Papilio-Symposion März 2018: Prävention braucht Integration

8. Papilio-Symposium für Kitas, Präventionsträger und Gesundheitsförderung am 15./16. März 2018 in Halle

Das 8. Papilio-Symposium findet am 15. und 16. März 2018 im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt. Kernthema ist die Forderung, dass Prävention in der Kita unerlässlich ist – und dass jede Prävention auch Integration braucht. Dies vertritt der Präventionsexperte Prof. Dr. Herbert Scheithauer von der Freien Universität Berlin in seinem Impulsvortrag.

Argumente für die frühe Prävention liefert auch Dr. Joachim Bensel in seinem Vortrag „Lebenskompetenzen im Kindergarten stärken – wie der präventive Auftrag der Frühpädagogik gelingen kann“. Der Verhaltensbiologe, Fachbuchautor und Referent hat jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich außerhäusliche Betreuung in Krippen, Kitas und Horten.

Das 8. Papilio-Symposium bleibt nicht bei der Theorie stehen: Im Wechsel mit den insgesamt fünf Vorträgen werden zielgruppenspezifische Workshops mit Praxisnutzen angeboten. Sie richten sich an alle Berufstätigen in den Bereichen Kita, Prävention und Gesundheitsförderung, von der Erzieherin über Leitung und Träger bis hin zu Trainern, Koordinatoren und Sozialplanern.

Die Fernsehmoderatorin Shary Reeves führt durch die beiden Symposiumstage. Hauptveranstalter des Symposiums ist das Sozialunternehmen Papilio, in Kooperation mit der BARMER als Präventionspartner sowie dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt. Sozialministerin Petra Grimm-Benne hat die Schirmherrschaft über das Symposium sowie für die Prävention mit Papilio in Sachsen-Anhalt übernommen.

8. Papilio-Symposium
Prävention braucht Integration
Ort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Löwengebäude der Universität, Universitätsplatz 10, 06108 Halle
Beginn: 15. März 2018, 12 Uhr
Ende: 16. März 2018, 15 Uhr
Kosten: 45 Euro (Abendveranstaltung optional 20 Euro)

Das Sozialunternehmen Papilio e.V. bietet Präventionsprogramme gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt, die in Kitas und Grundschulen ansetzen. Das Programm „Papilio-3bis6“ ist vielfach praxiserprobt; seine Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt. Es bezieht Erzieherinnen, Kinder und Eltern mit ein. Kinder lernen spielerisch soziale Regeln, den Umgang miteinander und gewaltfreies Lösen von Konflikten. Insgesamt reduziert das Papilio-Kindergartenprogramm erste Verhaltensauffälligkeiten und fördert die sozial-emotionale Kompetenz. Diese beiden Aspekte bilden einen grundlegenden Schutz gegen Risiken, die zu Sucht und Gewalt führen können. Deutschlandweit erreichte das Programm mit Unterstützung vieler Partner inzwischen über 130.000 Kinder; mehr als 6.000 Erzieherinnen wurden dafür geschult. Weitere Informationen unter: www.papilio.de

Foto: © Victoria М – fotolia.com

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