Kein zerkochtes Gemüse mehr

Deutsches Kinderhilfswerk fordert besseres Kita- und Schulessen

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert über ein "Bundesprogramm Kita- und Schulverpflegung" die bundesweite verbindliche Einführung der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Verpflegung in Kitas und Schulen.

„Es muss endlich Schluss sein mit zerkochtem Gemüse, trockenen Kartoffeln und billigen Fertigsoßen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. Gesunde Ernährung sei eine Grundsteinlegung für ein gesundes Leben - an dieser Stelle zu sparen sei langfristig verheerend.

"Jedes Kind im Ganztagsbetrieb von Kita oder Schule braucht eine gesunde, warme Mahlzeit. Dazu zählt eine Vielfalt der Speisen ebenso wie ihre nährstoffreiche Zubereitung, ausreichend Gemüse, aber auch Vollkornprodukte und Fisch“, so Hofmann.

Studien belegen jedoch, dass die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für diesen Bereich gegebenen Empfehlungen in den seltensten Fällen erfüllt werden.
Das Deutsche Kinderhilswerk fordert daher, nicht länger auf die unverbindliche Freiwilligkeit mit Appellen und Ankündigungen zu setzen. Außerdem plädiert das Deutsche Kinderhilfswerk nachdrücklich für eine generelle Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für Kita- und Schulessen von 19 auf 7 Prozent.

Quelle: www.dkhw.de

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