiv zu gestalten.

Beispiel: Eine Gruppenstunde zum Thema Apfelbaum
Herkömmliche Variante:
Die Stunde beginnt mit einer fachlichen Einführung der Gruppenleitung. Die Kinder hören zu und sammeln im Anschluss Apfelblätter und Blüten ein und trocknen sie. Als Abschluss malen sie ein Arbeitsblatt aus, auf dem wichtige Informationen zum Apfelbaum festgehalten sind.

BNE-Variante:
Die Kinder besuchen einen Apfelbaum auf der Wiese, berühren ihn und riechen an der Rinde, an Blättern und Blüten und sprechen über das Erlebnis. Die Kinder und die BetreuerInnen sitzen in einem Gesprächskreis zusammen und sammeln ihr Wissen zum Apfelbaum sowie Fragen, die sich noch nicht beantworten lassen. Die Kinder betrachten auf Bildtafeln die Entwicklung von der Blüte zum Apfel und beschäftigen sich mit aufkommenden Fragen. Dabei wird auf die lokale Bedeutung des Apfels, „Wie werden Äpfel bei uns angebaut und vermarktet?“ sowie auf die globale Dimension „Woher kommen die Äpfel im Winter?“ eingegangen. Die Antworten werden gemeinsam auf einer Wandzeitung festgehalten. Anschließend nehmen die Kinder ihre Erkenntnis, dass es ökologisch sinnvoller und sozial gerechter ist, Bio-Äpfel zu essen, mit nach Hause. Als Auflockerung spielen sie ein Bewegungsspiel, in dem sie sich als Apfel fressende Maden gegen Fressfeinde wehren (Fangspiel mit zwei Teams).
Zum Abschluss stehen alle in einer Runde und geben ein kurzes Feedback und
nennen offene Punkte für die nächste Stunde. Das ist natürlich stark kontrastiert dargestellt, zeigt aber die wesentlichen Inhalte der BNE und die Unterschiede zu frontaler, konsumierender Bildung
auf.

Die wesentlichen Aspekte der BNE: Die Kinder lernen mit allen Sinnen. Die Sinneswahrnehmung fördert den sensiblen Umgang mit den Mitlebewesen. Der Wissensstand der Kinder wird einbezogen, die Meinungen und Standpunkte der Kinder  werden beachtet. Das (Bewegungs-)Bedürfnis der Kinder wird durch ein Spiel befriedigt. Mit einem lokalen Thema (Apfelbaum) wird die globale Dimension aufgezeigt, und die Themen Ökologie, Ökonomie und Soziales werden in einem Sachthema miteinander vernetzt. Die Kinder erkennen ein Problem und finden eine Lösung. Am Ende steht das Handeln. Die Kinder präsentieren ihre Erkenntnisse oder die Problemlösung der Öffentlichkeit.
Diese Schritte müssen nicht vollständig in jeder Gruppenstunde enthalten sein.
Sie können sich über mehrere Stunden erstrecken oder je nach Schwerpunkt
unterschiedlich gewichtet eingebracht werden. Die Umsetzung wird durch
regelmäßige Reflexionen im Sinne des BNE-Konzeptes erleichtert.

Unterwegs in der Natur
Es geht raus in die Natur?! Das sollten Sie immer dabeihaben: ein Mobiltelefon und die Telefonnummern der Eltern aller teilnehmenden Kinder einen Erste-Hilfe-Kasten ein Bestimmungsbuch für heimische Tiere und Pflanzen eine Lupe eine Pinzette ein Fernglas eine kleine Schaufel eine Picknickdecke mit beschichteter Unterseite Sonnencreme Taschentücher Getränke (Tee, Wasser, Saft) Ein Bollerwagen oder ein großer Rucksack leistet Ihnen dabei gute
Dienste. Achten Sie darauf, dass die Kinder wind- und wetterfeste Kleidung
sowie bequeme Schuhe tragen, damit der Aufenthalt in der Natur
gegebenenfalls auch über einen längeren Zeitraum möglich ist.

Der NAJU Ordner mit 200 Aktionstipps aufgeteilt nach Jahreszeiten (290 Seiten) kann hier für 15,00 Euro bestellt werden.

Hintergrundinfos:
Die Naturschutzjugend (NAJU) - www.naju.de - im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. ist die unabhängige, gemeinnützige Jugendorganisation des NABU und deutschlandweit der größte Kinder- und Jugendverband im Natur- und Umweltschutz. Sie wurde 1982 gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, durch aktiven Natur- und Umweltschutz die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen und die biologische Vielfalt zu erhalten.

Dieser Beitrag ist erschienen in der aktuellen kinderzeit Magazinausgabe 2/14 (siehe: alle Magazine im Überblick).

Vitamine Schulkantine

In dem hier vorgestellten Sonderheft geht es um gesunde Ernährung von Kindern in der Schule. Es wird deutlich, dass bloße Kenntnisse über gesunde Nahrungsmittel nicht automatisch zu gesundem Essverhalten führen, deswegen ist die Art und Weise der Vermittlung wichtig. Die Kinder müssen ein Mitspracherecht haben, sonst verweigern sie sich.

Kinder mögen "ungesunde" Produkte und lehnen "gesunde" ab
Kinder lernen im Rahmen schulischer Ernährungsbildung typischer Weise, welche Lebensmittel "gesund" sind (z.B. Gemüse und Vollkornbrot) und welche "ungesund" (z.B. Fast-Food und Süßigkeiten). So konnten Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren bereits vor über 25 Jahren in einer Untersuchung für den Ernährungsbericht 1984 treffsicher zwischen "gesunden" und "ungesunden" Lebensmitteln unterscheiden, mochten die "gesunden" Lebensmittel jedoch (gerade) nicht und bevorzugten sogar wider besseren Wissens sogar "ungesunde" Produkte. Eine ausgewogene Lebensmittelauswahl kann demnach nicht durch die Vermittlung von Ernährungswissen mit dichotomer Einteilung von Produkten in gesund/ungesund erzwungen werden. Diese Erkenntnisse zeigen, dass Faktenwissen - zumindest beim Essverhalten - keinen nennenswerten Einfluss auf das praktische Verhalten der Kinder hat. Dennoch wird im Rahmen schulischer Ernährungsbildung noch immer versucht, mit der Vermittlung von Kognitionen auch das kindliche Essverhalten zu verändern.

Hier gibt es das Sonderheft.

Quelle: www.ernaehrungspsychologie.org



Übergang Kita - Schule Teil 3: Sprachförderung

In dem hier zum Download angebotenen Themenheft wird der Frage nachgegangen, was zum Gelingen der Übergangsgestaltung zwischen KiTa und Grundschule beiträgt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Sprachförderung im Übergang.

Basis für die Ausführungen bilden empirische Befunde aus den Studien zur individuel­len Förderung in niedersächsischen Kindertagesstätten und Grundschulen zur individuellen Förderung, die in der nifbe-Forschungsstelle Begabungsförde­rung unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Solzbacher durchgeführt wurden.

Der Wert der Sprachfördermaßnahmen, die ein Jahr vor der Einschulung von Lehrkräften durchgeführt werden, lässt sich nicht ausschließlich auf der Ebene des Lernzuwaches der Kinder beschreiben, sondern kann auch als ein Beitrag zur Kooperation der Institutionen betrachtet werden. Über die Organisation der Sprachfördermaßnahmen kommen die Pädagoginnen aus beiden Institutionen in Kontakt.

Hier gibt es das Themenheft.

Hintergrundinfos:
Die Abkürzung Nifbe steht für das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung. Als zentraler Zugang für die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in Niedersachsen bietet das Institut auf seiner Homepage eine breite Palette von Informations- und Servicefunktionen sowie Kommunikationsmöglichkeiten.

Quelle: www.nifbe.de

Baden in der Kita

Wasser bietet Kindern faszinierende Erfahrungs- und Bewegungsmöglichkeiten. Vor allem an heißen Sommertagen bringt das kühle Nass Erfrischung und Abkühlung. Doch für den sicheren Badespaß in der Kita müssen ein paar wichtige Dinge beachtet werden.

Wasser und Baden für Kinder unter drei Jahren?
Kleinkinder können bereits in sehr kleinen Wasseransammlungen ertrinken, schon wenige Zentimeter können für sie gefährlich werden. Verursacht wird das so genannte „trockene Ertrinken“ durch einen Stimmritzenkrampf (siehe dazu auch Erste-Hilfe-Ratgeberbroschüre) der als Schutzreflex das Eindringen von Wasser in die Lunge verhindert. Durch Wasserkontakt kann dieser Krampf ausgelöst werden, und obwohl das Kind noch atmen könnte, erstickt es.

Daher empfiehlt es sich, in Kitas mit Kindern unter drei Jahren auf angelegte Wasserflächen zu verzichten. Matschflächen oder Quellsteine als Wasserspielflächen sind jedoch möglich, solange sich keine tiefen Pfützen ansammeln können. Bei einer genauen und lückenlos geregelten Aufsicht ist auch das Baden in aufblasbaren Kunststoffbecken mit maximal 20 cm Wassertiefe möglich. Bei der Auswahl der Planschbecken, sollte auch darauf geachtet werden, dass die Kinder im Ernstfall gut aus dem Becken herauszunehmen sind. Bei Nichtbenutzung muss das Becken geleert und gereinigt werden.

Badespaß für Kinder ab drei Jahren
Mit größeren Kindern ab drei Jahren muss man nicht ganz auf den Wasserspaß verzichten. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte Ihnen von allen Eltern eine Baderlaubnis für ihre Kinder vorliegen. Eine aufgestellte Badeordnung regelt, wie zum Beispiel das jeweiligen Bad benutzt werden soll, welche Badezeiten es gibt und wie lange sich die Kinder im Wasser aufhalten dürfen. Natürlich müssen sowohl die Kinder wie auch das pädagogische Personal darüber aufgeklärt werden.

Die Wassertiefe sollte immer in Relation zur Körpergröße des Kindes gesehen werden. Nichtschwimmer dürfen maximal brusthoch im Wasser stehen. In Schwimmbädern sollten Sie mit Kindergartenkindern am besten nur die maximal 60 cm tiefen Planschbecken aufsuchen.

Planschbecken in der Kita: Wasserqualität
Damit Kinder sicher baden können und nicht Bauchkrämpfe, Erbrechen oder Durchfall den Badespaß trüben, gelten für die Badewasserqualität von Planschbecken in Kitas die gleichen Anforderungen wie für öffentliche Bäder. Das Wasser muss eine gleichbleibende Beschaffenheit in Bezug auf Hygiene, Sicherheit und Ästhetik haben. Damit muss Badewasser die gleichen Anforderungen wie auch Trinkwasser erfüllen. Planschbecken ohne Wasseraufbereitungsanlage müssen täglich mit frischem Wasser gefüllt und spätestens am Abend wieder entleert und gründlich gereinigt werden Wenn es doch zu Verunreinigungen zum Beispiel durch Fäkalien kommt, muss das Wasser sofort gewechselt und mit Desinfektionsmittel gründlich gereinigt werden.

Sicherheit beim Baden
Hygiene und Aufsichtspflicht bilden die Basis für den sicheren Umgang mit Wasser in der Kita. Daher muss für eine lückenlose Betreuung mit einer genügenden Anzahl von Aufsichtspersonen während des Badebetriebs gesorgt werden. Für eine optimale Betreuung, müssen Alter, Charakter und individuelle Eigenarten der Kinder berücksichtigt werden. Außerdem muss mindestens eine der betreuenden Personen eine situativ angemessene Rettungsfähigkeit nachweisen. Das heißt, sie muss in der Lage sein ein Kind aus einer gesundheits- oder lebensgefährlichen Situation im Wasser befreien zu können. Auf jeden Fall sollte Erste-Hilfe-Material zur Verfügung stehen und ein ausgebildeter Ersthelfer anwesend sein (siehe auch Erste Hilfe). Für den Ernstfall ist es sehr hilfreich, wenn alle beteiligten Personen im Vorfeld Absprachen über den Ablauf von Erste Hilfe – und Rettungsmaßnahmen getroffen haben.

Broschüre „Baden in Kindertageseinrichtungen, hrsg. Von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Februar 2009


Quelle: www.kindergarten-in-aktion.de
 

55 Lesetipps für Kitakinder

In 55 neue Lesetipps empfehlen erfahrene Didaktikerinnen herausragende Neuerscheinungen der letzten Jahre, die sich in verschiedenen Vorlesesituationen bewährt haben. Mit diesem übersichtlich gegliederten Wegweiser durch die Kinderliteratur finden Erzieherinnen und Eltern genau das passende Buch, das für den jeweiligen Anlass und das Alter der Kinder geeignet ist.

Auf den ersten Blick ist über einen farbigen Randstreifen eine schnelle Unterscheidung zwischen Gattungen wie Bilderbuch, Sachbuch, Vorlesegeschichten sowie Gedichten und Liedern möglich. Eine weitere optische Gliederungshilfe differenziert zwischen vier Entwicklungsstufen. Wiederkehrende Rubriken zu jedem Buch informieren über inhaltliche Besonderheiten und die Gestaltung der Bücher. Zugleich finden sich zu allen Büchern Hinweise, wie die Lesekommunikation angeregt werden kann und was Kinder mit dem jeweiligen Buch erleben können. Verweise auf Internetadressen, weiterführende Literaturtipps und ein Autoren- und Stichwortregister laden zu weiteren Entdeckungsreisen in die Welt der Bücher ein. Ein anregender und hilfreicher Leitfaden, der sich an Erzieherinnen, Eltern und Bibliothekarinnen richtet, die Kinder von Beginn an für Bücher begeistern möchten. 

Die Autorinnen
Susanne Helene Becker ist Erzieherin, Lehrerin, Literaturwissenschaftlerin und Deutschdidaktikerin. Ihr besonderes Engagement gilt seit vielen Jahren der Kinder- und Jugendliteratur. Von 2003 bis 2006 war sie Mitglied der Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises, von 2009-2012 hatte sie deren Vorsitz inne. Katja Eder ist Literatur- und Medienwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Bilderbuch und Literacy. Sie leitet Literatur- und Kulturprojekte und ist Autorin von Fachliteratur und Unterrichtsmaterialien. Sie lehrt im Bereich Elementare Pädagogik und ist Mitglied der Jury des Gustav-Heinemann- Friedenspreis für Kinder und Jugendliche.

Susanne Helene Becker, Katja Eder (Hrsg.)
55 neue Lesetipps
Bücher für Kitakinder
21,5 x 23 cm
192 Seiten in Farbe
ISBN 978-3-7800-4957-5

Quelle: www.friedrich-verlag.de






Spiele und Anregungen zur Stärkung sozialer Kompetenzen

Die Kids von heute für das Leben von morgen stärken! Zwei mal 10 Spiel- und Übungseinheiten zum sozialen Lernen an Grundschulen. Ohne spezielle Vorbereitungen einfach in der Gruppe anwendbar! Nette Spiele auch für zu Hause. Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Schulbuchverlag Veritas.

„starke 10“ besteht aus 10 Spiel- und Übungseinheiten die inhaltlich aufeinander aufbauen. Am Beginn stehen Einheiten zur Stärkung von Selbstwert und Selbstvertrauen. Sie bilden die Basis jeden
sozialen Lernens und beschäftigen sich mit Fragen wie: Wer bin ich? Was kann ich? Was macht mich aus? Der zweite Teil rückt die Gemeinschaft, in der die Kinder leben, in den Mittelpunkt. Verschiedene Spiele und Anregungen stärken die Gruppe und fördern die sozialen Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen.

Dieses Paket von „starke 10“ wurde speziell für die 1. und 2. Klasse Volksschule entwickelt. Der Altersgruppe entsprechend haben wir Spiele und Übungen ausgewählt, bei denen die Kinder spüren,
fühlen, sehen und erleben können. Auf ausführliche Reflexionen und Gruppendiskussionen wurde
bewusst verzichtet, da bei Kindern in diesem Alter die Fähigkeit zur Introspektion (Selbstbeobach-
tung, Selbstbetrachtung) meist noch wenig entwickelt ist (Schenk-Danzinger, 2002).

„starke 10“ sind kein therapeutisches Instrumentarium. Sie haben präventiven Charakter und kön-
nen helfen, das Selbstvertrauen der Kinder und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken.

Hier geht es zum Paket "starke 10".

Quelle: www.sos-kinderdorf.at

Die Honigbiene - Stationenlernen für den Unterricht

Der deutsche Imkerbund hat speziell für den Unterricht eine Broschüre angefertigt um Kindern die Honigbiene, ihre Biologie, ihre Gefährdung, ihre Produkte und die Aufgaben des Imkers vorzustellen.

Honigbienen stehen seit Jahren im Fokus der Öffentlichkeit. Immer wieder weisen die Medien auf die Leistungen, aber auch auf die Schwierigkeiten unserer Nutzinsekten hin. Auf diese Weise kommen Kinder und Jugendliche, auch außerhalb des Unterrichts, mit dieser Thematik in Berührung.
Dabei versucht das Material die häufigsten Fragen der Kinder und Jugendlichen rund um die Lebensweise, das Verhalten und die Produkte der Bienen zu beantworten.

Weiterhin will dieses Material dazu anregen, sich dem Thema real zu nähern. Deutschlandweit gibt es viele Imkereien, die gerne für eine Erkundung zur Verfügung stehen. Dort können die Schülerinnen und Schüler mit der Imkerin/dem Imker als kompetenten Ansprechpartnern Bienen in ihrem
natürlichen Umfeld erleben und sich über die moderne Bienenhaltung informieren. Je nach Möglichkeit können sie selbst praktische Tätigkeiten ausüben. Adressen von Institutionen, die Sie bei einem Besuch des Imkers unterstützen, finden Sie im Anhang der Broschüre.

Stationenlernen ist eine Form des offenen Unterrichts, die in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. In nahezu allen Schulformen und Altersstufen wird die Methode inzwischen erfolgreich praktiziert. Die Bearbeitung des Themas "Die Honigbiene" in Form eines Stationenlernens bietet Kindern und Jugendlichen aller Schulformen die Möglichkeit, sich in wichtigen zukunftsorientierten Schlüsselkompetenzen zu üben.

Hier gibt es die Broschüre.

Quelle: www.deutscherimkerbund.de

Vögel in Unterricht, Kita und Gruppenstunde

Diese Broschüre möchte es Ihnen so einfach wie möglich machen, das Thema "Heimische Vögel" mit Kindern zu bearbeiten. Das Material wurde in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen, Lehrern und ErzieherInnen entwickelt. Die 12 wichtigsten heimischen Gartenvögel werden in Bild und Text vorgestellt.

Das Material bietet vielseitige Möglichkeiten um  Kinder mit den hier ansässigen Vögeln vertraut zu machen. Die Kinder beschäftigen sich spielerisch mit den Tieren und können so ein Interesse entwickeln. Das Angebot ist abwechslungsreich - mit dabei Spiele wie "Schnabel auf", Infos zum Nestbau und ein Regenwurm - Hörspiel.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Hier gibt es das Material.

Quelle: www.lbv.de

Übergang Kita - Schule Teil 2: Vorschulheft

Bald komme ich in die Schule - so der Titel dieses Vorschulhefts. Das Heft bietet kleine Aufgaben in drei verschiedenen Sprachen (deutsch/türkisch/arabisch) und Malvorlagen, die wichtige Alltagstätigkeiten thematisieren.

Hier geht es zum Vorschulheft.

Hintergrund zum Modellprogramm FörMig-Transfer – Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Das Transfer-Programm sieht vor, die Ergebnisse aus dem Modellprogramm in Kooperation mit der Regionalen Fortbildung in das Regelsystem zu implementieren. Ziel von FörMig und FörMig-Transfer war und ist es, Bildungsbenachteiligungen von Schülerinnen und Schülern aufgrund ihrer Herkunft abzubauen. Der Weg dazu führt über die systematische Entwicklung einer durchgängigen Sprachbildung in den Bildungseinrichtungen. Lehrkräfte und Erzieher/innen werden in ihrer Arbeit zur Förderung der sprachlichen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen unter aktiver Einbeziehung von Eltern und Kooperationspartnern unterstützt (Materialien). Auf diese Weise sollen Bildungspotentiale der Kinder und Jugendlichen aktiviert, ihre alltags- und bildungssprachlichen Kompetenzen entwickelt und ihr individueller Schulerfolg gesichert werden.

www.foermig-berlin.de