Januar 2015

Chefsache Betriebskita

Kürzere Elternzeiten, sinkende Personalbeschaffungs- und Wiedereingliederungskosten, eine stärkere Identifikation und Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen sowie ein Imagegewinn sind nur einige der positiven Effekte von Betriebskitas. Die Betriebskita wird zum wichtigen Erfolgsfaktor und somit zur Chefsache.

Die Autoren erläutern von der Ersteinschätzung und Machbarkeit über die Bedarfsermittlung bis hin zur ausführlichen Kosten-, Finanzierungs- und Personalplanung alles, was man zu diesem Thema wissen muss. Sie sprechen hierbei auch pädagogische Konzepte an und erläutern Beispiele zur Kosten-Nutzen-Abschätzung. Abschließend beinhaltet das Buch Erfahrungsberichte aus realisierten Betriebskitas sowie eine Zusammenstellung wichtiger Kontaktadressen und Informationsquellen.

Der Inhalt Entstehung und Geschichte Vereinbarkeit von Familie und Beruf Kosten-Nutzen-Relation Von der Planung zur Umsetzung Praxisbeispiele
Die Autoren
Peter Buchenau agierte mehrere Jahre als Krisenmanager für diverse Konzerne. Heute ist er als Berater, Trainer, Redner und Coach unterwegs. Nebenbei steht er noch als Kabarettist auf der Bühne. Er hält einen Lehrauftrag an der Hochschule Karlsruhe und ist Referent an der HSG St. Gallen. Zurzeit leitet er als Interim Executive die Vertriebsabteilung der eibe GmbH, einer der Marktführer in der Bereitstellung von Kindergarteneinrichtungen und Spielplätzen.
Christopher Moll und Axel Rosenkranz fungieren als Ratgeber für die Planung, Ausstattung und Gestaltung von Kindergärten und Spielplätzen. Beide Experten sind zudem Teamleiter und Key Account Manager der eibe GmbH.


Buchenau, Peter, Moll, Christopher, Rosenkranz, Axel
Chefsache Betriebskita
Betriebskindertagesstätten als unternehmerischer Erfolgsfaktor
www.springer.com


Berufe - Teil 4: Kostüm-Set Berufe und Geschichten

Das 13-teilige Kostüm-Set Berufe und Geschichten für Kinder ist perfekt für Theateraufführungen oder Rollenspiele - Kinder lieben es, sich zu verkleiden. Strapazierfähige Kostüme für Kinder von 3 bis 8 Jahre.

Details
Kostüm-Set Berufe und Geschichten für Kinder 13-teilig

Verkleiden macht Kindern Spaß, besonders wenn sich um so viele verschiedene Wunschfiguren handelt, egal ob als Pirat, Prinzessin oder Scheich.

Das Kostüm-Set enthält : Arzt/Ärztin, Jäger, Krankenschwester/Pfleger, Scheich, Pirat, Schornsteinfeger, Räuber, Postbote, Feuerwehr, Koch, Prinzessin, Hirte und Gefangener.

Die Kostüme sind einfach zum Umhängen.
Materia: 100 % Polyester, bei 30°C waschbar

www.kita-spielewelt.de



Direkt und schnell mit der gewünschten Fachliteratur versorgen

Ein Konsortium aus wissenschaftlichen Bibliotheken und Fachinformationseinrichtungen wird in den kommenden drei Jahren einen „Fachinformationsdienst (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ etablieren. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Vorhaben soll die Versorgung mit wissenschaftlicher Fachliteratur und weiteren forschungsrelevanten Ressourcen auf eine neue Stufe heben.

Der „FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ wird in enger Kooperation mit Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern zwei inhaltliche Schwerpunkte setzen:

Das Fachportal Pädagogik mit der FIS Bildung Literaturdatenbank wird zu einem umfassenden Nachweis- und Recherchesystem ausgebaut und damit zum Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Informationsversorgung im Bereich der Erziehungswissenschaft sowie der Bildungs- und Hochschulforschung.
Es wird ein fachspezifisches Angebot für die überregionale Literaturversorgung entwickelt, das sich flexibel am Nutzerbedarf orientiert und der Bereitstellung digitaler Publikationen eine hohe Priorität einräumt.

Der Fachinformationsdienst wird flankiert durch einen Projektbeirat mit fachlicher und bibliothekarischer Expertise sowie durch kontinuierliche Nutzungsevaluation.

Das Konsortium setzt sich zusammen aus dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) mit seinen Abteilungen Informationszentrum Bildung in Frankfurt am Main und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) in Berlin, der Universitätsbibliothek (UB) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Georg Eckert Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) in Braunschweig sowie der Universitätsbibliothek (UB) der Humboldt-Universität zu Berlin. Das DIPF koordiniert das Vorhaben.

Das DFG-Förderprogramm der Fachinformationsdienste (FID) leistet einen wichtigen Beitrag zur standortunabhängigen wissenschaftlichen Informationsversorgung in Deutschland. FID werden in erster Linie von den Bibliotheken getragen, die in den jeweiligen Themengebieten bisher Sondersammelgebiete betreut haben. Als Weiterentwicklung der DFG-Sondersammelgebiete lösen sie diese ab. Die Konsortialpartner des „FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ betreuten bislang die für den FID relevanten Sondersammelgebiete Bildungsforschung (UB Erlangen-Nürnberg), Schulbücher (GEI), Hochschulwesen (UB der HU zu Berlin) und Bildungsgeschichte (BBF).

Pressemitteilung unter www.dipf.de

„5 fürs Leben!“ Die große Mitmach - Aktion

Dieses InfoPaket bieten Kitas kompakt Wissenswertes und praktische Mitmach - Informationen zu der Aktion „5 fürs Leben!" Die Materialien sollen zum einen Anregungen geben, wie Sie Kinder für das Thema Gesundheit in armen Ländern sensibilisiert werden können. Zum anderen liefern sie konkrete Anleitungen und Ideen, wie Kitas und Kleinkindgruppen bei der Aktion mitmachen können.

HIer geht es direkt zum Infomaterial für Kitas.

Ähnliches gibt es auch für Grundschulklassen.

Mehr Infos unter www.gesunde-kinder-weltweit.de

Fit von klein auf - Gesundheitsspiel

Das Spiel, welches in die bunte Welt von "Fit von klein auf" entführt, erinnert von seinem Grundprinzip her an den altbekannten Spiele-Klassiker Memory®.Doch im Gegensatz zum Original gibt es bei diesem Spiel, während der Suche nach den richtigen Bildpärchen, zusätzlich viele spannende Aufgaben zu meistern. Einige davon bringen die kleinen und großen SpielerInnen in Bewegung, andere wiederum testen ihr Ernährungswissen.

Kurzum: Bei diesem Spiel muss man nicht nur pfiffig denken und genau aufpassen, sondern auch fit und gut drauf sein, um die meisten Bilderpärchen zu gewinnen. Spielen kann man das Spiel natürlich sowohl in der Kita als auch zu Hause.

Bestellmöglichkeit
Das "Fit von klein auf"-Gesundheitsspiel – bestehend aus einem Spielsäckchen, 48 Memokarten und 34 Ereigniskarten – können Sie gegen eine Schutzgebühr von 9,90 Euro (zzgl. MwSt. und Versand) erwerben. Ihre Bestellung richten Sie bitte direkt per E-Mail an Maja Schrader von der Team Gesundheit GmbH.

www.fitvonkleinauf.de

Fachtext - Förderung des Schrifterwerbs im Elementarbereich

Im Folgenden werden fünf Initiativen zur Förderung des Schrifterwerbs für den Elementarbereich vorgestellt. Die Beschreibung orientiert sich an folgenden fünf Kriterien: (1) Beteiligte, (2) Zielgruppe, (3) Ziele, (4) Durchführung und (5) Evaluation.

1. Einleitung
Seit der Veröffentlichung der Befunde der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) wird das schlechte Abschneiden der Grundschülerinnen und Grundschüler hinsichtlich ihrer Leseleistungen in Deutschland diskutiert. Deutschland erreichte im Jahr 2011 ein Kompetenzniveau, das sich im internationalen Vergleich im oberen Drittel befindet. Ein Vergleich der Leistungen mit denen aus dem Jahre 2001 zeigt jedoch, dass sich das Niveau nicht verbessert hat (Tarelli et al., 2012, S. 12). Ca. 15% der Viertklässler erzielen lediglich basale Verstehensleistungen im Umgang mit Texten und werden in der Sekundarstufe erhebliche Schwierigkeiten haben (vgl. ebd., S. 13). Darüber hinaus weisen Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch geringere Kompetenzen im Leseverständnis auf als Kinder, die Deutsch als Erstsprache sprechen (ebd., S. 18). Aus diesem Grund richten sich bildungspolitische Anstrengungen vermehrt auf eine frühkindliche Förderung des Schrifterwerbs. Zahlreiche Projekte zur Förderung des Schrifterwerbs wurden für den Elementarbereich initiiert. Ein geeignetes Programm aus der Angebotsvielfalt auszuwählen, da ihre Zielsetzungen, Inhalte und ihre Bedeutung für die kindliche Sprachentwicklung kaum überschaubar sind (vgl. Jampert et al., 2007).

2. Initiativen zur Förderung des Schrifterwerbs im Elementarbereich
Im Folgenden werden fünf Initiativen zur Förderung des Schrifterwerbs für den Elementarbereich vorgestellt. Die Beschreibung orientiert sich an folgenden fünf Kriterien: (1) Beteiligte, (2) Zielgruppe, (3) Ziele, (4) Durchführung und (5) Evaluation.

2.1 Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache
Beteiligte: UNICEF, Bundesfamilienministerium, Technische Universität Berlin, Firma Microsoft, Cornelsen Verlag.
Zielgruppe: Kindergartenkinder, die Deutsch als Erstsprache sprechen.
Ziele: Mit dem Programm soll Kindern eine Lernumgebung geboten werden, welche die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen fördert und den Schriftspracherwerb anbahnt. Im Fokus stehen ein lautorientiertes Verschriften und ein kreativer Spracherwerb. Hierzu werden multimediale Angebote bereitgestellt, die ein schriftkulturelles und sprechanregendes Umfeld bieten (Jampert et al., 2007, S. 172).
Durchführung: Im Zentrum steht eine Kleingruppenarbeit mit einer Lernsoftware, die Sprachrätsel, Schreibtools und Lernspiele beinhaltet. „In spielerischer Weise sollen die Kinder u.a. An- und Endlaute aus gesprochenen Wörtern heraushören, Laute und gesprochene Silben aus Buchstaben bzw. Silbengruppen finden und Wörtern zuordnen, Laut-Buchstabe-Beziehungen entdecken. Ferner sollen die Kinder erfahren, wie sich durch Buchstaben- bzw. Lautaustausch Wortbedeutungen ändern“ (Jampert et al., 2007, S. 173).
Evaluation: Eine Evaluation der TU Berlin (Auswertung von Computerprotokollen, Befragungen der Erzieherinnen und Erzieher und teilnehmende Beobachtungen) ergab, dass sich der Wortschatz der Kinder erweiterte und pragmatische Kompetenzen verbessert wurden. 50% der Kinder lernten einzelne Sprachlaute deutlicher zu unterscheiden, 74% lernten Buchstaben zu schreiben, 61% erwarben Buchstaben-Laut-Beziehungen, 39% konnten fremde Wörter lesen und 47% eigene Wörter lautorieniert verschriften. Ferner fand eine Evaluation der Firma MCRD (Media Consultancy Research and Development Ltd.) statt. Eine Befragung von 86 Erzieherinnen und Erziehern zeigte positive Rückmeldungen im Hinblick auf die Förderung der Medienkompetenz, der Konzentrationsfähigkeit sowie des selbständigen Arbeitens.

2.2 Hören, lauschen, lernen mit dem Würzburger Trainingsprogramm
Beteiligte: Entwicklung und Durchführung durch die Universität Würzburg.
Zielgruppe: Kinder des letzten Kindergartenjahres mit Deutsch als Erst- oder Zweitsprache.
Ziele: Das Ziel des Würzburger Trainingsprogramms besteht darin, Laut-Buchstaben-Verhältnisse transparent zu machen, um „die Hürde des Lesen- und Schreibenlernens in der Grundschule“ zu verringern (Jampert et al., 2007, S. 123). Das Würzburger Trainingsprogramm versteht sich als Beitrag zur Prävention von möglichen Lese-Rechtschreibschwächen (vgl. Küspert & Schneider, 2002).
Durchführung: Individuelle Sprachstände sollten idealerweise vorab durch das Bielefelder-Screening und durch Wortschatztests erhoben werden. Die Spracharbeit ist für 20 Wochen getrennt vom Kita-Alltag vorgesehen, täglich 10 bis 20 Minuten in Kleingruppen. Das Trainingsprogramm umfasst zwei Versionen: Version 1 beinhaltet Lauschspiele zum Lernen von Reimen, Sätzen, Wörtern, Silben, Anlauten und Phonemen. Version 2 fördert die Buchstaben-Laut-Zuordnung. Ziel dieser Einheit ist es, Kindern die Integration akustischer (Buchstabenlaute) und visueller Wahrnehmung (Buchstaben) zu erleichtern. Es soll eine „explizite Verbindung zwischen einem Buchstabenlaut, den Kinder in einem Wort >hören< können, und dem schriftlichen Symbol, dem Buchstaben an sich, den Kinder >sehen< können“ [hergestellt werden] (Plume & Schneider 2004, S. 18). Hierzu gibt es Buchstaben-Laut-Geschichten zu den zwölf häufigsten Buchstaben-Laut-Verknüpfungen (vgl. ebd.).
Evaluation: Die Evaluation der Universität Würzburg ergab eine Zunahme phonologischer Bewusstheit. Eine Evaluation der Universität Freiburg (Schweiz) belegte ebenfalls gute Effekte, allerdings nur kurzfristig. Die Universität des Saarlandes zeigt, dass die Kinder mit Deutsch als Zweitsprache Fortschritte erzielten und dass sich der sprachliche Abstand zwischen Kindern mit Deutsch als Erstsprache und Kindern mit Deutsch als Zweitsprache verringerte (vgl. Jampert et al. 2007).

2.3 Deutsch für den Schulstart
Beteiligte: Universität Heidelberg mit finanzieller Unterstützung der Dürr-Stiftung und Günter-Reimann-Dubbers-Stiftung.
Zielgruppe: Kinder, die Deutsch als Erst- oder Zweitsprache sprechen und Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen (im letzten Kindergartenjahr).
Ziele: „Das Förderprogramm ist so angelegt, dass die „akademischen“ sprachlichen Fähigkeiten, ebenso wie die zur Alltagskommunikation, auf einem dem Alter angemessenen Niveau gefördert werden. […] Neben den Bereichen Wortschatz, Grammatik und Text […] enthält das FP [Förderprogamm] zwei weitere Bereiche, in denen die Kinder […] auf das schulische Lernen vorbereitet werden: mathematische Vorläuferfertigkeiten und phonologische Bewusstheit“ (Kaltenbacher & Klages 2008, S. 137f.).
Durchführung: Das Förderprogramm umfasst ca. 400 Spiele. Die Spielzeit ist für fünf Stunden pro Woche im Kindergartenalltag vorgesehen. Im sogenannten Grundmodul werden kommunikative Fähigkeiten gefördert. Ein Aufbaumodul trainiert den Wortschatz und die Wortbildung, grammatisches Regelwissen (Pronomina, Präpositionen, Genus, Verbstellung, Satzbau, Deklination, Konjugation, Artikelsystem), die Textkompetenz (insbesondere Erzählen, Beschreiben, Anweisen), die phonologische Bewusstheit (Betonungsmuster, Lang- und Kurzvokale, Doppelschreibungen von Vokalen und Konsonanten, das Erkennen einzelner Wörter, Minimalpaare) und mathematische Vorläuferfähigkeiten (Zahlen, Mengen, Dimensionsadjektive, räumliche und geometrische Kenntnisse). Symbolisierter qualitativer Input mittels Bildern stellt die wichtigste Komponente des Förderprogramms dar.
Evaluation: Es fand eine Selbstevaluation für die Bereiche Grammatik (die korrekte Artikelverwendung) und Literalität statt und wurde durch Erfahrungsberichte der Erzieherinnen und Erzieher sowie Sprachstandstests ergänzt. Es zeigten sich positive Befunde in der Verwendung des Natürlichen Geschlechts-Prinzips und der Erzählfähigkeit bei Kita-Kindern und Grundschülern (Kaltenbacher et al., 2009).

2.4 Family Literacy
Beteiligte: Unesco-Institut für Lebenslanges Lernen, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg. Teil des Modellversuchsprogramms zur „Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund – FörMiG“ der Bund-Länder-Kommission (BLK) für Bildungsplanung und Forschungsförderung.
Zielgruppe: Eltern und Kinder im Vorschulalter (insbesondere für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache).
Ziele: „[…] den Erfahrungsraum der Familie zu nutzen, möglichst früh und intensiv die Förderung von Sprache und Schriftkultur im vertrauten Umfeld der Familie zu unterstützen und für den Bereich Schule nutzbar zu machen“ (vgl. Elfert & Rabkin, 2007, S. 33). Grundlage des Ansatzes ist, dass frühe familiäre Erfahrungen mit der Schriftkultur einen positiven Einfluss auf die literale Entwicklung haben (Nickel, 2007, S. 74).

Durchführung: Family Literacy-Kurse bestehen aus Sitzungen mit Erziehern, Eltern und Kindern, in welchen der Schriftspracherwerb gezielt gefördert wird, z.B. durch Zuhören und Sprechen, Buchstaben erkennen, benennen und schreiben, kreatives Gestalten, Spielen und Schreiben. Die Eltern werden in den Schulalltag einbezogen, indem Eltern und Kinder gemeinsam Buchstabenspiele durchführen und Bilderbücher lesen. Erzieher und Eltern erarbeiten gemeinsam in Sitzungen, wie die Kinder zu Hause beim Lesen und Schreiben lernen unterstützt werden können. Gemeinsame außerschulische Aktivitäten von Eltern, Kindern und Erziehern sollen das gemeinsame Erleben der Schriftlichkeit fördern (z.B. Besuche in Bibliotheken).
Evaluation: Es fanden eine Evaluation des BLK-Programmträgers und eine Selbst-Evaluation des Landesinstitutes für Lehrerbildung und Schulentwicklung statt. Der Großteil der Eltern gab an, Anregungen zum Spielen und Lernen mit ihrem Kind erhalten zu haben. Auch die Kommunikation mit dem Kind und der Schule habe sich verbessert. Die Kurstreffen wurden durchweg positiv bewertet (vgl. May, 2008).

2.5 Sprache macht stark! Sprachbrücke Familie-Kita
Beteiligte: Stadt Ludwigshafen, Universität Mannheim, Mannheimer Zentrum für Empirische Mehrsprachigkeitsforschung.
Zielgruppe: Zwei- bis vierjährige Kinder (Deutsch als Erstsprache, Deutsch als Zweitsprache)
Ziele: Das Projekt begleitet „Kinder beim Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte […]. Das Besondere an „Sprache macht Stark!“ ist neben dem frühen Beginn der Förderung die Kombination unterschiedlicher Förderkontexte: In Kleingruppen, im pädagogischen Alltag und mit aktiver Beteiligung der Eltern-Kind-Gruppen. […] Der Schwerpunkt der Förderung liegt dabei auf dem Erwerb des Wortschatzes und der Grundstrukturen der deutschen Grammatik“ (Krempin et al., 2009, S. 65).
Durchführung: Kern ist eine einjährige Förderung (dreimal pro Woche je eine Stunde) im Rahmen von Kleingruppenarbeit und in Eltern-Kind-Gruppen. Zentrale Förderaspekte sind der Wortschatz und grammatische Grundstrukturen, die themenorientiert (z.B. mein Körper, mein Zuhause, mein Stadtteil) und funktional in den Kita-Alltag eingebettet sind. In den Kleingruppen werden kindgerechte Dialoge, Lieder und Spiele themenbezogen durchgeführt. Die Eltern-Kind-Gruppen finden wöchentlich statt, in welchen an den bereits begonnenen Themenfeldern in den Kleingruppen weitergearbeitet wird (vgl. Tracy & Lemke, 2009).
Evaluation: Eine Evaluation wurde durch die Universität Mannheim durchgeführt. Um die Sprachstände zu erfassen, wurden Videoaufnahmen von Kleingruppenaktivitäten und einzelnen Kindern ausgewertet. Für die Erhebung des Wortschatzes wurde ein Memory zu den geförderten Themenfeldern entwickelt. Ferner fand eine Elternbefragung statt. Folgende Ergebnisse lassen sich festhalten: Die Eltern entwickelten durch die Eltern-Kind-Gruppen eine engere Bindung an die Kita. Die Sprachstände der Kinder zeigten, dass sich die Satzstrukturen erfolgreich und entsprechend des frühen Zweitspracherwerbs entwickelten und die Erzählkompetenz der Kinder stieg (vgl. Krempin et al., 2009).

3. Zusammenfassung
Es existiert eine bunte Landschaft von Sprachförderinitiativen, die Kindern im Elementarbereich bessere Startmöglichkeiten für späteren Schulerfolg garantieren wollen.
Positiv anzumerken ist, dass die Sprachförderung als Querschnittsaufgabe bereits in vorschulischen Einrichtungen verankert wird und auf heterogene Sprachvoraussetzungen eingegangen wird. Wie eine Anschlussfähigkeit zwischen Kindergärten, Kitas und Grundschulen erzeugt werden kann, ist allerdings offen. Einen ersten Schritt in die richtige Richtung schlägt das Verbundvorhaben TransKiGs ein. Ziel dessen ist es, die Bildungs- und Erziehungsqualität in Kindergärten und Grundschulen zu sichern, indem durch institutionenübergreifende Netzwerkarbeit Bildungskonzepte erarbeitet werden. Teilnehmende Länder sind Berlin, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Für eine nachhaltige Entwicklung der Sprachförderung im Elementar und Primarbereich ist es zukünftig allerdings bedeutsam, dass sich eine institutionenübergreifende Vernetzung zwischen Elementar- Primar- und Sekundarstufe entwickelt, um die Anschlussfähigkeit beim Übergang in die nächsthöhere Stufe zu sichern.

Literatur
Elfert, M. & Rabkin, G. (2007). Gemeinsam in der Sprache baden: Family Literacy: Internationale Konzepte zur familienorientierten Schriftsprachförderung. Stuttgart: Klett.
Jampert, K., Best, P., Guadatiello, A., Holler, D. & Zehnbauer, A. (2007). Schlüsselkompetenz Sprache. Sprachliche Bildung und Förderung im Kindergarten. Konzepte. Projekte. Maßnahmen. Berlin, Weimar: Verlag das Netz.
Kaltenbacher, E. & Klages, H. (2008). Deutsch für den Schulstart. Zielsetzungen und Aufbau eines Förderprogramms. In B. Ahrenholz (Hrsg.), Deutsch als Zweitsprache. Voraussetzungen und Konzepte für die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (S. 135-154) Freiburg im Breisgau: Filibach.
Krempin, M., Lemke, V. & Mehler, K. (2009). „Sprache macht stark!“ Erste Ergebnisse aus einem Sprachförderprojekt für Zwei- bis Vierjährige. In B. Ahrenholz (Hrsg.), Empirische Befunde zu DaZ-Erwerb und Sprachförderung (S. 63-80). Freiburg im Breisgau: Filibach, 2009
Küspert, P. & Schneider, W. (2002). Hören, lauschen, lernen – Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter. Würzburger Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
May, P. (2008). Family Literacy an Hamburger Schulen. Konzept und erste Ergebnisse der Evaluation. In: T. Klinger (Hrsg.), Evaluation im Modellprogramm FörMig. Planung und Realisierung eines Evaluationskonzeptes. Münster: Waxmann.
Nickel, S. (2007). Family Literacy in Deutschland. In: M. Elfert & G. Rabkin (Hrsg), Gemeinsam in der Sprache baden: Family Literacy: Internationale Konzepte zur familienorientierten Schriftsprachförderung (S. 65-79). Stuttgart: Klett.
Plume, E. & Schneider, W. (2004). Hören, lauschen, lernen 2 – Spiele mit Buchstaben und Lauten für Kinder im Vorschulalter. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Tarelli, I., Valtin, R., Bos, W., Bremerich-Vos, A. & Schwippert, K. (2012). IGLU 2011. Wichtige Ergebnisse im Überblick. In W. Bos, I. Tarelli, A. Bremerich-Vos & K. Schwippert (Hrsg.), IGLU 2011. Lesekompetenzen von Grundschulkindern im internationalen Vergleich (S. 11-26). Münster: Waxmann.

Internetquellen
Kaltenbacher, Erika / Klages, Hana / Pagonis, Giulio: Projekt Deutsch für den Schulstart – Arbeitsbericht 2009. Online unter: http://www.deutsch-fuer-den-schulstart.de/upload/Entwicklung_Kinder_Heidelberger_Kitas_2_Jahre_Foerderung.pdf (Zugriff am 03.04.2011).
http://www.blk-foermig.uni-hamburg.de (letzter Zugriff am 02.10.2014).
http://www.clw.tu-berlin.de (letzter Zugriff am 02.10.2014).
http://www.uni-mannheim.de/forum/schwerpunkt/ausgabe_3_2009_wissen_fuer_die_gesellschaft/sprache_macht_stark/ de (letzter Zugriff am 02.10.2014).
http://www.phonologische-bewusstheit.de/programm.html (letzter Zugriff am 02.10.2014).
http://www.schlaumaeuse.de/ (letzter Zugriff am 02.10.2014).
http://www.transkigs.de (letzter Zugriff am 02.10.2014).
http://www.deutsch-für-den-schulstart.de/ (letzter Zugriff am 02.10.2014).

Autorin: Anke Schmitz
Bergische Universität Wuppertal
Institut für Bildungsforschung in der School of Education
anke.schmitz@uni-wuppertal.de


Gleich klatscht es, aber keinen Beifall

Das Leben mit Kindern ist manchmal schon ziemlich bescheuert, das weiß im Grunde ihres Herzens jede Mutter. Doch es gibt nur wenige, die sich trauen, das auch offen auszusprechen. Aber es ist nun mal so – Kinder nerven, sie nuscheln am Telefon, sie essen widerliche Sachen. Anstrengende Helikoptereltern und perfektionistische Tanten sind dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i im verrückten Mütter-Alltag.

Die zweifache Mutter Caroline Allard weiß aus eigener Erfahrung, dass sich Mütter zielsicher einem Burn-out verschreiben, die den Anweisungen diverser Elternratgeber wortgetreu folgen. Genau das ist der Grund, weshalb Allard in solidarischer Verbundenheit zu ihren leidenden Mitstreiterinnen, die dunkle Seite des Mutterdaseins in ihrem Buch kundtut. In „Gleich klatscht es, aber keinen Beifall. Sternstunden des Mutterglücks“ erzählt sie schonungslos und mit viel schwarzem Humor was in den Köpfen von Müttern wirklich vorgeht.

Während übereifrige Helikoptereltern jedem die heile Welt mit perfekten Kindern vorspielen, spricht Caroline Allard die Realität aus. Ihr Tipp ist ganz einfach:

„Wenn Ihr (liebe Mütter) nicht irgendwann vor lauter Sorge platzen wollt, braucht Ihr ein Ventil. Hier bietet sich die Rabenelternschaft an, die es ermöglicht, auch weiterhin Ja zum Leben zu sagen.“

Die in diesem Buch zusammengestellten Bekenntnisse stammen Mitten aus dem Leben. Soviel sei verraten: Die Väter bekommen an der ein oder anderen Stelle ebenfalls ihr Fett weg…

Das Buch erscheint am 13.02.2015 im mvg Verlag.
www.mvg-verlag.de

„Guten Morgen, liebe Zahlen!“ - Mathematische Bildung mit Sprache, Herz und Hand

Die Projekte von Prof. Preiß verbinden eine spielerische mathematische Bildung mit Sprache, Herz und Hand. Sie bieten eine pädagogisch fundierte Grundlage, um Kindern mathematische Bildung als ein unterhaltsamen und lehrreiches Erlebnis anzubieten.

Die Projekte von Prof. Preiß verbinden eine spielerische mathematische Bildung mit Sprache, Herz und Hand. Sie bieten eine pädagogisch fundierte Grundlage, um Kindern mathematische Bildung als ein unterhaltsamen und lehrreiches Erlebnis anzubieten.

Entdeckungen im Zahlenland
Das Projekt lädt Kinder ab 4 Jahren zu Entdeckungen ins "Zahlenland" ein. Die Zahlen werden als "Freunde" begrüßt, und gemeinsam werden ihre Wohnungen eingerichtet. Auf dem Zahlenweg nähert man sich den Zahlen Schritt für Schritt. Es gibt Geschichten von den Zahlen, passende Lieder und Abzählreime. Rätsel werden gelöst und Pflanzen und Tiere genauer betrachtet. Insbesondere der enge und sehr wichtige Zusammenhang der Zahlen zur Geometrie wird hergestellt und vermittelt.

Entenland
An Kinder zwischen 2,5 und 4 Jahren wenden sich die „Entdeckungen im Entenland“ und umfassen sechs Lernfelder zu Farben und Formen, dem Spielwürfel und zur Orientierung in Raum und Zeit. Bei allen Aktivitäten wird bewusst die sprachliche Entwicklung der Kinder gefördert.

Zahlenwald
Wie eine mathematische Bildung im Rahmen von Waldprojekten und -tagen gestaltet werden kann, zeigen die „Entdeckungen im Zahlenwald“.

Rückmeldungen aus unserem Serviceforum
•„durchweg positiv“
18.08.2014 D-521xx
•„Das Zahlenland ist eine tolle Möglichkeit den Kinder die Zahlen spielerisch beizubringen. Demnächst besuche ich auch das Entenland, um alle Kinder unterschiedlichen Alters in der Kindertagesstätte zu fördern.“
04.10.2014 D-026xx
•„Super Konzepte, die sowohl den Kindern, als auch den Erzieherinnen sehr viel Spaß macht. Trotz der guten Strukturen ist jede Einheit ein neues Erlebnis.“
13.07.2014 D-796xx
Weitere Rückmeldungen auf www.zahlenfreunde.de

10 Jahre Zahlenland: Malwettbewerb noch bis zum 15.2.2015!
Holen Sie sich das Zahlengedicht „Vier Zahlen, die am Bahnsteig stehn“ von Gerhard Preiß als gratis pdf-Dokument! Damit verbunden laden wir alle Kinder ein, einen Beitrag für das Bilderbuch zum Zehnerland zu schicken. Infos und pdf-Download auf unserer Jubiläumsseite: www.zahlenland.info.

Über Zahlenland Prof. Preiß
Das Projekt Zahlenland wurde von Prof. Gerhard Preiß entwickelt und erprobt. Die grundlegenden und neuen Ideen sind das Ergebnis einer über 40jährigen Lehrtätigkeit in der Mathematik sowie der Beschäftigung mit den neurobiologischen Grundlagen des Lernens seit 1984.

Zahlenland Prof. Preiß bietet Fortbildungsseminare und Bücher rund um eine ganzheitliche mathematische Bildung an:

Telefon: 06434 90 36 33
E-Mail: kontakt@zahlenland.info

Zahlenland Seminarkalender: www.zahlenland.info/kalender
Zahlenland Büchershop: www.zahlenland-shop.de

www.facebook.de/zahlenland
www.youtube.de/zahlenland

SINA Rechenmaschine für Kita & Grundschule

100 Kugeln in 10 Farben befinden sich in einem schönen Holzkasten. Dieser ist von oben mit einer Scheibe aus Acrylglas fest verschlossen, damit keine Kugel heraus genommen oder verloren gehen kann. Gespielt wird deshalb von unten alleine oder mit mehreren.

Fördert das Vorstellungsvermögen, Aneignung mathematischer Grunderfahrungen, Auge-Hand-Koordination, Feinmotorik, Kreatives Gestalten, Farbenlehre

Anregungen zum Spielen:
100 Kugeln – jeweils 10 Stück in 10 leuchtenden Farben des Regenbogens. Gespielt wird von UNTEN. Mit BEIDEN Händen kann man mit den Fingern die Kugeln von Loch zu Loch hüpfen lassen. BEIDE GEHIRNHÄLFTEN werden angesprochen.

Farbige Kugel-Reihen zum Zählen und Rechnen von 1 bis 100 helfen bei Mathematikschwäche spielerisch „auf die Sprünge“. Mengen werden erfasst und differenziert, Farben benannt und erlernt. Farbtöne werden differenziert, z. B. hellgrün, dunkelgrün. Noch mehr Spaß am Lernen kommt ins Spiel durch das Ausdenken fantasievoller Muster oder von Spielen wie z. B. „4 gewinnt“. Die Kugeln können in der umlaufenden Rinne „geparkt“ oder sortiert werden. Oder sie rollen wie eine bunte Schlange rings um die Spielfläche herum.

Wenn die Rechenmaschine auf die beiliegenden Beine gestellt wird, können mindestens zwei Kinder gemeinsam spielen.

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Der ABC - Rap

Sich das ganze ABC zu merken, das ist gar nicht so einfach. Aber mit lustigen Reimen und dem richtigen Rhythmus klappt es ganz bestimmt.

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Kleiner Tipp - mit orff'schen Instrumenten gemeinsam einen passenden Rhythmus finden.
Viel Spaß beim Üben.

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